
Heute feiern Thronfolger Philippe von Belgien (49) und seine Frau Mathilde (36) zehnten Hochzeitstag. Beide eröffneten 1999 in Europa den Reigen der Kronprinzenhochzeiten: 2001 folgten Haakon von Norwegen und Mette-Marit; 2004 – kurz hintereinander – schritten dann Felipe von Spanien mit Letizia und Frederik von Dänemark mit Mary zum Traualtar.
Dass das belgische Thronfolgerpaar heute nur verhalten feiert, hat einen traurigen Grund: vor wenigen Tagen starb völlig überraschend an einem Lungenleiden Philippes Onkel Prinz Alexandre von Belgien im Alter von 67 Jahren.
Alexandre und seine Schwestern Prinzessin Marie-Christine (58) und Prinzessin Esmeralda (53) gehören in Belgien zur "vergessenen königlichen Generation". Soll heißen, die drei sind nur Halbgeschwister von König Albert (75). Ihr gemeinsamer Vater König Leopold (1901 – 1983) war zwei Mal verheiratet. Seine erster Frau Königin Astrid starb 1935 bei einem von ihm verschuldeten Verkehrsunfall. Seine zweite Frau Lilian Baels hatte er dann 1941heimlich während der deutschen Besetzung Belgiens geheiratet.
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Dies war mit ein Grund, weshalb Leopold 1951 zugunsten seines Sohnes Baudouin (gestorben 1993) abdanken musste. Zu ihren drei Halbgeschwistern hatten die Könige Baudouin und Albert anfangs ein sehr enges, später ein eher loses Verhältnis.
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