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Interview


Der Graf: "Ich will den Menschen Hoffnung schenken"


Von C. SEEMANN
Der Graf
Foto: Getty Images
Der Graf: Schwarze Kleidung und das Kinn-Bärtchen sind seine Merkenzeichen.

Ein einziges Lied veränderte sein Leben. Der Hit „Geboren um zu leben“ machte den Grafen von Unheilig über Nacht zum Star. Das Lied, das der Sänger für einen verstorbenen Freund schrieb, wurde zur Hymne. Weil es den Menschen Hoffnung gibt. Und Trost, wenn sie einen lieben Menschen verloren haben.

Aber wer ist der Sänger dieses Liedes, der seinen wahren Namen und sein Alter für sich behält? Im Interview mit uns spricht der Aachener von seiner Kindheit, dem sozialen Engagement und warum Senioren seine Konzerte kostenlos besuchen dürfen.

Herr Graf, „Unheilig“ kennt inzwischen jedes Kind. Wie haben Sie das geschafft?

Der Graf: Keine Ahnung. Es gab nie einen Plan, aber ich freue mich riesig.

Ihre Musik macht den Menschen Mut …

Der Graf: Meine Lieder sind allesamt sehr persönlich und selbst erlebt. Wenn die Leute sich in meiner Musik wiederfinden, freut mich das natürlich. Es ist schön, wenn meine Musik vielleicht ein wenig Hoffnung schenkt.

Wer Sie beim Umgang mit Fans sieht, merkt: Der Graf ist ein ganz Netter.

Der Graf: Ich bin überzeugt, dass Menschen sich gegenseitig helfen sollten. So bin ich erzogen worden, ich hatte eine glückliche und behütete Kindheit, war ein echtes Mama-Kind (er lächelt). Meinen Eltern habe ich alles zu verdanken. Sie haben mich immer unterstützt.

Sie versuchen Gutes zu tun, besuchen unter anderem Sterbehospize.

Der Graf: Viele Familienangehörige von kranken Menschen haben geschrieben und mich eingeladen. Ich habe Ja gesagt. Jedes dieser Treffen war trotz der Trauer eine positive Erfahrung.

Aber sicherlich auch etwas, das Sie erst mal verarbeiten mussten?

Der Graf: Ja. Ich habe einen todkranken jungen Mann besucht, der schon nicht mehr sprechen konnte. Ich saß nur da und hielt seine Hand. Als ich aus dem Zimmer ging, wusste ich, dass ich ihn nie mehr wiedersehen würde. Nach so einer Erfahrung nimmt man das Leben nicht mehr selbstverständlich.

Auch für Kinder und Senioren haben Sie ein Herz – sogar auf Konzerten!

Der Graf: Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren zahlen bei mir keinen Eintritt und werden von pädagogisch geschultem Personal betreut. Senioren über 65 bezahlen auch nichts. Wir haben Bereiche für Rollstuhlfahrer und Besucher, die nicht so lange stehen können. Es ist schön, wenn jeder, der „Unheilig“-Musik hören will, auch die Gelegenheit dazu bekommt.


Veröffentlicht in Neue Post
Tags:   Der Graf
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