So stärken Sie Ihre Mutter-Tochter-Beziehung

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Früher war Mama immer für uns da, hat uns stundenlang zugehört - jetzt ist es Zeit, sich zu revanchieren. Sie freut sich über unser Interesse.
Foto: Olix Wirtinger/Corbis

Mama, wie war das früher?

Was man seiner Mutter am besten schenkt ? Aufmerksamkeit! Denn auch wenn wir Mama von Herzen lieben - meist wissen wir weniger von ihr, als wir denken. Um die Mutter-Tochter-Beziehung zu stärken, verraten wir einige Tricks.

Es gibt selten einen Anlass, über Dinge zu sprechen wie: Wer ist meine Mutter eigentlich, wenn sie nicht meine Mama ist? Und wie war sie, als es mich noch nicht gab - z. B. als pubertierender Teenie? Genau diese Erinnerungen sind aber eine emotionale Goldgrube. Sie bringen einen zum Lachen , zum ungläubigen Kopfschütteln, manchmal auch zum Weinen. Und uns schließlich (noch) ein Stück näher zusammen. Denn je mehr man über seine Mutter weiß, desto mehr verschwimmen die Rollen. Statt sich nur auf "Kind" oder "Elternteil" festzulegen, schafft man Platz für eine Beziehung auf Augenhöhe. So etwas wie Freundschaft und eine starke Mutter-Tochter-Beziehung entsteht.

Zugegeben, bei der eigenen Mutter ist die Hemmschwelle, nach dem ersten Kuss oder dem schlimmsten Moment ihres Lebens zu fragen, ein bisschen höher als bei der besten Freundin. Schließlich wollen wir unsere Mütter auch in einem bestimmten Licht sehen. In unserer vorteilhaft ausgeleuchteten Traumvorstellung haben sich Mama und Papa auf den ersten Blick unsterblich ineinander verliebt und seitdem nie mehr Probleme gehabt. Und natürlich weiß Mama auch auf alles eine Antwort und hat vor nichts Angst - das ist schließlich ihr Job als Superheldin des Alltags.

Aber wer seine Skepsis überwindet und einfach drauflosfragt, macht noch eine Erfahrung: die, dass es unmöglich ist, die eigene Mutter zu entzaubern. Wir werden sie immer durch die rosarote Brille betrachten. Trotz ihrer Teeniefotos mit Dauerwelle oder ihrer vergilbten Poster von Robert Redford. Diese Tatsache ist irgendwie ... beruhigend. Außerdem findet man eine Menge über sich selbst heraus, weil man sich automatisch fragt, in welchen Punkten man seiner Mutter ähnelt und in welchen man grundverschieden ist.

So stären Sie Ihre Mutter-Tochter-Beziehung: Die Plauder-Starthilfe

Wo soll man bloß mit der Fragerei anfangen? 15 Anregungen für ein Gespräch zwischen Mutter und Tochter ...

1. Mama, was ist das Erste, an das du dich erinnern kannst ?

2. Was wolltest du früher werden?

3. War es (dir) wichtig, ob ich ein Junge oder Mädchen werde?

4. Wer war deine erste große Liebe?

5. Und wer hat dir zum ersten Mal das Herz gebrochen?

6. Worauf bist du stolz?

7. Wo und mit wem hattest du den besten Sommer deines Lebens?

8. Würdest du etwas an deinem Leben ändern, wenn du könntest?

9. Wie und wo hast du meinen Vater kennengerlent?

10. Wohin würdest du gern mal (allein) reisen?

11.Was ist das Peinlichste, das dir je passiert ist?

12. Hast du ein geheimes Talent?

13. Was war der größte Kompromiss, den du je schließen musstest?

14. Was habe ich - deiner Meinung nach - von dir geerbt?

15. Was hat dich mal richtig viel Mut gekostet?

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