So tapfer kämpft diese Mutter für ihren toten Sohn!

matteo bahnuebergang
Der kleine Matteo überlebte den Unfall auf dem Bahnübergang nicht
Foto: Istock

Manchmal ist das Leben so hart: Die junge Mutter Marcia Pflichta (36) verliert ihren 5-jährigen Sohn Matteo bei einem tragischen Unfall auf einem Bahnübergang in Norddeutschland. Doch anstatt zu verzweifeln, kämpft die Frau nach nur wenigen Tagen dafür, dass ihr Sohn nicht umsonst gestorben ist.

Vor einer Woche passierte der Horror-Crash: Die Hamburger Familie verbrachte einen Tag am Strand in St. Peter-Ording. Auf dem Rückweg überfahren sie einen unbeschrankten Bahnübergang bei Garding. Der Großvater (64) des kleinen Matteo saß am Steuer. Mit dabei seine kleine Schwester (2), die Mutter und Oma (64). Das Auto wird von einer Regionalbahn erfasst und zwölf Meter mitgeschleift. Für Matteo kommt jede Hilfe zu spät. Der Rest der Familie liegt verletzt im Krankenhaus. Wie es zu dem Unfall kommen konnte, ist bislang nicht klar.

Matteos Mutter - die unter anderem bei Bibel TV als Moderatorin arbeitet - forderte noch aus dem Krankenhaus auf der Website change.org , dass es keine unbeschrankten Bahnübergänge mehr geben darf. Dort schreibt sie:

"Kurz vor dem Bauernhof, wo wir Urlaub machten, wurde unser Auto von einem Zug erfasst! Und NIEMAND von uns 5 Insassen hat ihn kommen sehen oder hören! Dieser furchtbare Unfall forderte das Leben meines 5-jährigen Sohnes Matteo, mein Vater liegt lebensgefährlich verletzt an Kopf und Rumpf im KH, meine Mutter und ich liegen ebenfalls mit Brüchen an Becken, Hüfte und Brustkorb im KH. Meine knapp zweijährige Tochter hat wie durch ein Wunder nur Kratzer abbekommen.

Ich fordere von der Deutschen Bahn alle unbeschrankten Bahnübergänge schnellstmöglich zu beschranken, oder wenigstens erheblich verkehrssicherer zu machen, denn egal was es kostet, jedes weitere Menschenleben ist mehr wert!"

Matteos Mutter hat so Schreckliches durchgemacht, doch trotzdem versucht sie andere von den Gefahren unbeschrankter Bahnübergänge zu überzeugen. Wir finden diesen Weg der Trauer sehr tapfer und hoffen, dass kein Bahnübergang mehr ein Menschleben fordern wird.

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