ANZEIGE

So vermeiden Sie Kontakt-Allergien

So vermeiden Sie Kontakt-Allergien
Foto: iStock

Textilien, Parfüm, Waschmittel

Kontakt-Allergien sind weit verbreitet. Was Sie tun können, wenn's juckt und rot wird.

Oft weiß man im ersten Moment nicht, woran es liegt, wenn die Haut plötzlich juckt und sich vielleicht sogar Quaddeln bilden. Beim Nachdenken dämmert es dann: Die Reaktion tritt zum Beispiel immer dann auf, wenn man die neue schwarze Bluse getragen hat. Oder die Modeschmuckkette. Wer eine Kontakt-Allergie bei sich vermutet, kann beim Allergologen durch Hauttests Klarheit erlangen. Allerdings gilt für alle Allergien dieses Typs: Eine ursächliche Therapie, wie die Hyposensibilisierung bei Heuschnupfen, gibt es nicht. Trotzdem kann man viel tun, um die Beschwerden einzudämmen oder zu umgehen.

Textilien

Rund zwei Prozent aller Kontakt-Allergien werden durch Textilfarben verursacht. Vor allem durch dunkelblaue und schwarze Stoffe und wenn die Kleidung eng anliegt. Doch nicht nur die Farbe macht Probleme. Auch Pflanzenschutzstoffe, mit denen Baumwolle auf dem Feld behandelt wird, Schimmelpilzblocker, die für den Transport eingesetzt werden oder Chemikalien, die die Fasern pflegeleicht machen, sind Auslöser. Wer feststellt, dass sich die Haut nach dem Tragen der Stücke rötet oder juckt, sollte sie meiden. Keine Kleidungsstücke mit Hinweisen wie "knitterfrei" oder "separat waschen" kaufen. Wählen Sie helle, weite Kleidung oder solche aus den Öko-Linien der Modehäuser.

Waschmittel/Weichspüler

Herrlich, sich einen duftenden, frisch gewaschenen Pulli überzustreifen. Oder in mollig weiche Bettwäsche zu schlüpfen. Viele bekommen davon allerdings Juckreiz. Schuld sind die Duft- und Konservierungsstoffe in Waschmitteln oder Weichspülern. Viele Hersteller haben jedoch schon reagiert und setzen auf weniger allergene Inhaltsstoffe bzw. haben die Mengen dieser Problemstoffe deutlich reduziert. Wer aber empfindlich ist, sollte auf hypoallergene Produkte speziell für sensitive Haut ausweichen.

Parfüm

Treten dort, wo ein Parfüm aufgetragen wurde, Rötungen auf? Weg damit! Auch wenn Sie den Duft gern mögen. Leider ist es damit noch nicht getan. Denn bei einer Überempfindlichkeit auf Duftstoffe kann die Reaktion auch über die Nase ablaufen - also auch beim Parfüm der Kollegin oder bei Raumdüften auftreten. Privat gilt: Parfümfreie Produkte kaufen, wie z. B. die FeniHydrocort® Creme ohne Alkohol und Duftsstoffe. Ansonsten: das engere Umfeld wie die Kollegen um Rücksicht bitten.

Modeschmuck

Meist liegt's am Nickel, wenn unechter Schmuck zu Juckreiz und Bläschenbildung führt. Oft verstärken sich die Beschwerden noch eine Weile, selbst wenn der Schmuck abgelegt wurde. Spezielle Cremes lindern den Juckreiz auch ohne Kortison. Nickel ab sofort meiden. Vorsicht: Es steckt auch in vielen Brillenfassungen. Fragen Sie beim Optiker danach.

Gummi

Die Latex-Allergie ist weit verbreitet. Flip-Flops, Kleber, Kondome oder Gummihandschuhe lösen Ausschläge, aber auch Asthma aus. Betroffene sollten Gummi meiden, was schwer ist. Inzwischen gibt es aber zunehmend mehr Alternativprodukte aus hypoallergenem Latex. Wichtig: Weisen Sie medizinisches Personal auf Ihre Allergie hin, damit andere Spritzen etc. eingesetzt werden.

Kategorien: