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Seltenes Interview


Kaiserin Michiko: Private Einblicke in Sorge um ihren Mann


Von ANJA SCHMIDT
Kaiserin Michiko sorgt sich um Gesundheit von ihrem Mann
Foto: AFP / Getty Images
Kaiser Akihito mit seiner Frau Michiko sind dankbar über jeden Moment miteinander...

Der japanische Kaiserhof lässt nur selten wirklich private Einblicke zu. Doch zu ihrem 78. Geburtstag gab Kaiserin Michiko gerade erst eines ihrer seltenen offiziellen Interviews, in dem sie ganz offen über die Sorge um ihren Mann Kaiser Akihito (78) sprach.

Im letzten November musste der mit einer schweren Lungenentzündung ins Krankenhaus - nur, um sich direkt nach seiner Gesundung einer Herz-OP im Februar zu unterziehen.

Es ging dem japanischen Kaiser wirklich nicht gut. Nach der OP habe Akihito Wasser in den Lungen gehabt, erzählt Kaiserin Michiko. "Manchmal habe ich mir Sorgen gemacht, ob seine Majestät sich jemals erholen würde." Diese Zeit sei "sehr besorgniserregend" gewesen, gesteht die Kaiserin auf der Webseite des Kaiserhofes.

Doch Stück für Stück ging es Kaiser Akihito besser. "Ich möchte den Ärzten und ihren Teams meine tiefste Dankbarkeit ausdrücken", sagt Michiko. Zudem dankt sie allen, die für den Kaiser gebetet haben, allen Menschen, die rund um den Globus Genesungswünsche geschickt haben. Und das ist für sie keinesfalls nur eine Formalie. Zwar leben die Japaner bekanntlich eine sehr ausgeprägte Höflichkeit, doch für Kaiserin Michiko ist dies auch ein sehr privates Anliegen.

Als sie ihren Mann Akihito mit Queen Elizabeth (86) bei den Feierlichkeiten zu deren Thronjubiläum gesehen habe, sei sie "sehr glücklich" gewesen. Er hatte sich erholt und konnte an den Terminen teilnehmen, die ihm wichtig waren.

Auch zum ersten Gedenktag des katastrophalen Erdbebens, das verheerende Auswirkungen auf Fukushima hatte, wollte der Kaiser unbedingt wieder fit sein - und war es.

Künftig wolle man noch mehr auf seine Gesundheit achten, sagt Kaiserin Michiko. Aber im Grunde werde man so weiterleben wie bisher. Und dann wird die Kaiserin noch einmal ganz privat: "Auch wenn ich manchmal Beschwerden und Schmerze habe und mich manchmal unwohl fühle, lerne ich, irgendwie damit zurecht zu kommen. Ich hoffe, dass ich die kommenden Tage zusammen mit seiner Majestät ruhig und friedvoll verbringen kann."

FOTOGALERIE

Exotische Monarchien - Märchenhafte Königshäuser

Exotische Monarchien - Märchenhafte Königshäuser

Exotische Monarchien - Königshäuser wie aus dem Märchen

Oft sind sie nur Randnotizen in den Magazinen: Monarchien in Asien, Afrika oder im Orient. Dabei verleiten gerade sie zum Träumen und haben außergewöhnliche Geschichten zu erzählen. Doch etwas haben sie mit den europäischen Königshäusern gemein: Auch sie feiern rauschende Hochzeiten, müssen Familienstreitigkeiten beilegen, Erbfolgen regeln und dabei Nähe zum Volk zeigen.

Wir zeigen exotische Königshäuser wie aus 1001 Nacht, Monarchien, die uns in fremde Welten führen und manch ein hiesiges Adelsgeschlecht vor Neid erblassen lassen.

Die großen Monarchien - Das Einmaleins der Royals

Exotische Monarchien - Königshäuser wie aus dem Märchen

Unsere Reise beginnt in Jordanien. Hier regiert König Abdullah II. mit seiner Angebeten Rania (42). Abdullah folgte seinem Vater Hussein († 1999) auf den Thron. Der war gleich vier Mal verheiratet und hatte 12 Kinder. Zudem hatte er einen Bruder, der ihn eigentlich beerben sollte. Doch es kam anders. Hussein entschied überraschend, dass sein Sohn Abdullah ihm folgen sollte. Dies sorgte für einige Diskussionen, aber Abdullah war für den Job als König gut vorbereitet...

