So ticken Männer wirklich!

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Männer ticken anders als Frauen - oder etwa nicht?
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9 Dinge, die du über Männer wissen musst

Männer kommen vom Mars, Frauen von der Venus - sagt man mit dem Fokus auf die Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Bei genauerem Hinsehen wird allerdings schnell klar: Es gibt auch viele Gemeinsamkeiten - die Mischung macht's!

1. Leisten, Ausstechen, Übertrumpfen: Es lebe der Wettbewerb!

Männer werden gerne nach ihrer Leistung bewertet. Dabei ist es egal, ob es um ihren Job, Sex oder Sport geht. Wissenschaftlern zufolge, wollen Männer durch Leistung dominieren bzw. konkurrieren - ein Urtrieb des Mannes also aus einer Zeit, als er andere ausstechen musste, um das eigene Überleben (und das seiner Familie) zu sichern.

Was heißt es für uns Frauen? Wenn du gegen ihn spielst und er plötzlich gnadenloser wird, weil er zu verlieren droht, dann sei nicht enttäuscht oder wütend. Nimm es lieber mit Humor - denn böse meint er es sicher nicht! Und: Wenn du ihn mit etwas begeistern willst, dann mit Situationen, in denen er sich beweisen kann - Männer lieben es eben, zu zeigen, wozu sie fähig sind.

2. Sehkraft vor Gehör: purer Reflex!

Alle Menschen sind primär visuell gesteuert. Oder anders gesagt: Wir vertrauen unserem Sehsinn am meisten. Bei Männern ist das sogar noch ausgeprägter als bei Frauen. Deswegen schauen sie zur Orientierung auch lieber auf eine Karte, statt jemandem zuzuhören, der ihnen den Weg erklärt.

Was heißt das für uns Frauen? Nimm es nicht persönlich, wenn du ihm gerade den Weg beschrieben hast und er danach nochmal auf die Karte schaut - es ist kein Zeichen für Misstrauen. Und: Werde nicht wütend, wenn er anderen Frauen gelegentlich hinterher schaut. Es ist ein Reflex und keine Boshaftigkeit.

3. Taten statt Worte: Interessen sind wichtiger als Geheimnisse!

Frauen bauen Freundschaften auf, indem sie Geheimnisse miteinander teilen und sich viel erzählen. Bei Männern dagegen dominieren gemeinsame Unternehmungen und Erlebnisse. Männer bauen Beziehungen nicht primär durch Gespräche auf. Deswegen "zerreden" sie Sachen seltener als Frauen und versuchen stattdessen schnell eine Problemlösung zu finden.

Was heißt das für uns Frauen? Wenn du wirklich willst, dass er dir zuhört, dann fang das Gespräch mit dieser Info an: "Es ist mir wichtig, dass wir das jetzt besprechen." Und wenn du dir nur etwas von der Seele reden möchtest, ohne dass er dir Ratschläge gibt, dann sag ihm von vorne herein, dass du dir gerade nur Trost und ein offenes Ohr von ihm wünschst. Wenn er das weiß, wird er es auch umsetzen - garantiert.

4. Kontrolle statt Gefühle: Klare Ansagen statt Gespräche!

Auf Punkt 3 aufbauend, bedeutet es eben auch, dass Männer - häufig unbewusst, weil nie erlernt - nicht so gut über ihre Gefühle reden können. Sie neigen dazu, Dinge rational zu sehen, sie eben auf etwas Eindeutiges herunter zu brechen. Das liegt daran, dass das im Gehirn verankerte lymbische System bei Frauen ausgeprägter ist, als bei Männern. Dafür können sie also wirklich nichts!

Was heißt das für uns Frauen? Gehe nicht davon aus, dass der Mann deine Gefühle lesen oder einschätzen kann - er kann es noch viel weniger, als wir Frauen unter uns. Wenn du etwas fühlst, was ihn betrifft (Sorge, Ärger, Wut, Liebe, Freude - egal was!), dann sag es ihm einfach! Andersherum heißt es aber auch: Männer reden selten über ihre Gefühle - nicht mal mit ihren Freunden. Stattdessen verarbeiten sie es selbst mit sich, was Frauen oft als "verschlossen" definieren. Wenn er sich zurück zieht, heißt es aber keineswegs, dass er dich abweist. Vielmehr bedeutet es, dass er sich über seine eignenen Gefühle klar werden möchte - gib ihm diese Möglichkeit.

