Vornamen aussuchenSo findest du den absolut perfekten Babynamen

Inhalt
  1. Wie wirkt der Name in unterschiedlichen Situationen?
  2. Welche Kindernamen sind überhaupt erlaubt?
  3. Wie lange habe ich Zeit, um mir einen Namen zu überlegen?
  4. Was mache ich, wenn wir uns auf keinen Namen einigen können?

Den richtigen Babynamen für seinen Nachwuchs zu finden, das ist eine der schwierigsten Entscheidungen für alle werdende Mütter und Väter. Ein genialer Trick macht es aber gleich viel einfacher.

Wer die Wahl hat, hat die Qual... Soll meine Tochter die nächste Lisa, Stefanie oder Andrea werden und damit heißen, wie Millionen andere Kids? Soll sie den Namen von Oma tragen? Oder will ich mich kreativ austoben und sie Gänseblume, Hermine Electra oder Matgorzata-Olympia-Thusnelda nennen?!

Die schrecklichsten Babynamen - wie konnten die Eltern nur!?

Fest steht nur, dass diese Entscheidung das ganze weitere Leben deines Babys beeinflussen wird. Also wähle weise! Das funktioniert perfekt, wenn du mit dem Namen verschiedene Ereignisse im Kopf durchspielst.

Wie wirkt der Name in unterschiedlichen Situationen?

Nehmen wir zum Beispiel Leni: Klingt total süß, sieht auf dem Papier süß aus - vielleicht schon fast zu süß? Welchen Eindruck macht das, wenn sie sich später für einen Job bewirbt? Wie wirkt der Name, wenn deine Tochter mal auf dem Cover einer großen Zeitschrift landen sollte? Ist er international genug, falls sie im Ausland Karriere machen will?

Fragen über Fragen, die du dir zusammen mit deinem Partner beantworten solltest. Dann klappt es auch mit dem WIRKLICH perfekten Namen für euer Kind! Falls euch das aber noch nicht als Hilfestellung reicht, haben wir noch mehr Tipps parat.

Welche Kindernamen sind überhaupt erlaubt?

Ein Gesetz, das genau regelt, wie ein Vorname aussehen muss, gibt es in Deutschland nicht. Deshalb versuchen es auch immer wieder Eltern mit mehr als komischen Namen wie Pfefferminza, Crazy Horse oder Borussia - doch am Ende entscheidet das Standesamt, ob es den Namen anerkennt (in diesen drei Fällen wurden die Namen zum Glück abgelehnt...). Können sich Eltern und Standesamt nicht einigen, muss der Streit vor Gericht ausgetragen werden.

Um das zu vermeiden, solltest du dich an folgende Regeln halten:

  • Es sollte deutlich werden, ob es sich um einen Jungen- oder Mädchennamen handelt - sonst sollte zumindest der zweite Vorname eindeutig sein
  • Der Wunschname muss eindeutig als Vorname erkennbar sein ("Müller" oder "Schröder" gehen also nicht)
  • Namen von Städten oder Landschaften werden in den meisten Fällen nicht anerkannt
  • Der Name darf das Kind in keinem Fall beleidigen

Wie im Zweifel das Gericht entscheiden würde, hängt allerdings auch davon ab, wie gebräuchlich ein Name ist. Zum Beispiel durch Promis und ihre Kinder kann sich die Einschätzung deshalb auch im Laufe der Zeit ändern, weil uns die Namen plötzlich ganz normal vorkommen. Wer sich unsicher ist, kann ein Gutachten von der Gesellschaft für Deutsche Sprache beantragen.

Wie lange habe ich Zeit, um mir einen Namen zu überlegen?

Das Baby ist schon da, der passende Name allerdings noch nicht? Keine Sorge, denn du kannst ihn auch noch bis spätestens einen Monat nach der Geburt beim Standesamt eintragen lassen. Manchmal ist es ja auch so, dass man verschiedene Favoriten im Kopf hat und erst beim Anblick des Nachwuchses spürt, welcher Name die perfekte Wahl wäre.

Im Zweifel ist es außerdem eine gute Möglichkeit, einen Namen auszusuchen, der sich leicht verkürzen oder mit einem Spitznamen versehen lässt. Dann kann das Kind besser selbst entscheiden, was es lieber mag.

Das waren die beliebtesten Babynamen in deinem Geburtsjahr

Was mache ich, wenn wir uns auf keinen Namen einigen können?

Dein Partner besteht auf einen Namen, den du absolut schrecklich findest? Oder umgekehrt: Du wusstest schon als Teenie, wie später mal deine Tochter heißen soll, aber stößt bei deinem Partner auf Ablehnung? Um das zu verhindern solltet ihr schon während der Schwangerschaft eine Liste anlegen und eure Vorlieben aufschreiben. Alle Namen, die in die engere Wahl kommen, solltet ihr immer wieder hervorholen und untereinander besprechen.

Solltet ihr trotzdem nicht auf einen gemeinsamen Nenner kommen, kann einer der Favoritennamen vielleicht auch als Zweitname das Rennen machen. Um den Elternfrieden zu sichern könnt ihr euch außerdem darauf einigen, dass jeder von euch das Veto-Recht für einen Namen bekommt, den er sich auf gar keinen Fall vorstellen kann - so kommt ihr beide zu eurem Recht.

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