Shades of Grey ist gefährlich für unsere Psyche

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Jamie Dornan spielt in der Verfilmung von "Shades iof Grey" den Milliardär Christian Grey, der auf durchtriebenen BDSM-Sex steht.
Foto: Screenshot / Universal Pictures International Germany

SM-Thriller: Forscher warnen vor drastischen Schäden

Handschellen, Fesseln, dominantes Verhalten: Was Christian Grey mit der zarten Anastasia Steele im SM-Thriller „Shades of Grey“ treibt, ist nichts für zarte Nerven. Forscher warnen vor Folgen für unsere Psyche.

Im Februar kommt die Verfilmung der Bestseller-Romane von der britischen Autorin E.L. James in die deutschen Kinos. Nun warnen US-Forscher jedoch eindringlich davor, sich mit Shades of Grey zu befassen. Allein die Lektüre des Buches, so das Ergebnis einer Studie der Michigan State University, könne drastische Veränderungen der Psyche auslösen – besonders bei Frauen.

Die Forscher haben die Reaktionen von 650 Studentinnen im Alter von 18 bis 24 Jahren untersucht, die das Buch gelesen haben. Die unfassbaren Ergebnisse:

34 Prozent hätten kein Problem mit einem extrem eifersüchtigen Partner mit Tendenz zu Stalker -Verhalten

63 Prozent wünschen sich fünf verschiedene Sexualpartner – oder sogar noch mehr

34 Prozent gaben an, sie hätten kein Problem mit einem verbal aggressiven Partner, der sie anschreit oder beschimpft

65 Prozent der Frauen würden sich bei Problemen in Alkoholmissbrauch flüchten

75 Prozent hätten kein Problem damit, für ihren Partner zu hungern oder extrem Diät zu halten

Die extreme Darstellung sexueller Hörigkeit könnte, so erklärt Studienleiterin Amy Bonomi, könnte Traumata verstärken oder zurückholen und sei besonders gefährlich für Frauen, die bereits unter gesundheitsschädlichen Verhaltensweisen wie Essstörungen leiden.

Ansehen: Der zweite Trailer von Fifty Shades of Grey

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