„Sechs Stunden jeden Tag!“

sechs stunden jeden tag
Lisicki
Foto: Getty Images

Starfit: Sabine Lisicki

Sabine Lisicki (21) ist der neue deutsche Tennisstar und hält den Aufschlagweltrekord. Im Interview verrät sie uns ihre Fitnessgeheimnisse und beichtet ihre Food-Sünden.

SHAPE: Sie gehören zu den 25 besten Tennisspielerinnen der Welt – wie sieht Ihr Training aus?

Sabine Lisicki: Ich stehe jeden Tag vier Stunden auf dem Tennisplatz. Hinzu kommt täglich eine Fitnesseinheit von rund eineinhalb Stunden, in der ich mit meinen Trainern gezielt Übungen zur Stärkung der Ausdauer, Schnelligkeit, Koordination und Kraft mache.

Mit 210 km/h halten Sie den Aufschlag-Weltrekord bei den Frauen – woher nehmen Sie diese Power?

Ich gehe beim Aufschlag immer aufs Ganze – ich mache lieber einen Doppelfehler als einen lahmen Sicherheitsaufschlag. Außerdem bin ich fast 1,80 Meter groß und ein athletischer Typ. Wenn dann das Timing perfekt ist, haue ich eben auch mal einen solchen Hammer raus.

Ihr Vater Richard gehört zu Ihrem Betreuerstab – erstellt er auch Ihre Trainingspläne?

Ja, mein Vater hat an der Sporthochschule in Köln studiert und mich mit sieben Jahren zum Tennis gebracht. Zusammen mit zwei Fitness-Experten in Berlin und an der Tennis-Akademie in Bradenton, Florida, wo ich hauptsächlich trainiere, erstellt er meine Trainingspläne. Mein Papa kennt mich einfach am besten, er begleitet mich auch zu Turnieren, wir haben ein tolles Verhältnis und ich fühle mich sicherer, wenn er dabei ist.

Was tun Sie konkret für Ihre Fitness?

Zum Tennis gehört vor allem eine gute Beinarbeit – die trainieren wir mit Slalomlaufen und Überspringen von Hütchen. Für eine bessere Koordination balanciere ich auf einer Wippe hin und her. Zum Aufwärmen vor dem Training nutze ich den TRX Suspension Trainer – damit lassen sich die Schultermuskeln am besten trainieren. Ansonsten tut es oft auch die altbewährte Kniebeuge mit der Langhantel für die Beinmuskeln. Und für die Ausdauer gehe ich am liebsten schwimmen.

Haben Sie einen Lieblings-Schwimmstil?

Ich schwimme abwechselnd alle Stile, das macht mehr Spaß. Das Schwimmen habe ich eigentlich erst durch die Reha nach meiner Sprunggelenksverletzung im letzten Jahr für mich entdeckt – das war der einzige Sport , den ich mit der Plastikschiene am Fuß machen konnte. Ich bin am Olympiastützpunkt in Berlin geschwommen – gemeinsam mit Profis wie Olympiasiegerin Britta Steffen. Da war ich anfangs echt eingeschüchtert (lacht).

Ist Ihnen eine gesunde Ernährung wichtig?

Als Profi muss ich natürlich auf meine Ernährung achten. Wer so viel trainiert wie ich, braucht vor allem viel Energie – ich esse daher viele Proteine und glutenfreie Kohlenhydrate. Leider vertrage ich kein Gluten. Fisch, Obst, Rührei und Gemüse kann ich wie bisher essen – was ich aber wirklich vermisse, ist Vollkornbrot.

Auf welche Foodsünde können Sie nicht verzichten?

Ganz klare Antwort: auf Eiscreme!

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