So milderst du deine Regelschmerzen schon beim Frühstück!

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Regelschmerzen können sehr schmerzhft sein
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Du kannst etwas gegen die Schmerzen tun

Jeden Monat das Gleiche: Die Regelblutung ist eine schmerzhafte Angelegenheit. Doch die Schmerzen sind normal und können durch einfache Tricks gelindert werden. Die gute Nachricht: Du kannst schon beim Frühstück dafür sorgen, dass die Schmerzen erträglich bleiben!

Woher kommen die Schmerzen?

Bei der monatlichen Regelblutung wird die Schleimhaut der Gebärmutter abgestoßen und ausgeschieden. Damit sich die Schleimhaut von der Gebärmutter löst, zieht sich die Muskulatur zusammen, was zu krampfartigen Schmerzen führt. Zusätzlich wird die Gebärmutter durch die Krämpfe schlechter durchblutet, was zusätzlich für Schmerzen sorgt.

Beginne schon beim Frühstück

Damit du genug Magnesium zu dir nimmst und somit den Regelschmerzen vorbeugst, solltest du mit einem gesunden Frühstück starten – und zwar jeden Morgen! Magnesiumreich sind Nüsse und Kerne, Vollkornprodukte und magnesiumhaltiges Mineralwasser.

Ein idealer Start in den Tag ist ein Müsli aus Haferflocken mit Nüssen. Nehme dafür Soja- oder Nussmilch und gebe frisches Obst hinzu. Wenn du kein Müsli magst, kannst du dir auch einen Smoothie aus magnesiumreichen Mineralwasser und Obst zubereiten oder ein Vollkornbrot machen.

Verarbeitete Lebensmittel wie Fast Food haben hingegen negative Auswirkungen auf den Nährstoffhaushalt.

Du solltest aber nicht erst während deiner Periode mit einer gesunden Ernährung anfangen, das bringt nicht viel! Für eine schmerzarme Periode solltest du langfristig auf einen gesunden, ausgewogenen Speiseplan achten!

Besonders Frauen, die die „Pille“ nehmen, wenig essen oder Radikaldiäten machen, sind von einem Mineralstoffmangel betroffen. Dabei solltest du schon um die 600 mg Magnesium pro Tag sein, damit du von der entkrampfenden Wirkung profitierst.

Können die Schmerzen auf eine Krankheit hinweisen?

Regelschmerzen sind besonders an den ersten beiden Tagen der Periode normal. Wenn deine Schmerzen aber immer schlimmer werden oder unerträglich sind, solltest du zu einem Arzt gehen. Es könnte sein, dass eine Krankheit wie Endometriose dahinter steckt. Das ist eine gutartige, aber schmerzhafte Gewebe-Wucherung der Gebärmutterschleimhaut, die sich außerhalb der Gebärmutter befindet.

Das hilft gegen die Regelschmerzen

Du kannst natürlich Schmerz- und krampflösende Medikamente einnehmen. Doch es gibt auch andere Lösungen, die für mehr Wohlbefinden während deiner „Tage“ sorgen. Dazu gehört die richtige Ernährung.

Frauen, die sich gesund ernähren und alle wichtigen Nährstoffe zu sich nehmen, leiden weniger an Regelschmerzen. Der Grund hierfür ist, dass sie durch naturbelassene Lebensmittel reichlich Magnesium- und Kalium aufnehmen. Kalium wirkt entkrampfend und sorgt – genauso wie Kalium – für die korrekte Reizübertagung von Nerven- und Muskelzellen. Auch Vitamin B6, enthalten zum Beispiel in Pistazien, Bananen und Haferflocken, stabilisiert die Reizübertragung und die Nerven.

Auch Wärme hilft

Viele Frauen verkrampfen bei Schmerzen ihre Unterleibsmuskulatur- was für zusätzliche Schmerzen sorgt. Darum solltest du dich während deiner Periode entspannen. Dabei kann Wärme helfen!

Es kann ein Vollbad am Abend sein, eine Wärmflasche, Wärmekissen oder Körnerkissen, die du in der Mikrowelle erwärmen kannst. Du kannst auch Wärmepflaster ausprobieren, die besonders praktisch sind, wenn du auf der Arbeit bist oder Sport machst. Auch eine Massage könnte dir gut tun, da viele Frauen während ihrer Periode am unteren Rücken verkrampfen. Schaue doch mal, ob du in der Nähe ein Massagestudio hast oder ob dein Fitnessstudio Massagen anbietet.

(ww3)

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