Exotische Monarchien - Königshäuser wie aus dem Märchen

König Abdullah genoss eine exzellente Ausbildung. Er ging ebenso wie z.B. Prinz William (30) und Prinz Harry (28) auf die Militärakademie Sandhurst. Er studierte internationale Politik in Oxford und Washington und machte dann Karriere beim Militär in Jordanien.

Er genießt hohes Ansehen als Vermittler, schlägt modernere Wege als seine Vorgänger ein und ist für vieles Neue offen. 1996 sah man ihn sogar als Statist in der amerikanischen Science-Fiction-Serie "Star Trek: Voyager".

Exotische Monarchien - Königshäuser wie aus dem Märchen

Ihm zur Seite steht Königin Rania von Jordanien. Sie gilt als schönste Königin unserer Zeit. Doch sie hat weit mehr zu bieten, als ein schönes Äußere. Rania engagiert sich sehr für soziale und gesellschaftliche Zwecke. Insbesondere die Förderung von Kindern und Frauen, Gleichberechtigung und Bildung liegen ihr am Herzen.

Königin Rania beschreitet völlig neue Wege in der Kommunikation mit ihrem Volk. Sie hat einen Kanal auf YouTube und ist bei Facebook und Twitter aktiv. Kulturvermittlung heißt das Ziel. Und sie weiß, dass sie in der Beziehung noch viel Arbeit zu leisten hat...

Rania von Jordanien - Die schönste Königin der Welt

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Gemeinsam haben König Abdullah und Königin Rania vier Kinder: Kronprinz Hussein (18), Prinzessin Iman (16), Prinzessin Salma (12) und Prinz Haschim (7). Abdullah verfuhr bei seiner Erbfolge genauso wie sein Vater: Er setzte seinen ältesten Sohn als Thronfolger ein - obwohl eigentlich Abdullahs Halbbruder Hamza (32) diese Würde erben sollte...

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Abdullahs Mutter Muna (71, links) war Husseins zweite Frau und ist gebürtige Engländerin. Die Tochter eines britischen Offiziers war als Assistentin am Filmset von "Lawrence von Arabien", da lernte sie ihren Traumprinzen Hussein kennen. Der inspizierte nämlich gerade seine Truppen, die im Film Statisten mimten. 1961 heiratete sie Hussein und bekam mit ihm vier Kinder: Abdullah, Faisal (49), Aisha (44) und Zein (44). Die Scheidung folgte 1971.

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Sie ist eines der bekanntesten Gesichter der jordanischen Monarchie: Königin Noor (61). Sie war die vierte und letzte Frau von König Hussein und durfte ihren Titel nach dem Tod ihres Mannes aus Respekt behalten. Seit 1978 war sie mit dem König verheiratet und gebar ihm vier Kinder: Prinz Hamza, Prinz Haschim (31), Prinzessin Iman (29) und Prinzessin Raiyah (26). Sohn Hamza sollte einmal König werden.

Doch das Schicksal wollte es anders. Angeblich soll es aufgrund der Erbfrage zu Unstimmigkeiten zwischen Noor und dem Königspaar gekommen sein - offiziell widersprach Königin Noor dem jedoch. Sie widmet sich heute vor allem der Kulturvermittlung. Privat ist sie begeisterte Funkamateurin.

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Und er war der Stein des Anstoßes: Prinz Hamza. Von 1999 bis 2004 war er sogar ganz offiziell Kronprinz. Wie Abdullah ging er auf die Militärakademie Sandhurst, trat der jordanischen Armee bei und studierte in Harvard.

Prinz Hamza ist ein echter Abenteuer. Er ist nicht nur Präsident des Königlichen Luftsportclubs von Jordanien, sondern ist zudem Pilot und betreibt Kampfsport. 2003 heiratete er Prinzessin Noor Hamza, von der er sich 2009 allerdings wieder scheiden ließ. Als Frucht dieser mittelfristigen Liebe entstand dabei Töchterchen Haya (3).

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Hamzas jüngerer Bruder Haschim sieht nicht nur aus wie ein Scheich, sondern scheint genauso galant zu sein, wie die Herren aus einschlägigen Filmklassikern. Seit 2006 ist Haschim mit seiner Fahdah verheiratet und hat bereits drei zuckersüße Töchter: Prinzessin Haalah (5), Prinzessin Rayat (4) und Prinzessin Fatima (1). Bis jetzt hält die Ehe des adretten Prinzen. Vielleicht hat er ja mehr Glück als sein Bruder Hamza.

