Selfie-Boom: Das perfekte digitale Selbstporträt!

selfie miranda h
Miranda Kerr ist ein wahrer Selfie-Profi.
Foto: Instagram

Miranda, Rihanna & Co.

Der Selfie boomt! Stars wie Miranda Kerr, Beyoncé oder Gisele Bündchen beglücken die Netzgemeinde regelmäßig mit digitalen Selbstporträts.

Stars posten ihn, Blogger können gar nicht mehr ohne und auch immer mehr Normalos laden ein Selfie auf Facebook & Co. hoch, um es mit der Welt zu teilen. Das digitale Selbstporträt, auch zu erkennen am obligatorischen ausgestrecktem Arm und leichtem Blick nach unten, ziert die Profile der sozialen Netzwerke.

Selfie - Ausdruck der Social-Media-Generation

Egal ob beim Picknick in der Natur, beim Styling im heimischen Badezimmer oder auf der angesagten Party mit Freunden: Der Selfie drückt das digitale Lebensgefühl einer ganzen Generation aus. Laut dem amerikanischen "Pew Research Center" posten 91 Prozent der Jugendlichen Schnappschüsse von sich selbst. Und Stars wie Miranda Kerr oder Beyoncé machen es vor. Das renommierte "English Oxford Dictionary" kürte die Wortneuschöpfung "Selfie" sogar zum Wort des Jahres 2013.

It's all about me: Der Schnappschuss soll spontan wirken

Selfie-Profis wissen ganz genau, was bei Ihren Fans gut ankommt. Helle, überbelichtete Bilder bekommen die meisten "Likes". Genauso wie Selbstporträts in der Natur oder mit gedeckten Farben.

Auch wenn die Momentaufnahmen so wirken, wie schnell geknipste Schnappschüsse: Oft steckt eine Menge Arbeit dahinter. Da wird sich - dank cleverer Smartphones mit Frontkameras- so lange in Szene gesetzt, bis das perfekte und scheinbar spontane Selfie entsteht. Doch was ist wirklich bedeutend, für die digitale Selbstinszenierung?

Step by Step zum perfekten Selfie

Schritt 1: Erst einmal sollte klar sein, welche Botschaft das Bild transportieren sollte. Generell gilt: Auch wenn sich Situationen vor der Kamera super nachstellen lassen - je authentischer der Selfie, desto mehr "Likes" wird der Post bekommen.

Schritt 2: Klar, so ein cooles Bild von sich selbst zu knipsen, ist gar nicht so leicht. Locker bleiben! Ein krampfhaftes Lächeln ist alles andere als cool. Wie wäre es mit dem Easy-Look? Dafür die Augen weit öffnen (aber bitte ganz natürlich), der Blick sollte frisch und wach sein. Und der Mund? Leicht geöffnet und minimal zum Kussmund formen. Vorsicht: Nicht übertreiben, sonst wird’s ein unschönes Duckface, über das sich die Internetgemeinde lustig macht.

Schritt 3: Knipsen! Und dabei auch darauf achten, dass der Hintergrund stimmt. Sind Sie mit dem Bild zufrieden? Sehr gut, dann kommt jetzt der Feinschliff. Pimpen Sie Ihr Foto mit Filtern (z.B. Vintage oder Schwarz-Weiß) wie "Toaster" oder "Hefe" und verleihen Sie dem Selfie so einen ganz besonderen Look.

Don'ts beim Selfie: So lieber nicht!

Ganz ehrlich: Rihanna hat es drauf. Bei ihr wirkt der Schmollmund einfach nur verdammt lässig. Damit gehört sie eindeutig zu den wenigen Ausnahmen. Wer sich nicht lächerlich machen möchte, verzichtet besser auf solche Super-Posen.

Wichtig: Auch wenn ein Selfie cool rüberkommen soll - nehmen Sie sich selbst nicht zu ernst. Wer ehrgeizig versucht, einem bestimmten Look oder eine Pose einzunehmen kommt extrem unentspannt rüber.Denn auch wenn beim Selfie oft etwas Schauspielerei mitschwingt - die meisten "Daumen hoch" gibt es für authentische Schnappschüsse.

Für den perfekten Selfie gibt es natürlich auch die perfekte App: Die "Selfie-Cam" gibt es kostenlos bei iTunes>>>

Kategorien: