Baby-KrankheitenSchreiendes Baby: Vom Mythos der Dreimonatskoliken

Verenas Sohn schrie als Baby viel. Dahinter steckten Geburts-Blockaden.
Als neugeborenes Baby schrie Verenas Sohn viel. Doch die vermuteten Dreimonatskoliken waren nicht der Grund.
Foto: Instagram / verenas_secret

Hallo, ich bin Verena und seit 10 Monaten Mutter eines kleinen Sonnenscheins. Zurzeit bin ich schwanger mit unserem zweiten Engel, den wir Ende September willkommen heißen dürfen. Ich bin 28 Jahre alt und und lebe mit meinem Mann, unserem Sohn Leonard (10 Monate) und unserer Australian Shepherd-Hündin Nala im schönen Ruhrgebiet :)

Bei Instagram findet ihr mich unter verenas_secret .

 

Ein von @verenas_secret gepostetes Foto am

Liebe Bald Mamas und frisch gebackene Mamas,

heute berichte ich euch von unseren aufregenden ersten zehn Wochen mit einem Neugeborenen.

Denn vorab gesagt, es gibt nicht nur Neugeborene die Milch trinken und selig stundenlang schlummern. Falls du gerade in dieser Situation bist, schicke ich dir ganz viel Kraft!

Eine Hebamme betreute uns in den ersten Tagen und Wochen nach der Geburt von Leonard. Schnell fragte ich sie um Rat, denn mir kam es so vor, als sei unser kleiner Mann doch verhältnismäßig viel am Weinen. Aber sicher war ich mir auch nie, ich hatte noch keine Erfahrung mit einem Neugeborenen. Und immer, wenn sie uns besuchen kam, war er ein kleiner Engel …

Schnell prognostizierte sie uns: das sind die Dreimonatskoliken, der kleine Mann leidet unter Bauchweh.

Dann ging es los. Wärmende Körnerkissen, Bauchmassagen, Kümmelzäpfchen, Wundsalbe, Nahrungswechsel und Globuli: Wir ließen nichts unversucht und wurden ein halbes Vermögen in der Apotheke los. Doch nichts half dem armen Kerlchen. Abendliches Kinderwagen schieben durch die Nachbarschaft inklusive ;-)

Irgendwann schlief er vor Erschöpfung ein. Wir waren alle mit den Nerven ziemlich weit unten. Konnten wir denn gar nichts tun, damit es ihm besser ginge?

Doch wir konnten!

Schlussendlich kamen wir darauf, einen Osteopathen aufzusuchen. Ich hatte von mehreren Bekannten den Tipp bekommen, dass mein Baby möglicherweise gar nicht unter Bauchweh leidet, sondern durch die Geburt Blockaden davongetragen hat, die nun Schmerzen verursachen. Also suchten wir in Leonards 10. Lebenswoche einen Osteopathen auf - und der löste die tatsächlich vorhandenen Blockaden bei unserem Sohn. Ich hatte viel Hoffnung in diesen Termin gesetzt und war unendlich erleichtert, dass wir ihm nun helfen konnten!

Nach einer Woche war unser Baby wie ausgewechselt. Er konnte frei atmen und war zum ersten Mal zufrieden und beschwerdefrei!

In einer so schwierigen Zeit ist es für junge Eltern besonders wichtig, auf liebe Verwandte oder Freunde zurückgreifen zu können, denen es nichts ausmacht, ein weinendes Baby für zwei Stunden zu betreuen. So verschaffen sie euch als Eltern wertvolle Momente, in denen ihr durchatmen und neue Kraft sammeln könnt. Mein Mann und ich konnten so einmal für einen Nachmittag in einen Freizeitpark fahren und das tat richtig gut!

Ich hoffe, ihr habt auch das Glück, auf solche Menschen zählen zu können! Falls nicht, könnt ihr auch in sogenannten Schreiambulanzen um Hilfe bitten - mehr dazu erfahrt ihr hier: Was Eltern von Schreibabys wirklich helfen kann


Alles Liebe & bis nächste Woche,

eure Verena

***

Nächste Kolumne von Verena:

Wie ich mein Baby zum Schlafen bringe

Noch mehr Mama-Blogs?

Hier berichten Silke und Anja aus ihrem turbulenten Familienleben, das garantiert nie langweilig wird!

 

 

 

Kategorien: