Spinnen-Invasion in Großbritannien

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Hausspinnen können bis zu zwölf Zentimeter groß werden.
Foto: iStock

Hausspinnen suchen Schutz vor dem schlechten Wetter

Mit dem Beginn der Paarungszeit finden sich jetzt immer mehr Spinnen in den Häusern. Hier erfahren Sie, was der Grund für Ihre Umsiedlung ist.

Derzeit wird in britischen Haushalten eine ungewöhnlich hohe Anzahl an Spinnen gesichtet. Vor allem die Größe der Tiere sorgt bei vielen Menschen für Angst und Schrecken. Unter dem Hashtag #giantspiders finden sich einige ziemlich verstörende Bilder von unserer Meinung nach viel zu groß geratenen Spinnen.

Der Grund für das vermehrte Auftauchen von Spinnen in geschlossenen Räumen: der verhältnismäßig feuchte und milde Sommer. Nässe und Kälte mögen viele Spinne nämlich gar nicht gerne. Mit der jetzt beginnenden Paarungszeit ziehen sie sich darum lieber ins Warme zurück und sorgen damit sehr wahrscheinlich für den einen oder anderen Schreianfall. Experten zufolge ist in diesem Jahr generell damit zu rechnen, dass die Menge an Spinnen, die in die Wohnhäuser "einfallen", rekordverdächtig sein könnte.

Die Hausspinnen können eine Größe von bis zu zwölf Zentimetern erreichen, sind aber für den Menschen ungefährlich. Wer sie ärgert, kann gebissen werden, aber darüber hinaus ist der Kontakt mit einer solchen Spinne unbedenklich. Üblicherweise leben Hausspinnen (ihrem Namen zum Trotz) übrigens in Gärten oder Schuppen.

Je näher der Herbst rückt, umso mehr dürfen wir uns auch in Deutschland über langbeinige Gesellschaft freuen. Denn natürlich suchen nicht nur die britischen Spinnen Zuflucht in warmen Häusern.

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