So überlebst du als empfindliche Mama

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Als Mutter kann das Leben auch ganz schön anstrengend sein.
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Mehr Freiraum: Tipps für gestresste Mütter

Mutter zu sein ist nicht immer einfach. Es ist ein Vollzeitjob – der eine Frau auch mal überfordern kann. Mit diesen Tipps überlebst du als empfindliche Mama in stressigen Zeiten.

Wenn man früher daran dachte, eines Tages Mutter zu werden, blies sich in der Vorstellung ein rosaroter Ballon voller Freude, Liebe und Glück auf. Und tatsächlich sind all diese schönen Dinge Teil der Mutterschaft. Doch es gibt auch ein Leben jenseits der Friede-Freude-Eierkuchen-Welt, in der der rosarote Ballon nur allzu schnell platzt. Denn was man gern vergisst: Mama zu sein bedeutet Stress .

Manche Menschen können wunderbar mit dem 24-Stunden-Job umgehen. Andere brauchen Zeit für sich. Sie sind empfindlicher als andere, sehnen sich nach Ruhe – die mit einem Kind an der Seite plötzlich auf ein Minimum sinkt. Als frischgebackene Mama ist man auch mal frustriert. Und das ist vollkommen in Ordnung.

Mit diesen Tipps überlebst du als empfindliche Mutter:

1. Akzeptiere deine Bedürfnisse

Manche Menschen brauchen mehr Zeit für sich als andere. Sie nutzen die Einsamkeit, um aufzutanken und herunterzukommen. Es bedeutet keinesfalls, dass man eine schlechte Mutter ist, nur weil man sich nach einer Zeit ohne Kinder sehnt. Akzeptiere, dass du deinen Freiraum brauchst und habe wegen deiner Bedürfnisse kein schlechtes Gewissen. Denn als Mutter stellst du diese ohnehin die meiste Zeit des Tages in den Hintergrund. Du hast dir eine Pause verdient.

2. Versuche deine Bedürfnisse in den Alltag einzubauen

Allein das Wissen, dass du dich nicht nur um deine Kinder, sondern auch um dich kümmern musst, hilft noch nicht. Jede Mutter hat das Recht, sich seinen eigenen Freiraum im Alltag zu schaffen, in dem man Luft holen und Kraft tanken kann. Auch wenn das heißt, dass die Kinder mal alleine spielen – denn auch sie müssen akzeptieren, dass ihre Mama Bedürfnisse hat. Gleichzeitig lernen die Kleinen dadurch, sich selbst zu beschäftigen und zur Ruhe zu kommen.

3. Du musst nicht 24 Stunden da sein

Es ist in Ordnung, wenn dein Kind auch mal zu Oma und Opa geht. Dazu sind Familie und Freunde da. Gleichzeitig müssen Kinder auch lernen, dass ihre Mutter nicht immer anwesend ist. Versuche einzurichten, dass der Babysitter nicht zu dir kommt, sondern du dein Kind zu ihm bringst. So hast du deine vier Wände für dich und kannst einen Moment die Ruhe genießen. Wenn du weißt, dass dein Baby in guten Händen ist, hab kein schlechtes Gewissen, weil du nicht da bist. Nutze die Zeit bewusst, um dir etwas Gutes zu tun.

4. Versuche deinen Job als Ausgleich zu sehen

Suche dir einen Beruf, den du liebst. Wenn du gerne zur Arbeit gehst, kannst du die produktive Zeit sogar genießen. In diesen Stunden arbeitest du für dich, du beweist dir, dass du noch mehr kannst als Windeln wechseln und Brei erhitzen. Dabei darfst du deine Kinder ruhigen Gewissens für ein paar Stunden vergessen und dem Kindergarten vertrauen. Danach freust du dich umso mehr auf sie!

(ww4)

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