So schlafen Sie gesund

gruene erde schlafen

Foto: Gruene Erde

Wer bekommt schon gern kalte Füße? Liegt der Körper ausgestreckt, darf die Bettdecke an den Längsseiten gut aufliegen und vom Kinn bis 20 cm über die Füße hinaus reichen. Menschen, die größer als 175 cm sind, werden die sogenannte Komfortlänge von 220 cm bestimmt schätzen lernen. Oft stellen Paare sich die Frage, ob sie gemeinsam unter ein übergroßes Oberbett oder lieber unter zwei Einzeldecken schlüpfen sollen.

Schläft zumindest ein Partner unruhig, empfehlen sich zwei Bettdecken für einen gesunden Schlaf. Das gilt auch, wenn die Wärmebedürfnisse verschieden sind. Übrigens geben zwei, die unter einer Decke stecken, mehr Wärme ab als nur eine Person. Kleine Kopfkissen werden immer beliebter, weil sie den Kopf stützen und nicht im Rücken stören. Außerdem sind 40 x 80 cm auch handlicher und preiswerter als die gängigen 80 x 80 cm. Wenn Sie das Format wechseln wollen, können Sie vorhandene Bezüge weiterhin verwenden: den vom neuen Kissen nicht ausgefüllten Bezugteil um oder einschlagen oder abnähen und -schneiden.

Tägliches Lüften erfrischt Betten und Kopfkissen, weil es den Abtransport von Feuchtigkeit unterstützt und sorgt für einen gesunden Schlaf. Aber: Bitte weder ausklopfen noch absaugen, nicht in die pralle Sonne legen und keiner feuchten Witterung aussetzen. Daunen- und Federwaren können Sie leicht aufschütteln, um die Füllung etwas zu lockern. Wenn Ihr Bettzeug auch nach dem Lüften noch müde wirkt, wird es Zeit, neues zu kaufen. Nach einigen Jahren beginnt die Feuchtigkeitsregulation zu schwächeln, das Bett "atmet" nicht mehr. Mögliche Folge: Sie schlafen unruhiger, weil das sauerstoffarme Bettklima die Entgiftung des Körpers beeinträchtigt, und wachen wie gerädert auf.

Durchschnittlich nutzen wir Bettwaren 7 bis 8 Stunden lang in mehr als 300 Nächten im Jahr. Selbst wenn sie äußerlich noch gut aussehen, muss man sich auch einmal trennen: Abhängig von Material, Beanspruchung und Pflege wechselt man Kopfkissen nach 2 bis 5 Jahren, mit Markenfasern gefüllte Decken nach 6 bis 8 Jahren, Daunen- und Federbetten nach 8 bis 10 Jahren. Auch die Wirksamkeit von Wolle und Edelhaar nimmt allmählich ab: Und selbst die besten Naturhaarbetten sollten Sie nach spätestens 15 Jahren ersetzen.

Die Ansicht, Milben interessierten sich mehr für natürliches als für synthetisches Bettzeug, ist weit verbreitet, aber falsch. Unabhängig vom Füllmaterial versuchen sich die kleinen Bettgenossen in Decke und Kissen einzunisten, dichtgewebte Bezugsstoffe verhindern es. Faser- wie Daunendecken können Sie in die Waschmaschine stecken: Beim 60-Grad-Waschgang reduziert sich die allergene Belastung - falls vorhanden.

Übrigens hausen die meisten Hausstaubmilben in der Matratze. Waschen Sie also vor allem den Matratzenbezug regelmäßig oder benutzen Sie einen Allergikerbezug. Die Krankenkasse übernimmt dafür die Kosten.

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