Spotify: Mit einem Download kostenlos Musik hören

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Kennst du den schon? Beim Streaming, wie z.B. bei Spotify, kann man Songs mit anderen teilen.
Foto: Gareth Brown/Corbis

Streaming - was ist das?

Dienste wie Spotify revolutionieren gerade den Musikmarkt. Mit einem Download kostenlos Musik hören? Wie das Lieblingssong-Hören damit funktioniert.

Musik online zu kaufen, zum Beispiel bei iTunes, hat immer etwas vom Shopping-Rausch beim Klamotten-Sale: Man kauft grundsätzlich mehr, als man vorhatte. Hier noch ein Hit, den man ganz nett findet, da noch eine Indie-Band wegen des Coolness-Faktors. Nach ein paar mal Hören hat man oft genug und zurück bleibt Ernüchterung. Und eine gepfefferte Rechnung.

Viel frustfreier funktioniert das Musikhören mit sogenannten Streaming-Diensten wie Spotify. Diese Plattformen sind so etwas wie digitale Musikbibliotheken. Statt jeden Track einzeln im Onlinestore zu kaufen und runterzuladen, schließt man ein Monatsabo ab und hat Zugriff auf Millionen von Songs. Denn "Streaming" bedeutet, dass die Songs übers Internet direkt vom Server des Anbieters abgespielt werden. Man besitzt den Titel also nicht, denn er wird (meist) nicht auf dem Computer oder Smartphone gespeichert. Man kann ihn sich aber anhören, sooft man will - "borgt" ihn quasi jedes Mal aus.

Damit fühlen sich Stunden wie Minuten an. Denn wenn man erst mal vor sich hin stöbert, fallen einem ständig neue Bands ein, die man a) ewig nicht gehört hat oder b) unbedingt mal hören müsste. Dann ist es wieder da, das Sale-Fieber - nur ohne schlechtes Gewissen.

Weil die Songauswahl so riesig ist, verfügen die Streamingdienste zudem über nette Extras. Man kann Playlists mit Lieblingstiteln zusammenstellen. Oder sich Bands empfehlen lassen. Auf Wunsch stellen viele Dienste auch persönliche "Radiosender" zusammen und spielen etwa Sixties-Soul oder alles, was so klingt wie "Seven Nation Army".

Was man tun muss, um alles zu nutzen: ein Benutzerkonto anlegen oder sich über seinen Facebook-Account anmelden. Das soziale Netzwerk funktioniert wie Gratiswerbung für die Musikdienste. Sogar wer noch kein Konto hat, kann auf Facebook sehen, was die Freunde gerade so abspielen und bekommt Lust, auch mal reinzuhören.(Wer selber nicht belauscht werden will, schaltet "Auf Facebook posten" mit einem Klick aus.)

Dass Streaming schwer im Trend liegt, sieht man am Marktführer Spotify, der im März 2012 bei uns startete. Laut Unternehmensangaben hören deutsche User jeden Tag durchschnittlich 109 Minuten Musik über die Songplattform. Was auch daran liegen dürfte, dass der Dienst ein Gratisabo bietet - mit Werbespots zwischen den Tracks. Die Künstler verdienen über diese Werbeeinnahmen und die Anzahl der Songabrufe mit. Das Ganze ist also legal. Im Gegensatz zu früher, als Musik oft verboten aus dem Netz gesaugt wurde. Hört sich alles hitverdächtig an.

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