Schnelle vegane Rezepte mit Bild - so einfach geht's

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Unsere vegane Rezepte sind vielfältig, kreativ und abwechslungsreich.
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Vegane Ernährung

Sich vegan zu ernähren bedeutet für Viele Verzicht. Ein negativ belastetes Wort. Wer sich mit veganer Ernährung auseinandergesetzt hat, der weiß, wie vielfältig, kreativ und abwechslungsreich vegane Rezepte sein können. Wir zeigen ihnen, wie sie mit ein paar Tipps & Tricks raffinierte Vorspeisen, aromatische Hauptgerichte und zuckersüße Desserts zaubern.

Warum zu Ersatzprodukten greifen, wenn die Natur so viel mehr bietet? Da wären zum Beispiel Obst und Gemüse. Oder Samen, Nüsse und Keime. Gebraten und gekocht. Mariniert oder fermentiert. Kompliziert war mal. Am besten schmecken unsere Lebensmittel naturbelassen. Curry, Chili und Kräuter verleihen ihnen eine besondere Note und bringen pepp auf den Teller. Das Ergebnis: bunt leuchtende und sonnige Mahlzeiten.

 

Speisen nur sanft erwärmen

Kochen bedeutet Hitze. Und Hitze bedeutet für Viele Wohlbefinden. Eine Zubereitungsart, die leider nicht zu den gesündesten zählt. Werden Lebensmittel auf mehr als 40,5°C erhitzt, verliert die Nahrung an Lebenskraft. Auch die Enzymaktivität bleibt stehen. Fatal! Denn der Körper ist auf die Aktivität der Enzyme angewiesen. Sie helfen den Verdauungsprozess in Schwung zu halten und sorgen für ein funktionierendes Organsystem. Da wir nur einen begrenzten Vorrat an Enzymen selbst produzieren, müssen wir uns den Rest aus der Ernährung holen. Egal ob vegan oder nicht –viel häufiger sollten wir zu Rohkost greifen. Mit ein paar Tipps&Tricks lassen sich Obst und Gemüse spielend leicht in den Alltag integrieren, zum Beispiel als Start in den Tag oder zum Naschen für zwischendurch. Das macht nicht nur fit, sondern beugt schnellem Altern vor. Enzymmangel ruft nicht selten altersbedingte Krankheiten hervor.

 

Ölgenuss reduzieren

Welche große Rolle Öl in unserer Ernährung spielt, wissen die wenigsten. Verwenden sie stets qualitativ hochwertige Öle. Das italienische Olivenöl ist der Allrounder in der Küche, geröstetes Olivenöl verleiht jedem Gericht eine orientalische Note, Maisöl eignet sich hervorragend zum Backen und Erdnussöl eignet sich bestens für das Kochen im Wok. Verwenden sie so wenig Öl wie möglich und vermeiden sie das Braten auf hoher Temperatur. Als Faustregel gilt: Nicht mehr als 2-3 TL Öl täglich in den Speiseplan integrieren. Öl immer im Kühlschrank aufbewahren, sonst wird es ranzig.

 

Nüsse und Samen einweichen

Nüsse und Samen schmecken zu allem. Sie veredeln nicht das langweiligste Gericht und eignen sich super zum Snacken für zwischendurch. Wichtig: Nüsse und Samen immer einweichen. Das macht sie verdaulicher. Grundsätzlich sind fermentierte (gegorene) Nahrungsmittel wie Käse, Joghurt und Nüsse besser bekömmlich als unfermentierte. Grund dafür sind Lactobacillus-Bakterien, die den Verdauungstrakt anregen.

 

Süße Alternativen

Süßes ist lecker. Zu viel Süßes macht süchtig. Und zu viel Zucker ist ungesund . Unsere süßen und leckeren Alternativen: Fruchtsüßstoffe und Fruchtsirup. Sie schmecken super in Obstgerichten. Dattelpaste, Vollrohrzucker und reiner Ahornsirup veredeln nahezu alles.

 

Der heimischer Küchengarten

Keimlinge und Grünkraut lassen sich ganz einfach selbst ziehen. Besonders lecker schmecken Käse, Milch und Joghurt aus Nüssen und Samen. Anders als erwartet erfordert die Herstellung nur wenige Handgriffe. Samen in einem Glas mit Wasser einweichen, auf einem Geschirrständer abtropfen und acht bis zwölf Stunden an einen dunklen Platz stehen lassen. Vor der Ernte gründlich abspülen und zwei bis drei Tage ins Licht legen. Zwischendurch immer wieder spülen.

Selbst gezogene Lebensmittel sind die optimale Grundlage für die veganen Rezepte aus dem gleichnamigen Buch 'Das Vegane Rezeptbuch'. Einen kleinen Vorgeschmack haben wir für sie zusammen gestellt.

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