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Prinzessin Raiyah ist die jüngste Schwester von Hamza und Haschim. Und es hat einen Grund, warum sie sich hier gerade einen japanischen Kimono anpassen lässt: Raiyah hat Japanologie studiert und arbeitet derzeit in Japan. Die jordanische Prinzessin hat sich sogar getraut, den japanischen Schwertkampf (Kendo) zu lernen und betreibt diesen ebenso gekonnt wie Aikido und das eher Japan untypische Polo.

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König Husseins eher unstetes Liebesleben führte ihn auch zu Alia, seiner dritten Frau, die bereits 1977 verstarb. Mit ihr hatte er drei Kinder: Prinzessin Haya (38), Prinz Ali (36) und Prinz Abir.

Prinzessin Haya studierte in Oxford und war eine ausgezeichnete Springreiterin. Im Jahre 2000 nahm sie sogar an den Olympischen Spielen in Sydney teil - leider ohne Medaillenchance.

Olympische Royals: Sieg und Niederlage bei Olympia

Exotische Monarchien - Königshäuser wie aus dem Märchen

2004 wurde sie Zweitfrau von Muhammad bin Raschid Al Maktum (36). Muhammad ist Premierminister der Vereinigten Arabischen Emirate. Laut Koran dürfte Muhammad sogar vier Frauen haben. Haya dagegen nur einen. Ungerecht? Bislang scheint Prinzessin Haya zufrieden zu sein mit ihrer Ehe. Sie begleitet ihren Mann gerne zu öffentlichen Auftritten.

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Prinz Ali ist der vierte Sohn von König Hussein. 2004 heiratete er die Diplomatentochter Rym Ali (43). Ali ist Vize-Präsident im FIFA-Exekutivkomitee.

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Neben so vielen Halbbrüdern hat König Abdullah allerdings auch noch seinen jüngeren Bruder Faisal (49). Mutter Muna hatte mit den beiden sicherlich alle Hände voll zu tun. Faisal steht auf Platz 3 der Thronfolge und hat vier Kinder aus erster Ehe: Ayah (22), Omar (18) und die Zwillinge Sara und Aisha (15).

Prinz Faisal ist Generalleutnant bei der jordanischen Luftwaffe und aktiver Sportschütze. Seit 2010 ist er Mitglied im Internationalen Olympischen Komitee (IOC).

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Prinzessin Aisha (44), die jüngere Schwester von König Abdullah - hier zu sehen im Militär-Look zusammen mit Prinz Felipe (44).

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Die nächste Monarchie finden wir in Japan. Einen König gibt es hier allerdings nicht. Dafür aber einen Kaiser: Akihito (79). Und der ist offiziell seit 1990 "Tenno" von Japan. Seine Regierungsdevise lautet: "Frieden überall". Akihito ist der erste japanische Kaiser, der jemals eine Uni besuchte...

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Und Akihito ist der erste kaiserliche Studienabbrecher. Er studierte zwar VWL, Politik und Meeresbiologie sehr erfolgreich, erlangte aber nie einen Abschluss. Vielleicht war ihm dabei auch seine Zurückhaltung im Wege. Der Kaiser von Japan ist vor allem für sein bescheidenes Wesen bekannt.

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Ganz und gar nicht zurückhaltend war er jedoch bei der Auswahl seiner Liebsten. 1959 heiratete er Michiko (77). Die Kaisergemahlin studierte englische Literatur und war durch und durch bürgerlich. Zudem stammte sie aus einer katholischen Familie. Ein Skandal! Michiko soll deshalb auch so einige Schwierigkeiten mit ihrer Schwiegermutter gehabt haben. Das ist wohl überall das Gleiche...

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Doch Akihito wusste genau, was er will. Er wollte seine Michiko und bestand auf die Hochzeit. Damals soll auch ein bekannter japanischer Schriftsteller um die hübsche Michiko gebuhlt haben - ohne Erfolg. 53 Jahre ist dies nun her und Akihito und Masako sind immer noch glücklich.

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Auch diese beiden durften sich offiziell erst auf den zweiten Blick verlieben: Kronprinz Naruhito (52) und seine Frau Masako (48). Die bürgerliche Diplomatentochter entsprach nicht den Idealvorstellungen des Hofes und so machte man sich trotz Naruhitos Heiratsplänen auf die Suche nach einer passenderen Braut.

