Sex: So wirkt die Farbe der Bettwäsche

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Rote Bettwäsche schenkt Energie und regt an. Was Erotik betrifft steht die Farbe für Feuer und Leidenschaft.
Foto: iStock

In welchen Stoffen wir die Nacht verbringen? Sollten wir uns gut überlegen. Denn ob Rubinrot oder Himmelblau - Farben im Schlafzimmer beeinflussen unser Liebesleben.

Sie haben gerade einen netten Mann getroffen und können beim ersten Besuch in seiner Wohnung einen Blick in sein Schlafzimmer werfen? Super, schauen Sie sich die Farbe der Bettwäsche genau an! Sie kann uns so einiges über seinen Charakter und seine Vorlieben beim Sex verraten. Gilt natürlich auch anders herum, also lassen Sie sich ruhig Zeit, wnen Sie das nächste Mal schöne Bettwäsche shoppen und wählen Sie die Farbe aus, mit der Sie sich am wohlsten fühlen.

Grunsätzlich gilt: Frische Töne machen Laune, sie inspirieren und regen an - auch das Liebesleben. "Zarte, verwischte Nuancen wie Apricot oder Lindgrün werden eher vom empfindsamen, zurück haltenden Typ bevorzugt", erklärt der Psychologieprofessor Alfred Gebert aus Münster. Klare, satte Töne wie Sonnengelb oder Tomatenrot zeigen: Hier wohnt ein fröhlicher Mensch, der auch im Bett ganz genau weiß, was er will.

Dunkle und gedeckte Farben

Schokobraun oder Bordeauxrot vermitteln Geborgenheit. "Man kann sich im Bett buchstäblich in eine dunkle, kuschelige Höhle zurückziehen", erläutert Experte Gebert.

Obwohl dunkle Bettwäsche immer einen leicht verruchten Touch hat, wirkt sie in erotischer Hinsicht eher dämpfend, ist besser geeignet für Kuschelsex als für besonders aufregende Liebesnächte.

Mit Ausnahme der Farbe Lila: Sie regt unsere Kreativität an, inspiriert uns, öfter mal Neues zu wagen.

So wirken Muster

Mit psychedelischem Paisleymuster, wilden Farbverläufen oder großen Blumendesigns beziehen unkonventionelle Typen ihre Betten, die sich ihre spielerische Leichtigkeit bewahren und diese auch ausleben.

Deutlich nüchterner - auch erotisch gesehen - ist klare Sachlichkeit, die sich in schlichtem Pünktchen-, Karooder Streifen-Look widerspiegelt. Professor Gebert erklärt: "Das ist klassisch, zeigt aber auch, dass Experimentierfreude nicht das große Thema ist".

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