So sehen Depressionen wirklich aus!

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So sehen depressive Menschen wirklich aus
Foto: iStock.com

Das wahre Gesicht der Depressionen

Woran erkennt man eigentlich eine Depression? Nicht an den verheulten Augen oder dem traurigen Gesichtsaudruck. Wir zeigen, wie depressive Menschen wirklich aussehen!

Viele Menschen haben Vorurteile, wenn es um das Krankheitsbild "Depression" geht. Die Krankheit wird oft nicht richtig ernst genommen und depressive Menschen werden mit Phrasen wie "Jeder hat mal einen schlechten Tag" abgewiegelt.

Das Programm "Time To Change" hat es sich zur Aufgabe gemacht die Vielfältigkeit von psychischen Krankheiten zu zeigen und möchte mit den Vorurteilen über Depressionen aufräumen. Denn hinter dem Krankheitsbild steckt mehr: Die Betroffenen sehen genauso aus wie alle anderen Menschen, sie benehmen sich sogar genauso. Oft merken nur die engsten Vertrauten, dass etwas mit ihnen nicht stimmt, wenn nicht sogar gar keiner.

Unter dem Hashtag #goodbyeheadclutcher posten Betroffene Photos von sich selbst. Oft befinden sie sich in Alltagssituationen und sehen fröhlich aus. Dazu schreiben sie Texte in denen sie darlegen, dass es ihnen in dieser Situation alles andere als gut ging. Mit dieser Aktion wollen sich die Erkrankten von Vorurteilen befreien.

Eine Betroffene schreibt zum Beispiel zu einem Bild auf dem sie ihren kleinen Sohn lächelnd in die Kamera hält: "Das bin ich am Höhepunkt meiner postnatalen Depression. Du kannst niemals beurteilen, wie es jemandem geht, wenn du ihn nur ansiehst!"

Eine andere schreibt: "Dieses Bild wurde zu Beginn einer Nacht gemacht, in der wir das Bestehen meines Einstufungstests und meinen 23. Geburtstag feiern wollten. Auf die Menschen, die mich nicht kennen, wirke ich glücklich und hatte jeden Grund es auch zu sein.Ein paar Stunden später versuchte ich mich umzubringen. Mal wieder. Depressionen sind nicht offensichtlich und das typische Bild einer Person, die ihren Kopf in den Händen hält, gibt es nicht. Ich brauchte lange um gesund zu werden und vielleicht hätte ich weniger lange gebraucht, wenn Depressionen nicht immer noch ein Tabu Thema wären."

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