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Die Versuche den bis über beide Ohren verliebten Kronprinzen mit einer anderen zu verheiraten, scheiterten jedoch. Masako war bereits tief in seinem Herzen verankert. Sie war hübsch, weltgewandt, hatte gute Manieren - alles zusammen machte sie das für Naruhito zu seiner Traumfrau. Schätzungsweise 500 Millionen sahen dabei zu, als der Prinz dann 1993 seine Masako zur Frau nahm.

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Was Masako am Kaiserhof jedoch erwartete, waren vor allem Stress und Etikette. Vor der Hochzeit musste sich Prinzessin Masako sogar einem "Gesundheitstest" unterziehen, um zu beweisen, dass sie Kinder bekommen konnte.

Ein Kind bekam sie: Prinzessin Aiko (10). Doch dabei blieb es. Masako geriet unter Druck. Sie sollte dem Kronprinzen endlich einen männlichen Erben schenken.

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Und da konnte die kleine Aiko noch so süß daherkommen. Das Protokoll verlangte einen Prinzen. Prinzessin Masako bekam Depressionen. Ihr Zustand verschlimmerte sich stetig. Dabei konnten ihr auch weder Mann noch Tochter helfen. Die Kritik wurde immer größer.

Da stellte sich Naruhito schützend vor seine Frau. In einem Land, in dem nur selten Gefühle offen gezeigt werden, plädierte er rührend um Verständnis für seine kranke Ehefrau - öffentlich! Ein offenes Liebesgeständnis.

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Plötzlich dachte man über eine Änderung des Gesetzes nach. Das Thema wurde offen diskutiert. Doch dann bekam Naruhitos jüngerer Bruder Akishino (46) einen Sohn. Alle Pläne wurden sofort gestoppt. Die konservativen Kräfte setzten sich durch. Akishinos Sohn sollte dann eben Thronfolger werden - und das obwohl es in Japan schon früher Kaiserinnen gegeben hatte.

Zumindest entspannte sich die Situation für Masako. Nachdem sie sich fünf Jahre lang aus der Öffentlichkeit zurückzog, nahm sie ihre Aufgaben wieder auf. Sie kann sich nun auch mehr auf ihre Familie konzentrieren.

Die Kinderbilder der Royals

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Ob Prinzessin Aiko doch noch einmal Chancen auf die Thronfolge hat, ist sehr fraglich. Sie geht noch zur Schule und widmet sich in ihrer Freizeit auch lieber der Musik, als sich um die Erbfolge Gedanken zu machen.

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Eine glückliche Familie: Prinz Akishino mit Frau Kiko (46) und den drei Kindern Mako (20), Kako (17) und Hisahito (6). Prinz Hisahito ist nun auf Platz 3 der japanischen Thronfolge.

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Sie hat für die Erbfolge keinerlei Relevanz: Prinzessin Mako (20). Die hübsche Studentin hat in Japan sogar eine richtige Fangemeinde. Nachdem 2004 Bilder von ihr in Schuluniform veröffentlicht wurden, gab es kein Halten mehr für die Japaner. Das Volk, das alles süße ('kawai') liebt, hatte ein neues Idol: die liebreizende Mako. Für den Kaiserhof eine komplett neue Situation. Treue Untertanen kannte man, Fans, die eine Prinzessin wie einen Popstar feiern, eher weniger...

Adel gesichtet: Neues von den Royals

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In Marokko liebt man Feste mit der ganzen Familie. Und die kann auch schon einmal etwas größer sein. Die Hochzeit mit seiner Salma (34, hier verschleiert) wird sich König Mohammed VI. (49) so einiges hat kosten lassen. Arm geworden ist er davon jedoch nicht. Sein Privatvermögen beläuft sich auf geschätzte zwei Milliarden Euro.

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Ob Bergbau, Kosmetik- oder Nahrungsmittelindustrie, Versicherungen oder Finandienstleistungen - König Mohammed hat gut investiert und sorgt damit für ein stattliches Auskommen der Familie.

Seit 1999 ist er König von Marokko und sorgt mit seiner moderaten Politik für Augenrollen bei den Konservativen. Er ist weltoffener als seine Vorgänger, moderner - was er auch seiner Frau mit einem ganz besonderen Liebesbeweis verdeutlichte.

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Mit der Hochzeit im Jahre 2002 verlieh er Salma einen Adelstitel - bislang ein Unding, überhaupt daran zu denken. Seitdem ist sie "Lalla" ('Prinzessin') Salma.

