So sehen Fingernägel wirklich nach Gelnägeln aus

gelnaegel
Gelnägel sind bei vielen Frauen beliebt
Foto: Istock

Hast du schon mal über Gelnägel nachgedacht? Aber die Angst vor Schäden am natürlichen Nagel ist zu groß? Obwohl Naildesigner und Kosmetikfirmen immer das Gegenteil behaupten: Gelnägel können den Nagel schädigen. Wir haben das Beweisfoto.

Wie funktionieren Gelnägel eigentlich?

Als Gelnägel bezeichnet man einen Überzug aus Gel, der auf die natürlichen Nägel aufgetragen wird und mit UV-Licht ausgehärtet wird. Acrylnägel werden im Nagelstudio angemischt. Zu Hause sollte man diese Art der künstlichen Nägel nicht anwenden, sondern es dem Profi überlassen. Nägel aus Acrylat werden aus schon fertigem Gel auf den Nagel aufgetragen und ausgehärtet. Diese Nägel sind weicher als Acrylnägel.

Welche Probleme gibt es mit künstlichen Fingernägeln?

Beide Nagelarten lassen sich nicht einfach ablösen: Acrylnägel lassen sich mit Aceton ablösen. Der schon vorher durch das Gel in Mitleidenschaft gezogene Nagel wird durch das Aceton noch mehr geschädigt.

Bei Nägeln aus Acrylat muss der Nagel abgetragen werden. Sie lassen sich nicht ablösen. Das heißt, der Nagel wird abgeschliffen. Die Alternative dazu ist es, den Nagel rauswachsen zu lassen und ihn vorne immer weiter zu kürzen.

Besser Finger von Gelnägeln lassen?

Der natürliche Nagel wird durch Gelnägel belastet. Durch das Abschleifen beim Entfernen wird zusätzlich die obere Schicht des Nagels abgetragen. Dennoch: Im Alltag sind Gelnägel robust und sind praktisch, wenn man von Natur aus keine schönen Nägel hat.

Wie es wirklich aussieht, wenn man seine künstlichen Fingernägel entfernen lässt, siehst du hier:

Und so sehen Fingernaegel aus, wenn man Gelnaegel hatte. Richtig haesslich. Bin dann 'n Monat auf Shellac umgestiegen,...

Posted by Saskia Beecks on Mittwoch, 23. September 2015

Kategorien: