Singles warten beim Flirten auf den ersten Schritt

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Erobern oder erobern lassen? Singles müssen mutiger werden

Singles tun sich beim Flirten schwer: 40 Prozent der Single-Männer hoffen auf eine forsche Frau, das weibliche Geschlecht will lieber erobert werden. So kann das ja nichts werden.

Ein Blick, ein Augenaufschlag, ein Lächeln: So schnell kann es klar sein, dass ein Mann und eine Frau einander gefallen. Doch wie es nach dem ersten Blickkontakt weitergeht, darüber herrscht bei deutschen Singles Unsicherheit. Muss der Mann heute noch den ersten Schritt machen? Oder hat die klassische Rollenverteilung ausgedient und frau sollte selbst die Initiative ergreifen? Diesen Fragen ist Parship in einer Umfrage unter rund 2.000 Singles nachgegangen.

Das Ergebnis: Erwartungen und Realität gehen deutlich auseinander. Während Frauen nach wie vor gern auf den Eroberer warten und das erste Ansprechen lieber dem Flirtpartner überlassen, finden Männer nichts reizvoller, als wenn sie sich ein Herz fasst und auf ihn zugeht.

Testosteron verpflichtet

Für 13 Prozent der weiblichen Singles gibt es in puncto Kontaktaufnahme keine Diskussion: Der erste Schritt muss vom Mann kommen – ansonsten herrscht Eiszeit statt Flirtfieber. Er sollte sich schließlich ins Zeug legen, um sie zu überzeugen. Für sieben Prozent kommt sogar nur ein Mann in Frage, der ohne Zögern die Initiative beim Flirten ergreift, zeichnet das in ihren Augen doch einen richtigen Mann aus.

Immerhin jede zweite Frau findet zwar, dass der Kontakt eigentlich vom Mann ausgehen sollte, würde im Einzelfall über ihren Schatten springen und den potenziellen Traummann selbst ansprechen, bevor er ihr durch die Lappen geht.

Damenwahl

Genau diese mutige Souveränität würde sich die Mehrheit der Männer jedoch häufiger wünschen. Gerade einmal einer von hundert Befragten sieht es dezidiert als seinen Job an, eine Frau anzusprechen, die ihm gefällt. Ein Viertel (25 Prozent) nimmt die Sache zwar generell selbst in die Hand – wäre aber positiv überrascht, wenn die Annäherung auch einmal anders herum abliefe. Speziell die jüngere Generation findet aktive Frauen sexy : Jeder zweite Singlemann zwischen 18 und 29 Jahren (49 Prozent) steht darauf, sich von einer Frau erobern zu lassen. Schließlich, so geben sie zu, sind sie in manchen Situationen selbst zu unsicher. Ganz unabhängig vom Alter gestehen das stolze 40 Prozent ihrer Geschlechtsgenossen.

Falsche Erwartungen

Uneinigkeit herrscht auch bei der Frage, was wohl das andere Geschlecht beim Flirten erwartet. So meint mehr als jede fünfte alleinstehende Frau (22 Prozent), dass ein Mann sofort die Initiative ergreift, wenn er interessiert ist. Macht er hingegen nicht den ersten Schritt, wird das klar als Zeichen von Desinteresse gewertet.

Jeder zehnte Mann denkt dasselbe, jedoch genau anders herum: Erobern ist ihrer Ansicht nach out – die selbstbewusste Singlefrau von heute lässt sich die Butter nicht vom Brot nehmen. So herrscht hier wie dort Verwirrung: 13 Prozent der Männer und 14 Prozent der Frauen geben zu, manchmal sehr verunsichert zu sein, wenn es um das Anbahnen einer neuen Liebe geht.

Die gute Nachricht ist jedoch: Jedem dritten Mann und jeder vierten Frau ist es egal, von wem die Initiative ausgeht – Hauptsache, es ergibt sich ein spannender Flirt. Demnach lautet die Devise für alle Suchenden: Am besten selbst aktiv werden statt abzuwarten – Selbstbewusstsein kommt bei beiden Geschlechtern gut an.

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