Simone Thomalla denkt ans heiraten

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Simone Thomalla bei der Bambi Verleihung 2009
Foto: Getty Images

Exklusiv-Interview

Als Fernsehstar Simone Thomalla und Handballer Silvio Heinevetter (25) vor einem Jahr ein Paar wurden, glaubten die wenigsten an diese Liebe. Wie groß das Glück heute noch ist, verrät Simone im Exklusiv- Interview mit uns.

Das neue Blatt: Im Film werden Sie von Ihrem Mann betrogen. Wie hätten Sie im wahren Leben darauf reagiert?Simone Thomalla: Ich kann nur schwer beurteilen, wie ich reagieren würde, wenn mich ein Mann betrügt.Könnten Sie verzeihen?Simone Thomalla: Vielleicht verzeihen, aber nicht vergessen.Ist Silvio Ihr Traummann ?Simone Thomalla: Ich wäre nicht mit ihm zusammen, wenn er nicht mein Traummann wäre. Wir ergänzen uns in jeder Beziehung perfekt – das macht uns gegenseitig zum Traumpartner!Möchten Sie heiraten ?Simone Thomalla: Ich habe gelernt: Man sollte niemals nie sagen.Was wünschen Sie sich für die weiteren Jahre mit Silvio?Simone Thomalla: Ich muss mir nichts wünschen. Wenn man glücklich ist, will man nur, dass es so bleibt.Im Film sind Sie ziemlich stark, lassen sich nicht unterkriegen. So wirken Sie auch privat…Simone Thomalla: Ja, das mag schon sein. Ich bin unabhängig und selbstbewusst, was aber nicht heißt, dass nicht auch ich Momente habe, in denen ich mich anlehne und mal schwach bin.Wann sind Sie ganz unten und schwach?Simone Thomalla: Schwach oder ganz unten zu sein sind zwei völlig verschiedene Dinge. Schwäche ist nicht zwingend negativ. Sich selbst zu erlauben, auch einmal schwach zu sein, bedarf einer gewissen Stärke. „Ganz unten“ zu sein kenne ich aber auch. Wenn ich in der Familie oder im Freundeskreis mit Leid konfrontiert werde, wenn Katastrophen auf der Welt passieren und unschuldige Menschen sterben, wühlt mich das auf. Dann helfe ich im Rahmen meiner Möglichkeiten.

Im Film halten die drei Frauen zusammen. Was denken Sie: Sind Frauenfreundschaften wichtiger als Männer ?Simone Thomalla: Sie sind anders. Eine Freundschaft - egal ob zu einem Mann oder einer Frau - kann man mit einer partnerschaftlichen Liebe nicht vergleichen. Freundschaften zwischen Frauen sind meist über Jahre gewachsen, man hält zusammen. Durch dick und dünn. Man erzählt sich alles, weint sich aus, lacht und albert miteinander. Im besten Falle kann man das mit seinem Partner auch und jeder, der dies erleben darf, kann sich glücklich schätzen. Oft überdauern aber Freundschaften Liebesbeziehungen und sind beständiger.Glauben Sie an Voodoo? Simone Thomalla: Nein, ich glaube nicht daran, da ich eher pragmatisch und realistisch bin. Voodoo hat ja eine alte Tradition, die ich eher der Zauberei zu ordne. Ich schaue vielleicht mal mein Horoskop an, wenn ich eine Tageszeitung lese. Ist es gut, freue ich mich, ist es schlecht, habe ich es auch gleich schon wieder vergessen.Wie war es mit Ihrem Ex-Freund Sven Martinek zu drehen?Simone Thomalla: Der Dreh mit Sven Martinek, Felicitas Woll und Florentine Lahme hat sehr viel Spaß gemacht. Neben der konzentrierten Arbeit haben wir alle viel miteinander gelacht. Sven war dabei in erster Linie ein Kollege, der mir sicher etwas vertrauter war, als jeder andere Schauspieler, mit dem ich drehe.Wie verstehen sich Ihr Freund Silvio und Sven?Simone Thomalla: Sehr gut!Sven und Sie sind trotz gescheiterter Liebe echte Freunde. Warum hat das mit Ihrem Ex Rudi Assauer nicht geklappt?Simone Thomalla: Nach einer Beziehung eine neue Ebene zu finden, kostet Zeit. Man legt keinen Schalter um und stellt von Liebe auf Freundschaft.Im Film sind Sie tablettensüchtig. Von was sind Sie regelrecht abhängig?Simone Thomalla: Abhängigkeit ist eine Krankheit ... egal, ob von Drogen, Menschen, Handys usw. - und ich bin nicht krank.

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