Das passiert, wenn du während deiner Tage Sport machstSport während der Menstruation: Tut mir das wirklich gut?

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Sport während der Regel - kann das gut für mich sein? Hieß es nicht immer, dass sich Frauen schonen sollten, wenn sie ihre Tage haben? Das passiert, wenn du während deiner Tage Sport machst.

Frauen sollten sich schonen, wenn sie ihre Tage haben, hieß es früher immer. Darum konnten wir uns ja auch vom Schulsport befreien lassen... Doch ist das wirklich so, dass man keinen Sport machen sollte, wenn man seine Tage hat?

Sport während der Regel ist keineswegs gesundheitsschädlich - im Gegenteil. Joggen, Radfahren, Schwimmen - alles, was auch sonst Spaß macht, ist während der Tage erlaubt - aber eben nur mäßig.

Tatsächlich kann Sport sogar gegen Regelschmerzen helfen, wegen der Endorphine, die beim Sport ausgeschüttet werden, und entkrampfend wirken! Außerdem regt Sport den Kreislauf an, mit dem ja viele Frauen während ihrer Tage zu kämpfen haben.

Trotzdem lässt sich auch nicht leugnen, dass sich Sport während der Menstruation (und vor allem kurz vor der Menstruation) anstrengender anfühlt.

 

Das passiert, wenn du während deiner Tage Sport machst

 

1. Der Muskelaufbau ist schwächer

Der Anstieg von Östrogen und Progesteron kurz vor und während der Periode hat einen großen Einfluss auf den Muskelaufbau und die Proteinsynthese. Sie blockieren sozusagen den Muskelaufbau.

2. Dir fehlt Energie

Hohe Östrogenwerte, wie wir sie kurz vor der Periode bekommen, schwächen die Fähigkeit des Körpers, Kohlenhydrate zu verarbeiten. Doch Kohlenhydrate brauchen wir, um beim Sport gut durchzuhalten.

3. Du fühlst dich aufgebläht und schlapp

Das kennt wohl jeder und es ist vollkommen natürlich: Östrogen und Progesteron beeinflussen die Hormone in unserem Körper, die den Flüssigkeitshauhalt regulieren. Darum lagert unser Körper kurz bevor wir unsere Tage bekommen Wasser ein und plötzlich zwickt die Hose, die uns vor ein/zwei Wochen noch perfekt gepasst hat. Die Störung der Hormone, die für den Flüssigkeitshaushalt zuständig sind, löst aber auch noch eine andere Kettenreaktion aus: Unser Blutvolumen ändert sich und unser Blutdruck sinkt. Darum die Kreislaufschwierigkeiten, die viele von uns kennen.

4. Du bist (noch) heißer

Progesteron erhöht die Körpertemperatur. Gleichzeitig hast du aber auch einen niedrigeren Blutdruck, wie oben beschrieben, weshalb du weniger schwitzt. Es fällt deinem Körper also schwerer, die eigene Körpertemperatur zu regulieren und in einem normalen Level zu halten. Darum ist es wichtig, dass du kurz vor und während deiner Tage schon vor dem Sport viel trinkst.

5. Du bist zielsicherer

Unglaublich, aber wahr: Eine Studie von Bochumer Hirnforschern fand heraus, dass Frauen während der Menstruation ein besseres räumliches Vorstellungsvermögen haben und daher auch besser zielen können. Das ist natürlich super für Sportarten wie Golf, Tennis oder (Bogen-)Schießen. In der Zeit kurz vor der Menstruation und während des Eisprungs (wenn die Östrogen- und Progesteron-Werte besonders hoch sind) sind wir Frauen dafür besonders schlecht im räumlichen Denken.

6. Vorsicht bei starken Blutungen

Wenn du starke Blutungen hast, solltest du dich wirklich schonen und Sport vermeiden oder nur sehr ruhigen Sport machen. Die Gefahr, dass du ohnmächtig wirst wegen Kreislaufschwierigkeiten und Eisenmangel durch den hohen Blutverlust ist zu hoch.

 

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