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Zum allerersten Mal in der marokkanischen Geschichte wurde einer Frau diese Ehre zuteil. Wie die gelernte Informatikerin das Herz ihres Königs so feurig entfachen konnte, bleibt allerdings ihr Geheimnis.

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Gemeinsam mit Mohammed hat Salma zwei Kinder: Moulay Hassan (9) und Lalla Khadija (5). Salma ist eher ein zurückhaltender Typ, engagiert sich aber stets für den guten Zweck und übernimmt auch repräsentative Aufgabe für ihren Mann im Ausland.

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Auch wenn König Mohammed und Lalla Salma oft sehr ernst wirken, sind die eigentlich eine ganz normale Familie, die jede gemeinsame Minute genießt.

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Dabei muss Papa Mohammed jedoch aufpassen, dass die Ausbildung des Kronprinzen nicht vernachlässigt wird. Und so neben Papa übt sich das Königsein doch auch ganz gut...

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Er ist der Diplomat des marokkanischen Königshauses: Prinz Moulay Rachid (42) - der jüngere Bruder von Mohammed. Er studierte Politik und Jura und ist ein anerkannter Schlichter bei Konflikten. Sein großes Anliegen: Ein Dialog der Kulturen.

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Doch auch Moulay Rachid gönnt sich ab und zu eine entspannte Minute. Entweder beim Golf oder wie hier mit Schwester Hasna (45). Dabei kann es auch schon mal etwas amüsanter zusehen...

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Und Schwester Hasna lacht wirklich gerne. Die jüngste Schwester von König Muhammed engagiert sich aktiv für den Umweltschutz. Seit 1991 ist sie mit einem Kardiologen verheiratet und hat zwei Töchter: Lalla Oumaima (16) und Lalla Oulaya (14).

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Lalla Meryem (50), die ältere Schwester von König Muhammed, hatte nicht ganz so viel Glück mit ihrer Ehe. Sie ist geschieden und hat ebenfalls zwei Kinder: Lalla Soukaina (26) und Moulay Idriss (24). Lalla Meryem ist UNESCO-Botschafterin und unterstützt UNICEF.

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Eins muss man den marokkanischen Prinzessinen lassen: Ihre Garderobe funkelt und glänzt so, dass sie damit wahrlich Märchenbüchern entsprungen sein könnten. Ein Traum von 1001 Nacht - welche Frau würde da nicht gerne nur einen einzigen Tag lang tauschen...

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Tauschen würde man sicherlich auch gerne einmal mit dem König von Thailand. König Bhumibol Adulyadej (84) gilt mit seinen rund 27 Milliarden Euro als reichster Monarch der Welt.

Er wuchs in den USA auf, genoss eine Schulausbildung in der Schweiz und musste zunächst auch nicht die Königsbürde tragen. Sein Bruder erbte den Thron, starb jedoch auf bislang ungeklärte Weise.

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Doch bevor Bhumibol König von Thailand wurde, ereilte ihn das Schicksal: In Frankreich, wo er Politik und Jura studierte, traf er auf eine atemberaubende Schönheit. Die Tochter des thailändischen Botschafters hatte bleibenden Eindruck hinterlassen.

Und dann der Schock: Bhumibol geriet in einen Autounfall und wurde schwer verletzt. Dabei verlor er sogar ein Auge und erlitt eine Gesichtslähmung. Fortan musste er ein Glasauge tragen.

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Das schreckte die Frau seiner Träume jedoch nicht ab. Sie besuchte ihn oft im Krankenhaus und blieb seither an seiner Seite. Am 28. April 1950 heiratete Bhumibol seine Sirikit. Damals galt die inzwischen 80-Jährige als eine der schönsten Frauen der Welt.

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König Bhumibol und Sirikit werden vom Volk verehrt. Sie standen stets im Ruf, sich auch um die einfachen Leute zu kümmern. König Bhumibol trat auch immer sehr weltlich auf. Er ist ein leidenschaftlicher Saxophonspieler und lud zu so mancher Jazz Session ein. Zudem liebt er das Fotografieren und war ein ausgezeichneter Segler.

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Sirikit ist jedoch besorgt. Ihren Mann plagen in letzter Zeit immer mehr gesundheitliche Beschwerden. Er ist nicht mehr der Jüngste und es ist kaum auszudenken, was irgendwann auf sie zukommen könnte...

