Schwangerschaftsstreifen? Na und!

keine angst vor dehnungsstreifen
Direkt nach der Schwangerschaft wieder in Topform? Das muss nicht sein.
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Warum sich junge Mütter nicht verrückt machen lassen sollten

Den Druck den viele junge Mütter nach der Geburt verspüren ist enorm. Doch jede Frau hat ihr eigenes Tempo und sollte sich diesem Druck auf keinen Fall beugen.

Drei Monate nach der Geburt wieder in Topform? Models und Hollywood-Stars zeigen stolz ihre After-Baby-Bodys und gaukeln uns damit vor, dass das total einfach wäre und irgendwie auch normal. Schwachsinn! Genießt die kostbaren ersten Wochen und Monate mit euren Babys, wie lange ihr braucht, um wieder in eure Lieblingsjeans zu passen, ist dabei doch völlig nebensächlich.

Mami-Bloggerin Mel Watts spricht mit ihrem aktuellen Facebook-Post vielen Frauen aus dem Herzen. Sie zeigt sich ganz uneitel, brauchfrei, mit Schwangerschaftsstreifen und ihrem süßen Baby auf dem Arm. In dem Post gibt sie die letzten neun Monate wieder. Mel will damit jungen Müttern Mut machen, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren und den Druck der Gesellschaft nach Perfektion einfach an sich abprallen zu lassen.

"Ich habe noch nie so wenig Schlaf bekommen, wie in den letzten neun Monaten. Und ich hatte noch nie so viel Angst. Ein Neugeborenes zu haben ist anstrengend und die Welt bleibt nicht stehen, sie dreht sich einfach weiter. Rechnungen müssen bezahlt und Einkäufe erledigt werden und manchmal ist der Druck einfach überwältigend.

Die Erwartungen, die wir an uns selbst stellen, sind enorm. Und dabei ist es ganz egal, ob es das erste oder das dritte Kind ist. Wir wissen trotzdem nicht alles, sondern lernen jeden Tag dazu. In den ersten neun Monaten sind wir oft ratlos, oft lachen wir, aber manchmal weinen wir auch. Wir sollten uns nicht so unter Druck setzen. Wir sind keine Superhelden, sondern Mütter!

Es ist ok, Tage zu haben, an denen du dich überfordert fühlst. Bei anderen Frauen sieht das manchmal alles so leicht aus, aber das ist es nicht. Lasst euch von dieser Vorstellung nicht blenden. Ich habe es in den ersten neun Monaten nicht mal geschafft, mich vernünftig zurechtzumachen, davon meinen Körper wieder in Form zu bekommen ganz zu schweigen. Mir fehlte einfach die Energie und die Motivation und das ist völlig ok. Macht alles in eurem eigenen Tempo, hört auf eure innere Stimme, lasst euch nicht stressen, schon gar nicht von der Gesellschaft. Das Leben stellt uns jeden Tag vor neue Herausforderungen und die gilt es zu meistern. Und es kommt immer ein neuer Tag. Also, ich stoße an mich euch auf neun Monate voll mit Babykotze, wenig Schlaf und vollen Windeln. Wir schaffen das!"

Die Resonanz auf Mels mutigen Post war überwältigend. Viele Frauen haben sich in ihrem Appell wieder gefunden und waren dankbar für ihre offenen und ehrlichen Worte.

 

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(ww2)

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