Schwangerschaftsstreifen – was hilft wirklich?

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Mit Dehnungstreifen plagen sich viele Frauen rum
Foto: Thinkstock

Viele Frauen versuchen alles, um die Spuren einer Schwangerschaft wieder los zu werden. Vor allem Schwangerschaftsstreifen gehören zu den Makeln, die Mütter am liebsten verschwinden lassen würden. Und die Streifen entstehen nicht nur in der Schwangerschaft. Alle Frauen können davon betroffen sein.

Dehnungsstreifen entstehen, wenn sich das Gewebe zu schnell dehnen muss. Das kann zum Beispiel innerhalb der Schwangerschaft sein oder wenn man schnell viel zunimmt. Aber auch Wachstumsschübe können zur Streifenbildung führen. Die Unterhaut wird überdehnt und reißt. Violett-rote Streifen bleiben als Narben übrig. Über 70 Prozent aller Frauen entdecken irgendwann die ungeliebten Schönheitsmakel an Bauch, Brust oder Oberschenkel

Experten raten: Das A und O um Schwangerschaftsstreifen zu vermeiden, ist eine geringe Gewichtszunahme. Je mehr sich das Gewebe dehnen muss, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass es reißt und Streifen entstehen. Sicherlich legen Schwangere an Gewicht zu. Trotzdem sollte auch das in einem normalen Rahmen bleiben. Wer auch schon vor der Schwangerschaft auf eine gesunde Ernährung geachtet und ausreichend Sport getrieben hat, hat gute Chancen den hässlichen Streifen zumindest teilweise zu entgehen. Cremes mit Vitamin A oder E und Ölmassagen können die Haut dehnbarer machen.

Alverde Mamaglück Körperbutter Wilde Malve
Malve, Sheabutter und Nachtkerzenöl unterstützt die Elastizität und Spannkraft der Haut und kann bei täglicher Massage Schwangerschaftsstreifen vorbeugen. Intensive Pflegestoffe schenken ein zartes und geschmeidiges Hautgefühl. (dm, 2,95 Euro)

Regenerations- und Straffungscreme
Reichhaltige Intensivpflege zur Straffung und Festigung der Haut sowie zur Minderung von Dehnungs- und Schwangerschaftsstreifen. Mit Kürbis-Extrakt, Krähenbeerensaft, Rutinsalz zum Schutz der Gewebefasern. Feigenkaktus-Oligosaccharide steigern die Zellerneuerung, Karitébutter regeneriert die Haut. (Sothys, 40 Euro)

Das Weleda Schwangerschafts-Pflegeöl schützt die Haut, die durch die körperlichen Veränderungen in der Schwangerschaft zu Trockenheit neigt, vor dem Austrocknen. Von Beginn der Schwangerschaft an bis drei Monate nach der Geburt regelmäßig einmassiert, beugt es Dehnungsstreifen an Bauch, Oberschenkel, Po und Brust vor. Mildes Mandelöl, Feuchtigkeit bewahrendes Jojobaöl, an Vitamin E reiches Weizenkeimöl mit einem Auszug an Arnika verbessern die Elastizität der Haut und regen ihre Spannkraft an. (Weleda, 14,95 Euro)

Wer zu wirklich drastischen Maßnahmen greifen will, kann Schwangerschaftsstreifen auch lasern lassen. Hierfür wird ein ähnliches Verfahren angewandt, das auch bei Narben zum Einsatz kommt. Allerdings ist auch hier nicht gewährleistet, dass die Streifen ganz verschwinden. Zudem können die Kosten für die Sitzungen zwischen 50-200 Euro kosten und ein Erfolg stellt sich meist erst nach mehreren Sitzungen ein.

Wie schön Frauen trotz Schwangerschaftsstreifen und anderen kleinen Makeln sein können, seht ihr in diesem Video.

Video: 7 Tipps zur Vorbeugung von Schwangerschaftsstreifen >>>

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