Sehr bewegend: Die Geschichte des kleinen Mops Lena

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Mops Lena: So sah die Hündin aus, als sie zu Kirsten Vöhrenbach kam.
Foto: Facebook/ Lena little Pug und dognet.de

Ein langer Leidenswegs für einen kleinen Mops

Die Bilder der kleinen Mops-Hündin Lena sprechen Bände: Das Tier musste sehr viel Leid ertragen. Doch jetzt ist Lena endlich auf dem Weg der Besserung.

Seit dem 21. Oktober lebt die kleine Mops-Hündin Lena bei ihrer neuen Besitzerin Kirsten Vöhrenbach in Bremen und führt ein Leben, wie sie es zuvor wahrscheinlich nie kennengelernt hat. Bevor Lena zu der Mopsbesitzerin und -pflegerin nach Norddeutschland kam, musste sie allerdings eine weite Reise zurücklegen.

Ursprünglich stammt der kleine Mops nämlich von der Insel Malta. Hier wurde Lena vor mehreren Wochen gefunden. Die Hündin war in einem katastrophalen Zustand. Lena war bis auf die Knochen abgemagert. Außerdem ist die Hündin blind und leidet unter der Krankheit Demodikose, durch die sie fast ihr gesamtes Fell verloren hat. Alles deutet darauf hin, dass Mops Lena von ihren vorherigen Besitzern nicht nur schwer vernachlässigt, sondern auch misshandelt wurde. Allerdings ist nichts Genaues über die Herkunft der Hündin bekannt.

Vor drei Wochen veröffentlichte die deutsche Hopscotch Tierhilfe auf ihrer Internetseite ein Vermittlungsgesuch für die kranke Hündin, die nun endlich ein neues Zuhause bekommen sollte. So wurden auch eine Mitarbeiterin des Portals dognet.de auf Mops Lena aufmerksam. Sie war geschockt vom Gesundheitszustand der armen Hündin. Mit Unterstützung von Terra Canis, einem Tierfutterhersteller, konnte dognet.de Lena kurzfristig mit anständigem Futter versorgen. Dognet.de selbst ist eine kostenlose Plattform, auf der Tierbesitzer nicht nur die Gelegenheit haben, sich miteinander auszutauschen, sondern auch wertvolle Tipps zur richtigen Haltung ihrer Tiere erhalten.

Die dognet.de-Mitarbeiterin, die übrigens auch mit Vornamen Lena heißt, ermöglichte es Mops Lena letztendlich, überhaupt nach Bremen zu ihrer neuen Besitzerin zu kommen. Sie kümmerte sich um den Transport der Hündin von Krombach (bei Frankfurt), wo Lena zuerst untergekommen war, zu Kirsten Vöhrenbach nach Bremen.

Lena ist auf dem Weg der Besserung. Fortschritte werden jedoch nur langsam sichtbar. Obwohl Lenas Gebiss darauf hindeutet, dass sie jünger als zehn Jahre ist, entspricht ihr allgemeiner Zustand dem eines etwa 12 Jahre alten Hundes. Ihre Organe funktionieren nicht mehr so, wie sie sollten - außer ihre Bauchspeicheldrüse. Doch ihre Herzfrequenz bessert sich von Woche zu Woche. Außerdem beginnt ihr Fell, ganz langsam wieder zu wachsen. Womöglich kann sogar die Sehkraft auf einem Auge wieder verbessert werden. Ihr Gesundheitszustand hält die kleine Hündin jedoch generell nicht davon ab, fröhlich und lebhaft zu sein. Sie scheint sich bei ihrer neuen Besitzerin sehr wohl zu fühlen.

Wir wünschen Mops Lena auf jeden Fall weiterhin gute Besserung.

Wer sich über Mops Lena und ihren Gesundheitszustand weiter auf dem Laufenden halten möchte, kann dies auf ihrer Facebook-Seite Lena little Pug tun.

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