Schwermetalle in Reiswaffeln: Große Gefahr für Kinder

reiswaffeln

Foto: fotolia

Krebserregende Stoffe

Reiswaffeln sind gesund und kalorienarm: ein beliebter Snack. Aber vorsicht! Reiswaffeln sind von Schwermetallen belastet und vor allem für Kinder gefährlich.

Reiswaffeln sind eine gesunde Alternative zu Keksen und Kuchen. Oder ein leichter Snack für den Hunger zwischendurch. Vor allem bei Eltern ist der zuckerfreie Snack beliebt. Umso größer ist der Schock, dass viele Reiswaffelnalles andere als gesund sind. Öko-Test hat den Test gemacht: Reiswaffeln beinhalten Arsen, Cadmium und Acrylamid. Schwermetalle, die Krebs auslösen können.

Wie gelangen die Metalle in die Reiswaffeln?

China gehört zu den Hauptanbauländern von Reis. Hier gelangen die Schwermetalle vor allem über Dünger und Klärschlamm in die Böden und somit in den Reis. Auch in Asien erreichen viele Halbmetalle den Reis über das Grundwasser in den Böden.

Wie gefährlich sind die Reiswaffeln?

Das Metall Cadmium schädigt Knochen und Nieren. In geringer Dosis kann es zu Bauchschmerzen und Übelkeit führen. Wer Reiswaffeln regelmäßig nascht, kann sein Erbgut langfristig schädigen. Gleiches gilt für Acrylamid. Die chemische Verbindung entsteht beim Erhitzen kohlenhydratreicher Lebensmittel, so auch bei der Herstellung der Reiscracker. Acrylamid wird eine krebserregende Wirkung nachgesagt.

Vorsicht bei Kleinkindern! Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) empfiehlt die wöchentliche Maximaldosis von 20 mg für Kleinkinder nicht zu überschreiten. Das geringe Körpergewicht der Kinder kann die Metallkonzentration der Reiswaffeln verdreifachen.

Einige Produzenten haben bereits auf das Ergebnis reagiert und die Reiswaffeln aus dem Sortiment genommen. Achten Sie beim Kauf auf einen geringen Arsen-Gehalt oder greifen Sie gleich zu Mais-Waffeln.

Kategorien: