Schonungslose Lebensbeichte

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"Es war eigenes Unvermögen, schlechte Menschenkenntnis und der Teufel Alkohol“
Foto: GettyImages

"Neue Post" besuchte Prinz Ferfried von Hohenzollern

Er gehört zu Deutschlands Hochadel. Aber bekannt wurde er durch Skandale. NEUE POST rückt ihn nun ins rechte Licht

Zum Plausch mit Ferfried von Hohenzollern (66) trifft man sich am besten im feinen Münchner Hotel „Mandarin Oriental“. Bei Kaffee und Mineralwasser zieht der Enkel des letzten sächsischen Königs genüsslich an einer teuren „Villiger 1888“-Zigarre. Gemütlichkeit auf Fürstenart! Prinz Ferfried stammt aus einem der bedeutendsten Adelshäuser Deutschlands und ist sogar weitläufig mit Kaiserin Sisi verwandt! Doch den Leitspruch „Adel verpflichtet“ hat er nicht immer beachtet: Ferfried ruinierte seinen Ruf. In NEUE POST legte er jetzt eine schonungslose Lebensbeichte ab.Derzeit wohnt der Prinz in einem 30-Quadratmeter-Appartement, das er aber nicht zeigen mag. „Ich suche mir gerade eine größere Bleibe. München ist ideal mich. Außerdem lebt meine Familie hier, die mir geholfen hat, als es mir kürzlich schlecht ging.“Im März 2009 war Ferfried zusammengebrochen. „Ich hatte multiples Organversagen, ausgelöst durch eine Bauspeicheldrüsenentzündung, die wiederum durch Alkohol gefördert wurde. Ich hatte 15 Jahre nichts getrunken und dann gedacht, ich könnte mir ein Viertel Wein gönnen. Das funktionierte nicht.“Seine Familie war für ihn da: die Töchter Valerie (40) und Stephanie (38) mit den Schwiegersöhnen und vier Enkeln sowie sein Bruder Johann Georg (77).Auch seine Ex-Ehefrau Angela Wepper (69), Mutter seiner Töchter, besuchte ihn in der Klinik. Ihre zweite Ehe mit Fritz Wepper (68) ist zurzeit in aller Munde, weil der Schauspieler gerade mit einer anderen turtelt. Für Angela Wepper eine peinliche Situation. Was würde Ferfried ihr jetzt raten? „Da kann man gar nichts raten. Die Angela macht immer, was sie will, egal ob es richtig oder falsch ist.

Dass er selbst in Sachen Liebe Fehler gemacht hat, gesteht Ferfried heute ein: „Es war eigenes Unvermögen, schlechte Menschenkenntnis und der Teufel Alkohol.“ Bei der Ehe mit der adeligen Angela von Morgen, so Angela Weppers Mädchenname, war es aber eher fehlende Reife. „Mit 25 ist man unfähig einzugestehen, dass etwas falsch läuft. Außerdem war ein Kind im Anmarsch, und ich wollte mich nicht schäbig verhalten.Das Ganze hat mir geschadet, es war krawallig und peinlichBei seiner zweiten Frau Eliane (62), mit der er ebenfalls zwei Kinder hat, zerbrach das Glück am Alkohol. Das bereut Ferfried bis heute. Anders bei Maja (38), Ehefrau Nummer drei: „An die denke ich überhaupt nicht.“ Dann war da noch Tatjana Gsell (38), Witwe eines Schönheitschirurgen. Seine Affäre mit ihr ließ er vom TV begleiten. Das hängt ihm noch heute an. „Das Ganze hat mir geschadet, es war krawallig und peinlich. Ferfrieds Wunsch: Ab jetzt soll es wieder aufwärtsgehen. Mit der neuen Wohnung. Und vielleicht mit einer neuen Liebe.

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