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König Bhumibol und Sirikit haben drei Töchter: Ubol (61), Chakri Sirindhorn (57) und Chublabhorn Walalak (55). Ubol studierte Biochemie und heiratete einen Amerikaner, mit dem sie 26 Jahre lang verheiratet war. Zusammen mit ihm bekam sie drei Kinder, von denen ein Sohn bei dem verheerenden Tsunami im Jahr 2004 ums Leben kam.

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Einen Sohn haben König Bhumibol und Sirikit: Kronprinz Vajiralongkorn (60). Er ist bei weitem nicht so beliebt beim Volk wie seine Eltern. Der Grund dafür: Seine Militärkarriere und sein unstetes Leben.

Aus einer ersten Ehe hat der Kronprinz eine Tochter: Bajrakitiyabha. Mit einer langjährigen Geliebten führte er dann eine Kurzehe, die nach nur zwei Jahren scheiterte. Vier Söhne entstanden aus der Verbindung: Chudhavajra (33), Vajaresra (31), Chakrivajra (29) und Vajaravira (27), zudem Tochter Sirivannavari Nariratana (25).

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Inzwischen ist Kronprinz Vajiralongkorn in dritter Ehe verheiratet. Mit Srirasmi (40) bekam er Sohn Dipangkorn Rasmijoti (7). Er ist auf Platz 2 der Thronfolge.

In Thailand wurde im Gegensatz zu Japan gleich nach der Geburt von Vajiralongkorns erster Tochter das Gesetz geändert, sodass auch Frauen in der Erbfolge bedacht werden könnten.

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Sirikit mit ihrer Tochter Chakri Sirindhorn. Sie wählte im Gegensatz zu ihrem Bruder den Weg als Single. Sie war nie verheiratet und hat auch keine Kinder.

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Die jüngste Tochter Chublabhorn ist Chemikerin und Präsidentin eines Forschungsinstitutes in Bangkok. Wie ihre große Schwester Ubol ist sie geschieden. Sie hat zwei Töchter: Siribhachudhabhorn und Adityadornkitkhun.

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Im Süden Afrikas befindet sich die kleine parlamentarische Monarchie Lesotho und wird vollständig von Südafrika umschlossen. Dort regiert König Letsie III. (49) mit seiner Frau Masenate Mohato Seeiso (36).

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Der Weg zum Königsthron war für Letsie mit einigen Umwegen verbunden. Er ging in England zur Schule und studierte dann in Lesotho, Bristol und Cambridge.

Als sein Vater ins Exil gehen musste, wurde Letsie 1990 zum König von Lesotho. 1995 wurde seine Vater erneut gekrönt, Letsie dankte ab - nur, um dann 1996 wieder zum König ernannt zu werden. Sein Vater war in einem Autounfall ums Leben gekommen.

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2000 heiratete Letsie seine Masenate. Damals war sie noch Studentin. Ganz traditionell brachte Letsie seine Frau in sein Heimatdorf.

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Auch ein König hat Wurzeln. Und die hat Letsie nicht vergessen. Zusammen mit Masenate hat er zwei Töchter - Mary Senate Mohato Seeiso (11) und 'Ma Seeiso (7) - und einen Sohn: Kronprinz Lerotholi David Mohato Bereng Seeiso (5).

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Ungewöhnlich ist die Liebe von Letsie zu Masenate nicht nur, weil Masenate damals noch Studentin war. Es ist auch das erste Mal, dass eine Bürgerliche in die Königsfamilie einheiratete - Letsie kümmerte sich nicht um den Stand der Angebeteten. Für ihn zählte nur eins: die Liebe!

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Tatkräftig unterstützt wird König Letsie auch von seinem Bruder Seeiso (46). Er ist High Commissioner von Lesotho im Vereinigten Königreich und repräsentiert damit ganz offiziell sein Land.

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Verheiratet ist er mit Mabereng, mit der er auch zur Hochzeit von Prinz William (30) und Kate (30) geladen war. Gemeinsam haben Prinz Seeiso und Mabereng drei Kinder: Prinz Bereng Constantine, Prinzessin Masentle Tabitha und Prinz Maupha David.

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Auch mit Prinz Harry (28) versteht sich Prinz Seeiso ausgezeichnet. Die beiden setzen sich sogar gemeinsam für den guten Zweck ein, um benachteiligten Kindern und Jugendliche bessere Startchancen in ein selbständiges Leben zu bieten. Prinz Seeiso ist eine wahre Frohnatur - kein Wunder, dass William und Harry gerne mit ihm das Tanzbein schwingen...


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Tags:   Akihito |  Kaiserin Michiko
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