So betrügen Vapiano und Gosch ihre Gäste

salat garnelen
Garnelen anstatt teurer Scampis
Foto: Istock

Wer sich auf schöne Scampis im Restaurant freut, wird häufig getäuscht. Denn wie der Test derVerbauchermagazins Markt im NDR jetzt zeigt: Oftmals landen keine Scampis auf dem Teller, sondern nur billige Garnelen. So auch bei den Ketten Gosch und Vapiano.

Fünf Restaurants in Hamburg wurden getestet und Proben der bestellten Scampis genommen. Eine DNA-Analyse bestätigt: Es handelt sich bei keiner der Proben um die deutlich teureren Scampis. In drei der Restaurants gab es Riesen Garnelen. Bei Gosch und Vapiano White Tiger Garnelen. Bei Vapiano aus "intensiver Zucht" in Vietnam, wie das Unternehmen angab.

Laut dem "Verzeichnis der Handelsbezeichnungen für Erzeugnisse der Fischerei und Aquakultur" dürfen Garnelen nicht als Scampis verkauft werden. Jetzt will sich die Hamburger Wettbewerbszentrale einschalten.

Was ist der Unterschied zwischen Garnelen und Scampis?

Scampis ähneln eher kleinen Hummern. Sie haben Scheren und eine breite Schwanzflosse. Sie gibt es nur im Wildfang. Ein Kilo der Meeresbewohner kostet rund 30 Euro. Garnelen sind günstiger. Sie kosten rund 13 Euro pro Kilo und kommen häufig auch Zuchtstätten in Asien. Garnelen haben ein festes, knackiges Fleisch. Scampis schmecken eher nach Hummer.

Wer wirklich sicher sein möchte, dass auch das richtige auf dem Teller landet, der lässt sich am besten das Tier zeigen oder die Verpackung dazu.

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