Es reicht!Stadt Essen verbietet Betteln mit Kindern und Tieren

Betteln mit Kindern und Tieren ist in Essen künftig verboten.
Betteln mit Kindern und Tieren ist in Essen künftig verboten.
Foto: iStock

Die Stadt Essen geht jetzt mit aller Konsequenz gegen aufdringliche Bettler vor. Künftig ist das Betteln mit Kindern und Tieren in Essen verboten.

 

Wie kam es zu dem Bettel-Verbot in Essen?
 

  • In der Stadt Essen im Ruhrgebiet gab es in jüngster Zeit viele Beschwerden wegen aufdringlichen Bettlern. Besonders in der Innenstadt wurden es immer mehr Bettler, die zunehmend aggressiv auf die Passanten zugingen.
     
  • Manche Passanten wurden direkt am Geldautomaten angesprochen, manche sogar angefasst.
     
  • Insbesondere Bettler, die mit Kindern oder Hunden in den Straßen sitzen, sollen in Essen nicht mehr geduldet werden.

„Der Einsatz von Kindern und Tieren für diesen Zweck steht im Widerspruch zu den Wertvorstellungen der Bevölkerung über das staatsbürgerliche Zusammenleben", heißt es in der Beschlussvorlage des Stadtrats von Essen.

 

Welche Strafen drohen den Bettlern jetzt?
 

  • Kontrolliert wird die Einhaltung des Bettel-Verbots in Zukunft von den Mitarbeitern des Ordnungsamtes.
     
  • Sie dürfen bei Vergehen Ordnungsgelder gegen die Bettler verhängen – eine Höhe zwischen 50 und maximal 1000 Euro ist möglich.

Wie hoch das Ordnungsgeld angesetzt werde, sei „Ermessenssache“, sagte ein Mitarbeiter der Stadt gegenüber RP online, und werde sicherlich eher selten ausgeschöpft.

Das Bettel-Verbot in Essen gilt vorerst bis zum Jahr 2032.

 

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