Selbst-Test: Eiszeit für die Fettzellen

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In der "Fett-Schmelz-Klinik"
Foto: Kirsten Bucher

Weg mit den Fettzellen! Redakteurin Tina Gablenz probierte die einstündige "Fettschmelze" in der Klinik aus.

Süßem konnte ich noch nie widerstehen - leider haben Schokolade, Eis und Kuchen über die Jahre ihre Spuren hinterlassen. Deutlich zu sehen an Unterbauch und Hüften . Und das bisschen Sport , das ich ab und zu treibe, ist nicht der Rede wert ...

Kein Wunder also, dass ich neugierig bin, als ich von der neuen Beauty-Behandlung Kryolipolyse höre. Bei meinem Selbst-Test in der Rosenparkklinik in Darmstadt überprüft Dr. Gerhard Sattler zuerst, welche Körperstelle sich bei mir eignet.

Die Wahl fällt auf den Unterbauch. Dann geht es direkt los: Die Region wird markiert, dann ein gelgetränktes Tuch aufgelegt, bevor das Kühlgerät zum Einsatz kommt. Das Einsaugen der Haut ist ziemlich unangenehm - und das soll oder muss ich eine Stunde lang aushalten! Durch das Herunterkühlen auf 10 Grad wird's aber erträglicher. Wahrscheinlich, weil sich alles nur noch taub anfühlt.

Nach 60 Minuten sorgt mein Bauch oder besser gesagt der vakuumierte Bereich für Belustigung: Er sieht wie ein gefrorenes Stück Butter aus. Und fühlt sich genauso glitschig an. Nach ein paar Minuten bildet sich das wieder zurück. Der Schreck folgt erst zwei Tage später. Es gibt zwar keine Spuren wie Blutergüsse, doch ich kann kaum meinen Slip ertragen, selbst Berührungen tun weh. "Alles ganz normal", beruhigt mich Dr. Sattler am Telefon.

Tatsächlich wird es mit jedem Tag besser, aber zwei Wochen bleibt die Stelle empfindlich. Nach knapp drei Monaten misst mein Bauchumfang tatsächlich vier Zentimeter weniger, nur merke ich an meinen Hosen (und auf der Waage) leider nichts davon.

Mein Fazit: Ich hoffe auf ein paar weitere Zentimeter, die jetzt noch schmelzen. Damit sich der Aufwand gelohnt hat ...