Aktiv zu mehr EntspannungSport gegen Stress: Warum Bewegung glücklich macht!

Sport gegen Stress - warum Bewegung glücklich macht!
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Sport gegen Stress: Regelmäßige körperliche Aktivität leistet einen essenziellen Beitrag zur Förderung der Gesundheit, weshalb Du abends die Couch besser gegen das Laufband eintauschen solltest.

Ein Termin jagt den nächsten und die Mittagspause im Büro fällt dank der vielen Meetings auch mal wieder kürzer aus. Ein Leben auf der Überholspur - schließlich will man mithalten können und sich am besten stetig steigern. Um den Stress des Alltags abzuschütteln, gibt es kaum etwas Besseres als am Abend die Füße hochzulegen und auf der Couch zu entspannen. Oh doch! Menschen, die stattdessen Sport treiben und auch in der Freizeit ein körperlich aktives Leben führen, können Stress viel besser kompensieren und leben für gewöhnlich auch noch länger. Besonders gesund ist moderate körperliche Aktivität, denn auch Sport ist nur so gesund, wenn man ihn in Maßen betreibt.

 

Was ist eigentlich Stress?

Stress ist eine natürliche und gesunde Reaktion des Körpers. Er ist ein Urinstinkt, der signalisiert, dass der Körper von äußeren und/ oder inneren Faktoren bedroht wird und schnell reagieren muss, um die Situation zu händeln. In wenigen Sekunden werden die Stresshormone Adrenalin, Insulin, Cortisol und Noradrenalin ausgeschüttet. Gleichzeitig steigt der Puls und die Muskulatur spannt sich an - unser Herz-Kreislauf-System arbeitet auf Hochtouren. Für unsere Vorfahren war es überlebenswichtig in Gefahren- oder Kampfsituationen auf diese Weise zu reagieren, denn nur so ist der Körper in Alarmbereitschaft und bereit wirklich alles zu geben.

 

Problem unsere Zeit: falsche Stressbewältigung

Das größte Problem der heutigen Zeit ist, dass wir Anspannung, geballte Energie und Stresshormone einfach aussitzen, anstatt sie, wie von der Natur vorgesehen, durch Bewegung abzubauen. Wir zwingen unseren Körper zum Verharren und entziehen ihm in der Stresssituation die Möglichkeit der Bewegung, weshalb die überschüssige Energie und die ausgeschütteten Stresshormone nicht optimal abgebaut werden können.

 

Couch vs. Sport: Darum ist es besser, sich zu bewegen

Klar, der Abend auf der Couch, nach einem anstrengenden Tag, mit einem guten Film ist verlockend. Und ja, auch dieses Programm empfindet der Körper natürlich als Entlastung. Nur dauert es auf dem Sofa viel länger, bis die ausgeschütteten Stresshormone abgebaut werden.

Im sitzenden Zustand fährt der Körper Atmung, Blutdruck und Herzschlag runter, aber die Anspannung in der Muskulatur bleibt bestehen und die Stresshormone zirkulieren weiter. Erst durch Bewegung werden Hormone wie Endorphine und Serotonin produziert, die sie neutralisieren. Passiert das dauerhaft nicht, gerät der Körper in einen dauerhaften Alarmzustand und es kommt zu einem Erschöpfungszustand. Konzentrationsschwierigkeiten, Schlafstörungen und auch Verdauungsprobleme können die unangenehme Folge sein.

Sport gegen Stress - aber bitte mit Pausen

Es ist super, wenn Sport zum festen Bestandteil der Freizeit wird. Allerdings gilt auch hier: Lieber in Maßen anstatt in Überdosis, denn wer seinen Körper ständig zu Höchstleistungen antreibt und Ruhepausen nicht zulässt, läuft Gefahr, dass die sportliche Betätigung ihre gute, gesundheitsfördernde Wirkung verliert. Der direkte Effekt bezieht sich auf die Beeinflussung der körperlichen, seelischen und sozialen Gesundheit, wie zum Beispiel die Stärkung des Herz-Kreislauf-Systems.

Eine schützende und vorbeugende Wirkung wird erreicht, wenn Sport die schädlichen Auswirkungen insbesondere von chronischen Stressereignissen auf die Gesundheit abmildert. Aber auch präventiv kann Sport die Gesundheit beeinflussen. So nimmt man sich mehr Zeit für Ausgleichsmomente, die der Körper im stressigen Alltag unbedingt regelmäßig braucht, um funktionieren zu können und die Leistung zu erbringen, die ihm abverlangt wird. Optimal sind drei Trainingseinheiten pro Woche.

Gewappnet für den Alltag: Sport sei Dank

Ein positives Selbstwertgefühl oder die Fähigkeit, sich trotz innerer oder äußerer Hindernisse zum Training zu überwinden (Selbstwirksamkeit), führen dazu, dass auch bei der Konfrontation mit belastenden Alltagsereignissen, die eigenen Handlungsmöglichkeiten eher optimistisch eingeschätzt werden und man gefestigter und sicherer auftritt und sich der Herausforderung stellt.

Wie Du Deinen Alltag außerdem stressfreier gestalten kannst, erfährst Du mit etwas Glück in einem spannenden Workshop zum Thema Zeitmanagment im Rahmen der Aktion "Deutschland is(s)t gesund" von Orthomol und WUNDERWEIB.de.

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