Sex-Kolumne der Joy-Autorin: strengstens verbotener Sex

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Frisky Business: Sex-Geheimnisse direkt aus der Joy-Redaktion

Joy-Autorin Anabelle berichtet hautnah, intim und ohne Tabus aus ihrem ganz privaten Sexleben. Diese Woche: Streng verbotener und richtig gefährlicher Sex ist gleich nochmal so toll!

Wer mal in Kuba Urlaub gemacht hat , weiß, dass die Regeln dort ganz schön anders sind. Der Kommunismus lebt, Militär steht an jeder Ecke. In den Ferienressorts geht es zwar luxuriös zu und das Personal ist freundlich, aber auch recht vorsichtig im Umgang mit Touristen. Immerhin ist der Job schnell in Gefahr und das Gesetz ebenso schnell gebrochen.

Undenkbar also, sich ein sexueller Abenteuer mit einem Kubaner zu erlauben, und tatsächlich dachte ich bei meiner Ankunft in meinem Hotel, zusammen mit einer Freundin, nur an Sommer, Sonne und Badespaß. Bis ich ihn entdeckte...

Klassischer Fall: der heiße Animator

Ich bin nun wirklich kein Fan von Animationsprogrammen, aber als ich diesen wahnsinnig attraktiven Kerl auf der Bühne erspähe, wo er reichlich heiße Bewegungen aufs Paket legt, bekomme ich Gänsehaut. Strahlend weiße Zähne zu dunkler Haut, ein Killer-Lächeln, ein feuriger Blick ... der zudem an mir hängen bleibt. Wir tauschen den ganzen Abend unauffällige Blicke aus, während er die Runde macht und mit anderen Touristen scherzt. Mehr passiert nicht.

Sex im Urlaub - in der Galerie:

Am gesamten nächsten Tag halte ich ungeduldig Ausschau nach ihm, erspähe ihn jedoch erst abends in der Disco wieder. Ich tanze sinnlich, und während diverse Männer noch lästiger als die hiesigen Mücken an mir kleben, beobachte ich aus den Augenwinkeln, wie seine Augen auf mir Ruhen. Er ist von Mädchen umschwärmt, weshalb ich mich lieber rar mache und einfach schlafen gehe.

Geheime Pool-Spiele

Am nächsten Tag entdecke ich ihn beim Animationsprogramm im Pool. Sofort, nachdem der offizielle Teil abgeschlossen ist, schwimmt er zu mir herüber und wir unterhalten uns, so gut es mit Sprachbarriere eben geht. Erst berühren sich unsere Beine unter Wasser, dann spüre ich auf einmal seine Hand an meiner Bikinihose , wo er langsam zu streicheln beginnt... und finde den Pool auf einmal gar nicht mehr erfrischend. Ich brauche dringend eine kalte Dusche...

Abends begegne ich ihm erneut, wir betreiben höfliche Konversation, was mir jedoch schnell zu dumm wird. Ohne eine Miene zu verziehen, raune ich ihm zu, wie die Sache hier in solchen Fällen abläuft und mache keinen Hehl daraus, was ich meine. Er schlägt den Fitnessraum vor, nach 2 Uhr morgens, wenn er Feierabend hat. Nein danke, sage ich, so lange warte ich nicht dumm rum... und lasse ihn links liegen.

Jetzt oder nie

Die Masche scheint zu funktionieren, denn am nächsten Tag sieht er mich noch gieriger an. Ich finde ihn vor der Disko, wo er erneut Animationsschicht hat. Er sitzt in einem Stuhl und sieht erschöpft aus, sagt mir, er hat seit acht Tagen keinen Tag frei bekommen und seitdem kaum geschlafen. Ich fühle mich beinahe schlecht, als ich ihm tief in die Augen blicke und auf meine Unterlippe beiße. Was ich denn will, fragt er herausfordernd, worauf ich nur antworte: Dich! Er faselt wieder was von 2 Uhr morgens, doch ich entgegne: Nein, jetzt! Er habe Angst, sagt es, denn er könnte seinen Job und mehr riskieren. Jetzt fühle ich mich wie eine versnobte Touristin aus Courgar-Town und entschuldige mich, betone, dass ich dann lieber verzichte. Er sieht mir tief in die Augen und löst damit einen direkten Effekt in meiner Intimregion aus. „Folge mir in zwei Minuten“, erklärt er und verschwindet in der Disko. Wie jetzt? Ich gehorche neugierig und sehe ihn in den Servicebereich verschwinden. Wie, da soll ich hinterher? Mein Herz schlägt bis zum Hals, als ich ihm langsam hinterhergehe, durch etliche Gänge und dunkle Korridore. Bringe ich mich selbst in Gefahr?

Zwischen Kostümen und Make-up: Lust trifft Adrenalin

Endlich öffnet er eine Tür und zieht mich wortlos hinein. Wir befinden uns ganz offenbar im Kostümfundus des Ressorts. Zwischen nach Schweiß und altem Make-up riechendem Tüll, Satin und Glitter küssen wir uns wild und ungestüm. Er ist nervös, und es gilt keine Zeit zu verlieren. Ich gehe auf die Knie und ziehe seine Hose herunter, er krallt sich in meinen Haaren fest, während ihr ihn oral auf Touren bringe.

Im nächsten Moment zieht er mich hoch und vor einen Spiegel, stellt sich hinter mich und nimmt mich schnell, hart und animalisch, während er mit seiner Hand vor meinem Mund meine Laute unterdrückt. Seine andere Hand stimuliert meine Klitoris, weshalb wir beinahe gleichzeitig im Stehen kommen. Die ganze Nummer dauert 10 Minuten, maximal.

Auf abgelegenen Pfaden

Noch während ich meinen Slip hochziehe und das Kleid zurechtrücke, schiebt er mich zur Tür hinaus und fordert mich auf durch einen weiteren Korridor und eine Stahltür zu verschwinden. Ich stehe zwischen Abfallcontainern und Gerümpel, ganz allein. Tropische Luft und Gestank schlägt mir entgegen, ich habe Angst und keine Ahnung, wo ich bin, und dennoch zittere ich vor allem vor Lust und Ekstase. Auf einmal finde ich mich ein Stückchen fernab vom offiziellen Hoteleingang wieder, marschiere darauf zu und sehe ihn entfernt aus der Disko kommen, während ich atemlos zu meinem Hotelzimmer laufe, wo das Erlebnis noch Stunden Adrenalin durch meinen Körper pumpt.

Die Joy-Autorin testet lesbische Liebe. Hier lesen!

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