5. Einzelkämpfer statt Teamwork: Selbst ist der Mann!

Die Fähigkeit, in einem Team zu arbeiten, lässt sich sowohl für Männer als auch für Frauen erlernen. Allerdings fällt es Männern häufig schwieriger. Männer sind schließlich Einzelkämpfer. Während viele Frauen in Stresssituationen erst einmal darüber reden möchten, ziehen Männer sich oft zurück - weswegen die Burn-Out-Gefahr bei Männern höher eingeschätzt wird als bei Frauen.

Was heißt das für uns Frauen? Wenn der Mann nach Hause kommt und nicht spricht, hat es in den seltensten Fällen etwas mit dir zu tun. Vielleicht muss er einfach erst einmal herunterfahren, sich entspannen, den Stress für sich verarbeiten, bevor er dir von dem nervigen Arbeitstag erzählt. Lass ihm diese Zeit - er wird es dir danken.

6. Männer wollen Frauen glücklich machen

Studien beweisen, dass Männer glücklich sind, wenn ihre Frauen gücklich sind. Doch dafür hätte es gar nicht einer Studie gebraucht. Denn Männer lieben es seit eh und je, Frauen zu erobern, sie glücklich zu sehen - und zu wissen, dass sie der Grund sind, warum die Frauen glücklich sind.

Was heißt das für uns Frauen? Geh nicht immer vom Schlechten aus, wenn er sich dir gegenüber "seltsam" verhält. Wenn er zu spät kommt, heißt es nicht, dass er mit einer anderen Frau unterwegs war, sondern vermutlich eher, dass er im Stau stand oder sein Bus nicht kam. Die glücklichsten Beziehungen sind übrigens diejenigen, bei denen beide davon ausgehen, dass das Gute vom Partner ausgelöst wurde und das Schlechte den Umständen zu verschulden ist.

7. Männer haben auch Träume - die den unseren sogar sehr ähnlich sind

Jaja, Männer denken häufiger an Sex als Frauen - das stimmt statistisch gesehen wirklich. Allerdings heißt das noch lange nicht, dass Männer an nichts anderes denken können. Auch sie machen sich Gedanken über Freunde, Familie, Arbeit, Hoffnungen, Träume, die Zukunft - und über dich!

Was heißt das für uns Frauen? Nur weil Männer sich schnell von sexy Frauen, Fotos oder Videos ablenken lassen, heißt es noch lange nicht, dass sie keine menschlichen Wesen sind. Auch sie denken über andere Dinge nach - das können wir ihnen gerne und gut zumuten, ohne das Schlimmste zu befürchten...

8. Männer lieben Frauen mit Herz, Charme und Verstand - das Aussehen ist zweitrangig!

Du glaubst, Männer fühlen sich von starken Frauen eingeschüchtert? Keinstenfalls! Die meisten Männer bevorzugen eine Frau mit Herz, Charme und Verstand. Eine, die Spaß versteht, mit ihnen über Gott und die Welt spricht und sich gut mit seinen Freunden versteht. Wenn sie dann noch gut aussieht - Jackpot! Aber nicht entscheidend für die (ernsthafte) Beziehung.

Was heißt das für uns Frauen? Wenn du einen Bad-Hair-Day hast oder gerade in T-Shirt und Jeans zu einem Date mit ihm gehst, wird er dich deswegen nicht weniger lieben oder dich abstoßen. Auch für Männer zählen (auf Dauer) die inneren Werte mehr, als ein makelloses Aussehen. Also mach dich wegen deines Äu?eren nicht verrückt. Im Zweifel fällt es ihm gar nicht auf, ob du eine Designer-Bluse oder ein H&M-Shirt trägst - so lange du ihm dein schönstes Lächeln schenkst, bist du allein die Schönste für ihn.

9. Männer brauchen Freiraum: in ihnen schlummert die Wildnis...

Wenn Männer unter sich sind, geht es nicht nur um Frauen. Wollen Männer alleine losziehen, heißt es schlicht und einfach: Sie wollen die Welt erkunden, beobachten, etwas erleben - und sei es auch nur, indem sie eine Runde um den Block gehen.

Was heißt das für uns Frauen? Wenn Männer alleine um die Häuser ziehen, heißt es nicht, dass sie auf Frauenjagd gehen. Männer sind - wie inzwischen mehrfach bewiesen - nicht (un)treuer als Frauen! Alles eine Sache der Persönlichkeit und des Wohlbefindens in der Beziehung. Also: Kein Grund zur Panik, Mädels! Seht es als eine Gelegenheit, es ihm gleich zu tun und sich alleine ein wenig Ruhe oder Abenteuer zu gönnen...

(ww7)

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