So sagst du dir das Wetter selbst voraus

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Was bedeutet die Größe und Form der Wolken?
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Wie du die Natur zu lesen lernst

Natürlich können wir alle der Wettervorhersage in Radio, TV und Internet glauben. Oder aber: Wir lernen, das Wetter selbst vorher zu sagen. Dafür müssen wir nur aufmerksam die Natur beobachten - und zwar nicht nur die Wolken...

Doch zu aller erst folgender - und einfachster - Tipp:

Stell dir deine eigene Wetterstation zusammen! Dafür brauchst du nur ein Thermometer (Temperatur in °C), Barometer (Luftdruck in hPa) und ein Hygrometer (Luftfeuchtigkeit in %). Die Bedeutung:

Barometer: Je höher der Luftdruck, desto besser das Wetter - vor allem, wenn der Luftdruck konstant hoch bleibt. Fällt er dagegen ab, ist wohl eine Warmfront im Anmarsch - es wird bald regnen. Ändert sich der Druck deutlich und plötzlich, wird es gewittern.

Hygrometer: Liegt die Luftfeuchtigkeit bei 60 - 30 %, ist die Luft normal bis trocken. Zwischen 60 und 100 % ist sie normal bis feucht.

Thermometer: Fällt im Sommer die Temperatur plötzlich ab, wir des ein Gewitter geben. Im Winter gilt: Plötzlich steigende Temperatur deutet auf Tauwetter hin.

 

Was verrät der Mond?

 

Der Mond kann uns verraten, wie das Wetter am nächsten tag werden wird.

Klarer Mond: Am nächsten Tag wird es mit großer Wahrscheinlichkeit sonnig und schön, die Wetterlage bleibt stabil.

Farbiger Ring um den Mond: Das Mondlicht wird durch feuchte Luft anders gebrochen, was wie ein Ring ausschaut. Bedeutung: Regen ist im Anmarsch.

Kondensstreifen vor dem Mond: Das Wetter wird schlechter. Denn: Kondensstreifen deuten auf eine hohe Luftfeuchtigkeit hin.

 

Was verrät uns die Wiese?

 

Feiner Tau am Morgen: Das Wetter wird schön! Denn Tau entsteht, wenn das Hochdruckgebiet stabil ist, die warme Luft Wasser aufgenommen hat und dieses Wasser in der kühlen Nachtluft auf dem Gras kondensiert.

Kein Tau: Ein Wetterwechsel ist wohl angesagt - vermutlich wird es im laufe des Tages regnen.

 

Was bedeutet welcher Nebel?

 

Nebel am Morgen: Er verheißt keineswegs zwangsläufig schlechtes Wetter.Oft fallen die Nebelschwaden ab und lösen sich auf - das Wetter bleibt schön.

Aufsteigender, dichter Nebel: Die Schwaden sind Vorboten eines Tiefdruckgebiets - das Wetter wird schlechter.

 

Was sagt mir die Windrichtung?

 

Westwind: Kommt der Wind aus dem Westen, verheißt es meist regnerisches Wetter.

Ostwind: Er garantiert klares Wetter. Heißt: Im Sommer wird es warm, im Winter sehr kalt.

Südwest-Wind: Der kommt aus dem Mittelmeerraum und bringt feuchte Luft mit sich. Trifft sie bei uns in Deutschland auf kalte Luft, bilden sich Regenwolken.

Nordwind: Der bringt häufig Sonnenschein - oft aber auch einen Temperatursturz mit sich. Es kann kühler werden...

 

Auf welche Wolken ist Verlass?

 

Meteorologen unterscheiden zwischen 27 verschiedenen Wolken-Typen - Unterarten und Sonderformen nicht mit gerechnet. Grob kann man sagen: Je schärfer die Konturen der Wolken sind, umso wahrscheinlicher wird schönes Wetter. Sehen die Wolken verschwommen aus, ist es ein Zeichen für Regenfälle. Hier kommen die wichtigsten Wolken-Typen:

Federwolken : Lösen sie sich im Tagesverlauf auf, wird das Wetter schön. Ziehen sie dagegen von Südwesten bis Nordwesten heran und verdichten sich, wird es innerhalb der nächsten zwei Tage schlechteres Wetter geben.

Schleierwolken : Klare Ansage: In den nächsten 48 Stunden wird es regnen.

Regenschichtwolke : Sie trägt ihre Bedeutung schon im Namen mit sich. Es droht lang anhaltender Regen oder Schnee. Allerdings: Zeigen sich Löcher in der Wolkendecken, hört es bald auf zu regnen.

Große Schäfchenwolke : So süß der Name auch klingt - sie ist ein Zeichen für schlechtes, wechselhaftes Wetter. Stellen sich mehrere turmartig auf, besteht Gewittergefahr.

Kleine Schäfchenwolken : Sie verkünden einen Wetterumschwung - im Sommer kommt eine Kaltfront auf uns zu und / oder ein Hitzegewitter.

Tiefe Haufenschichtwolke : Sie zeigt stabiles Wetter an und gilt somit als Schönwetterwolke. Allerdings: Bedeckt sie den ganzen Himmel, wird das Wetter schlechter.

Quellwolke (Haufenwolke): Sind diese Wolken alleine unterwegs, lösen sie sich bald auf, das Wetter wird schön. Kollidieren sie allerdings mit mehreren Wolken, wachsen sie vermutlich zusammen und bilden ein Gewitter.

Schauerwolke (Gewitterwolke): Sie macht ihrem Namen alle Ehre - die stockwerkartige Wolke kann Hagel und Blitze mit sich bringen.

(ww7)

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