Selbstbewusstsein aufbauen: Sich selbst super finden

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Wer mit sich selbst rundum einverstanden ist, wirkt ausgeglichen, selbstbewusst - und auf Anhieb sympathisch.
Foto: Oliver Rossi/Corbis

Ich mag mich!

Nie wieder Kleiderkrisen, Komplexe und Selbstzweifel: Die sieben wichtigsten Regeln auf dem Weg zum Happy End mit uns selbst.

Jede von uns hat so eine Freundin: eine, die nicht perfekt, aber irgendwie wunderschön ist, weil sie von innen heraus leuchtet . Die zig Macken hat - sie kommt ständig zu spät, trägt immer abgeblätterten Nagellack und kann überhaupt nicht kochen - und die man trotzdem einfach lieb haben muss. Eine, die viel zu laut lacht, und man kann trotzdem nicht anders, als mitzulachen . Die drei kleine Röllchen oberhalb des Gürtels hat und nichtsdestotrotz jedes Mal beim Ausgehen als Erste angesprochen wird. Die so warm, freundlich und herzlich ist, dass man fürchtet, sie gibt so viel, dass man es ihr niemals im Leben zurückgeben kann. Unter ziemlicher Garantie handelt es sich bei dieser Freundin um eine seltene Spezies: um eine Frau, die sich selbst liebt.

Diese Spezies ist in etwa so sehr vom Aussterben bedroht wie die Rotbauchunke. Die meisten Frauen sind leider unglaublich kritisch mit sich, ungnädig, sogar gemein. Sie sehen immer nur, was sie nicht haben - statt zu erkennen, was sie liebenswert macht. Warum das so ist, hat jeweils individuelle Gründe. Aber bei vielen resultiert diese Selbstkritik aus einer ungünstigen Kombination: Eltern, die besser kritisieren als bestärken konnten, und hohem Leistungsdruck von außen, erst recht aber von innen.

Und doch gibt es ein paar wenige, die es schaffen, ihr Selbstbewusstsein aufzubauen und sich all dem zu entziehen, was an Idealbildern, Anforderungen und Kränkungen tagtäglich auf uns einprasselt. Was machen sie anders als die anderen?

Wenn wir uns selbst lieben lernen wollen, müssen wir den Mut beweisen, für uns einzustehen. Nur dann geben wir uns die Chance, die wir verdient haben.

Hier sind die sieben wichtigsten Regeln zum Selbstbewusstsein aufbauen:

1. Glaub nicht an die "Bleib wie du bist"-Lüge!

Sich selbst akzeptieren heißt nicht, dass man nicht an sich arbeiten sollte. Denn manches, was uns stört - z. B. die Unfähigkeit, Nein zu sagen - können und sollten wir ändern.

2. Umgib dich mit Leuten, die dich mögen!

Denn sie sind für dich der Spiegel, auf den wirklich Verlass ist. Sie sind garantiert nachsichtiger als du selbst - weil sie wissen, was sie an dir haben. Das musst du erst noch lernen.

3. Hör Freunden zu, die dich in Frage stellen!

Wem wir am Herzen liegen, der sagt uns offen seine Meinung. Solche Piekser brauchen wir, um das Beste aus uns rauszuholen.

4. Sei ehrlich zu dir selbst!

Erst wenn wir zu unseren Gefühlen und Sehnsüchten stehen, treten wir auch für unsere Bedürfnisse ein. Und unser Selbstbewusstsein wird wachsen.

5. Schenke dir Zeit mit dir!

Wir brauchen öfter Mußestunden mit uns allein. Zeit, in der wir nur tun, worauf wir Lust haben. Wie sollen andere unsere Gesellschaft genießen, wenn wir das selbst nicht können?

6. Hör auf, mit deinem Körper zu hadern!

Meckere nicht ständig an kleinen Makeln herum. Gerade sie machen dich besonders. Und wenn dich etwas wirklich stört, bringt Selbstkritik nur etwas, wenn Taten folgen.

7. Trau dich!

Einfach nur zu warten, bis das Schicksal unsere Wünsche erfüllt, hat noch nie funktioniert. Geh mutig an neue Abenteuer heran, trau dir etwas zu. Jeder kleine Erfolg wird dich stolz und stark machen.

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