Sich in der Modebranche selbstständig machen

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Hinweise zur Selbstständigkeit in der Modebranche

Die Modebranche ist ein enorm vielseitiges Berufsfeld, in der allerhand Fähigkeiten und Fertigkeiten gefordert sind. Models mit Ausstrahlung und Laufstegerfahrung, Designer, Schneider, Korrespondenten, Kritiker - dies ist nur ein kleiner Überblick über die Berufsbilder, die man in der Modewelt ergreifen kann. Kein Wunder also, dass viele den Wunsch hegen, in der Branche Fuß zu fassen und ihr Hobby zum Beruf zu machen. Vor Augen führen sollte man sich allerdings, dass die Branche hart umkämpft ist. Wer nicht mit hundertprozentigem Einsatz und Willen an die Sache herangeht, hat bereits von Vornherein verloren.

Der Traum vom eigenen Modelabel

Viele Modeinteressierte haben sich im Laufe der Jahre ein Wissen an und über Designs, Materialien, Schnitte, Farben und Muster erworben. Das Gefühl, es doch eigentlich genauso gut zu können wie bekannte Designer , bestärkt viele darin, ihren Wunsch in die Tat umzusetzen und sich in der Modebranche selbstständig zu machen. Generell spricht auch nichts dagegen, den Schritt zu wagen, wenn man einige Tipps beachtet, damit man nicht irgendwann genervt das Handtuch wirft.

  • Erwartungshaltung dämpfen: Auch wenn man sich für überaus talentiert hält: Der Weg in die Branche ist steinig und hart. Es ist unabdingbar, Geduld aufbringen und Rückschläge in Kauf nehmen zu können. Dementsprechend sollte man sich im Vorfeld im Klaren sein, dass es durchaus Monate und Jahre dauern kann, bis man die ersten Einnahmen verzeichnen kann.
  • Bereit sein, dazuzulernen: Die Bereitschaft zum lebenslangen Lernen ist in jeder Branche wichtig. Selbst Menschen mit jahrzehntelanger Berufserfahrung sollten sich darüber im Klaren sein, dass sie nicht perfekt sind und es neben ihrer gewohnten und erfolgreich praktizierten Herangehensweise an Dinge noch andere Lösungsmöglichkeiten gibt. Man sollte sich also auch nie zurücklehnen und die grundsätzliche Bereitschaft aufbringen, gewohnte Pfade zu verlassen.
  • Netzwerken: Der Mensch ist kein Einzelgänger; das gilt im Privaten wie im Beruflichen. Sich mit anderen auszutauschen, Feedback - positiv wie negativ - einzuholen, Veranstaltungen und Messen zu besuchen, sich ins Gespräch zu bringen - all dies ist essentiell, um potentiell Interessierte überhaupt von der eigenen Tätigkeit wissen zu lassen.
  • Soziale Netzwerke und die eigene Webseite: Eng verwandt zum letzten Punkt steht die eigene Online-Präsenz. Facebook, Twitter, eine eigene Homepage mit Produktinformationen, Blogbeiträgen und einer Feedbackmöglichkeit für Kunden sind unabdingbar, um in der heutigen Zeit am Markt bestehen zu können.
  • Ordentliche Buchhaltung: Selbstständige müssen sich mehr noch als Angestellte mit Papieren, Verordnungen und Rechnungen auseinandersetzen. Es ist wichtig, sich in die Thematik einzulesen und diese keinesfalls auf die leichte Schulter zu nehmen. Hier sollte man sich klar machen, dass heutzutage eine erhebliche Arbeitserleichterung durch Software möglich ist. Elektronische Buchhaltung nimmt dem Selbstständigen viele Arbeitsschritte ab und spart wertvolle Zeit, egal ob es sich um Rechnungswesen, die Steuererklärung, Auftragsbearbeitungen oder sonstiges handelt. In den meisten Fällen ist solche Software einfach zu bedienen und stellt die um einiges günstigere Alternative zu einem Buchhalter oder einem Steuerberater dar. Softwarelösungen für den Selbstständigen, dem Mittelständler oder dem Großunternehmer gibt es zum Beispiel von Lexware -> direkt zum Shop .

Der wichtigste Tipp ist aber, mit Leidenschaft und Optimismus an die Sache heranzugehen. Wer den Spaß an der Arbeit verliert, wird auf lange Sicht keinen Erfolg aufweisen können.

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