
Die Queen hat ihn jetzt in ihrem Jubiläumsjahr neu eingeweiht, und Prinz William wird mit seiner Kate ab 2013 zu seinen prominenten Bewohnern gehören: Die Rede ist vom Kensington Palast in London, der seit Anfang dieser Woche wieder zu den Attraktionen derer gehört, die in der Themsemetropole gern auf königlichen Spuren wandeln.
Erste Besucheranstürme hat der imposante Backsteinbau, gelegen am Hyde-Park-Rand, in den vergangenen Tagen bereits erlebt. Londoner und Touristen wollten gleichermaßen in großer Zahl erkunden, was sich dort in dem Gemäuer, in dem einst Prinzessin Diana residierte, alles getan hat. Und das ist eine Menge, denn es wurde ein Spagat zwischen Tradition und Moderne gewagt, der gelang, wie man jetzt weiß. Futuristisch präsentiert sich die Eingangshalle mit aufwändiger Lichtinstallation, Ehrfurcht flößen die goldstrotzenden getäfelten Treppenaufgänge mit ihren Emporen ein.
Neben Gemälden und geschichtlich wertvollem Inventar sind auch wieder einige Roben von Diana ausgestellt. Das war bereits vor der Neugestaltung des Palais so. Interessant und für die Besucher enttäuschend zugleich ist die Architektur. Der Palast ist so verwinkelt und verschachtelt, dass kein Einblick ins Innenleben möglich ist. William und Kate werden später also völlig unbeobachtet dort logieren können, allenfalls beäugt von Nachbarn aus dem Verwandtenkreis. Dazu gehören Prinz Michael von Kent mit seiner deutschstämmigen Frau Marie-Christine von Reibnitz, die aber weit genug ab wohnen, um William und Kate nicht dauernd über den Weg zu laufen.
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