Selbstbräuner im Test

selbstbraeuner im test
Test Tanning
Foto: Thinkstock

SHAPE-Test: Selbstbräuner

Es ist schnell, unkompliziert und die Stars lieben es: Spray Tanning. Ob sich der Griff zur künstlichen Bräune aus der Sprühflasche wirklich lohnt, hat SHAPE-Online-Mitarbeiterin Milintina für uns getestet.

Blonde Haare, helle Haut und Sommersprossen: Das sind die perfekten Voraussetzungen für einen Sonnenbrand. Deshalb verzichte ich seit Jahren auf ein ausgiebiges Sonnenbad und verwende täglich Cremes mit Sonnenschutz. Weil mir nach dem langen Winter nach sommerlichen Teint ist, teste ich das sogenannte manuelle Spray Tanning.

Bei dieser Form des Bräunens wird von einer Expertin in mehreren Durchgängen der Selbstbräuner aufgesprüht, was ein nahtloses Ergebnis verspricht. Da meine letzten Erfahrungen mit Bräunungsmitteln schon Jahre zurückliegen und einen künstlichen fleckigen Hautton bescherte, bin ich zunächst skeptisch.

Vorbereitung ist alles!

Zum Tanning-Termin erscheine ich wie bei der Vereinbarung geraten in nicht zu heller und enger Kleidung, da meiner neuer Teint direkt nach der Anwendung abfärben könnte. Bevor es losgeht, müssen noch schnell die langen Haare aus dem Weg. Dann cremt mir die Bräunungsexpertin Fußsohlen, Finger- und Fußnägel ein, damit auch diese von der Sprühfarbe verschont bleiben. Ich habe mich für die hellste Nuance entschieden, um möglichst natürlich auszusehen.Nur mit einem Einwegslip bekleidet darf ich mich nun in ein kleines Zelt stellen. Bevor der Selbstbräuner aufgetragen wird, muss die Haut darauf vorbereitet werden. Zunächst wird ein Peeling aufgesprüht, was mich irgendwie ein bisschen an die Arbeit mit einem Sandstrahler erinnert. Alles in allem ist die Prozedur eher kühl und unangenehm.

Wenig Aufwand, viel Ergebnis

Anschließend wird mit dem gleichen Sprühsystem das Selbstbräuner-Gemisch samt Bronzing-Powder aufgetragen. Dabei sollen Arme, Beine und Kopf langsam in einer festgelegten Richtungsabfolge gedreht werden, damit auch jeder Quadratzentimeter meiner Haut erwischt wurde. Nach zwei Durchgängen, jeder Menge Farbe und gut 20 Minuten ist die Prozedur schon vorbei und ich kann mein deutlich gebräuntes Speigelbild bewundern. 

Diesen Soforteffekt verdankte ich dem schimmernden Puder, denn das eigentliche Ergebnis soll erst nach gut acht Stunden sichtbar werden. Duschen ist in der Zwischenzeit strengstens verboten.

Natürlich gebräunt

Am nächsten Morgen wird gleich geprüft. Zu meiner freudigen Überraschung ist mein Teint zwar noch deutlich nachgedunkelt, aber ohne den befürchteten Mohrrüben-Effekt! Ich sehe gesund und leicht gebräunt aus. Toll!

Leider hat die Freude gerade mal fünf Tagen gehalten, dann war der gleichmäßige Bräunungseffekt schon dahin. Da meine Haut sich nicht an jede Stelle im gleichen Tempo erneuerte, hatte sich der schöne Hautton langsam in ein fleckiges Desaster verwandelt.

Mein Fazit

Pro: Für einen besonderen Anlass ist das manuelle Spray-Tanning optimal. Denn das frische Ergebnis überzeugt mit einem gesunden und strahlenden Teint. Besonders für sonnenempfindliche Menschen bietet es eine willkommene Abwechslung zum blassen Alltag.

Kontra: Mit bis zu 90 Euro pro Selbstbräuner-Sitzung sollte das Ergebnis doch länger halten. Zwar war das Resultat bei mir fast fleckenlos, doch im Laufe der Laufe der Hauterneuerung traten die Unregeläßigkeiten auf. Auch der aufdringliche Selbstbräuner-Geruch ist bei dieser Methode geblieben.

Insgesamt war das manuelle Spray Tanning nicht so traumatisch wie frühere Erfahrungen mit Selbstbräunern. Für mich aber immer noch nicht optimal. Aber für ein tolles Date oder einen ausgiebigen Party-Abend lohnt es sich allemal.

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