So giftig können Kosmetika sein: Auf diese 5 Stoffe müssen Sie achten!

kosmetika gefaehrlich giftstoffe h
In vielen Kosmetika sind bedenkliche Stoffe enthalten
Foto: Istock

Aluminium in Deo oder Alkohol im Parfüm – oftmals sind in Kosmetika Stoffe, die uns nicht gut tun. Trotz der aufgelisteten Inhaltsstoffe weiß aber kaum jemand, was diese eigentlich bedeuten und welche Gefahren bestimmte Bestandteile haben. Wir haben die fünf schlimmsten Inhaltsstoffe in Kosmetika zusammengestellt.

Viele Stoffe in Pflegeprodukten dienen dazu, diese länger haltbar oder resistenter vor Keimen zu machen. Auch Duftstoffe können gefährlich sein. Da die Inhaltsangaben auf Pflegeprodukten meist nicht so einfach verständlich sind, gibt es inzwischen zahlreiche Apps oder Internetseiten, die ganz einfach auf gefährliche Inhaltstoffe in Kosmetika hinweisen. Auf Codecheck.info oder den Seiten von Greenpeace und Stiftung Warentest gibt es zusätzlich Informationen zu gesundheitsschädlichen Inhaltsstoffen in Kosmetika.

Vorsicht bei diesen Inhaltstoffen!

Alcohol Denat

In Deos, Gesichtswasser oder Haarspray ist Alcohol Denat (auch Diethylphthalat genannt) zu finden. Aber auch in vielen anderen Kosmetika ist der gefährliche Stoff enthalten. Es wird genutzt, um Duftstoffe zu fixieren. Erschreckend: Diethylphthalat wird auch in Pflanzenschutzmitteln genutzt. Obwohl es bereits zahlreiche Proteste und Einwände gibt, ist Alcohol Denat in Kosmetika derzeit noch erlaubt in Deutschland. Risikogruppen für den Kontakt mit Alkohol Denat sind vor allem kleine Kinder und Mütter, die stillen oder Schwangere.

Folgen: erbgutverändernd, krebserregend. Es kann sogar das Risiko einer Vergiftung geben.

Formaldehyd-Abspalter

Der Stoff wird als Konservierungsmittel in Kosmetika genutzt. Formaldehyd-Abspalter können in dekorativer Kosmetik wie Mascara vorkommen, aber auch in Shampoos und anderen Pflegeprodukten. Oft tauchen Formaldehyd-Abspalter unter den Bezeichnungen Bronidox, Bronopol, Diazolidinyl-Harnstoff, Diazolidinyl-Urea, Imidazolidinyl-Harnstoff oder Imidazolidinyl-Urea auf.

Folgen: Der Stoff ist giftig, löst Krebs aus und führt zu schnellerer Hautalterung.

Parabene

Parabene sind Konservierungsmittel, die in zahlreichen Kosmetika vorkommen. Hier wirken sie vor allem gegen die Vermehrung von Keimen, die durch den Kontakt mit Fingern sehr leicht entstehen können. Auf der Verpackung werden sie oft als 4-Hydroxybenzoic Acid Methylparaben, Ethylparaben, Propylparaben, Isopropylparaben, Butylparaben, Isobutylparaben, Phenylparaben gezeichnet.

Folgen: In verschiedenen Studien wurde herausgefunden, dass Parabene Auswirkungen auf den Hormonhaushalt haben können. Unter anderem deshalb können sie auch brustkrebserregend sein. Außerdem stehen Parabene im Verdacht Allergien auszulösen.

Cumarin

In der Kosmetikindustrie ist Cumarin als Duftstoff in Produkten enthalten. Es verleiht einen herben nach Lavendel oder Moos duftenden Geruch. Cumarin muss auf Produkten angegeben werden, allerdings besteht keine Mengenbeschränkung. Der Stoff kann sehr leicht über die Haut absorbiert werden.

Folgen: Cumarin wirkt in größeren Mengen leberschädigend und krebserregend. Ist zum Teil auch in Naturkosmetik enthalten, weil es sich hierbei um einen natürlichen Inhaltsstoff handelt.

Aluminiumsalze

Aluminiumsalze sind derzeit in aller Munde. Die Salze werden Deos hinzugefügt, weil die die Schweißbildung unterdrücken. In den meisten Deodorants, die keinen Alkohol enthalten findet man daher Aluminiumsalze.

Folgen: Die Salze verkleben die Schweißporen und reizen die Haut. Das kann zur Knötchenbildung führen. Aluminiumsalze stehen deshalb im Verdacht Brustkrebs auszulösen.

Kategorien: