Stephanies achter Post

stephanies achter post
Gastbloggerin Stephanie
Foto: Stephanie Paethe

Stephanies Ernährungstagebuch

Hallo ihr Lieben!

Hallo ihr Lieben!

Meine erste Woche im neuen Job liegt hinter mir und ich muss sagen: Es war die richtige Entscheidung. Nach über vier Jahren mit Wochen, in denen ich über 60 Stunden gearbeitet habe und auch so manches Wochenende im Büro verbrachte, habe ich mich bewusst für einen neuen Job entschieden, der mir neben all den finanziellen Aspekten vor allem folgendes bietet: geregelte Arbeitszeiten, eine ausgewogene Work-Life-Balance und mehr Zeit für mich und meine Lieben.

Ich arbeite definitiv gerne – aber mit ausgeklappten Ellenbogen die Karriereleiter nach oben zu stürmen, immer noch länger zu arbeiten und irgendwann selbst am Wochenende und im Urlaub nur noch mit dem Blackberry in der Hand durch die Gegend zu rennen, überlasse ich gerne anderen, denen das Spaß macht – mir sind da andere Dinge doch sehr viel wichtiger.

Auch wenn ich mich in manchen Bereichen noch einarbeiten muss – ich kann euch gar nicht sagen, wie sehr ich es schon in der letzten Woche genossen habe, im Hellen nach Hause zu kommen und einfach mal so noch ein Stündchen in der Abendsonne eine Runde joggen zu können! Auch genieße ich es nach all den Jahren in meiner Berater-Uniform (Hosenanzug oder Kostüm, hochgeschlossen mit gedeckten Farben) nun sehr, dass ich endlich diese doofe Kleiderordnung los bin und anziehen kann, was mir gefällt!

Für all, die vielleicht nicht so viel Zeit haben, neben dem Job aktiv zu sein, die wie so viele Berater von Hotelzimmer zu Hotelzimmer tingeln, im Schichtdienst arbeiten oder vielleicht neben dem Job noch in einem Nebenjob arbeiten oder Kinder großziehen müssen, habe ich heute ein tolles Training mitgebracht, das einen ohne Material- und Zeitaufwand richtig fordert und fit macht: TRX–Training.

Hierbei handelt es sich um ein schnelles, hocheffektives Ganzkörper-Workout, bei dem das eigene Körpergewicht und die Schwerkraft als Widerstand genutzt werden und das für Menschen aller Fitness-Level – von Sportanfänger über Reha-Patienten hin zu Profi-Sportlern - gleichermaßen geeignet ist. Wenn man der aktuellen Medien-Berichterstattung glauben darf, zählt TRX-Training sogar zu den effektivsten Trainingsformen weltweit.

Das einzige, was man für dieses Training benötigt, ist ein so genannter TRX–Schlingentrainer. Hierbei handelt es sich um zwei nicht elastische Gurte, die wahlweise an der Wand oder an der Decke befestigt werden können. Diese beiden Gurte sehen so klein und harmlos aus, wie sie da so vor sich hin baumeln – und haben es tatsächlich geschafft, mir (obwohl ich wirklich wöchentlich Krafttraining mache) den Muskelkater meines Lebens zu zaubern. Habt ihr beispielsweise gewusst, dass man zwischen den Rippen Muskeln hat? Seit meiner ersten Trainingseinheit weiß ich nun sehr genau, wo sich diese befinden. Schön, wenn der Schmerz nachlässt!

Der Schlingentrainer ermöglicht über 300 verschiedene Übungen, die wahlweise im Stehen oder im Liegen absolviert werden können. Neben Übungspostern und –DVDs der Hersteller bieten mittlerweile auch immer mehr Fitnessstudios und Personal Trainer (ich bevorzuge letzteres) ein so genanntes „TRX Suspension–Training“ sowohl in Einzel-Trainingsstunden als auch in Gruppenkursen an. Für das Rhein-Main-Gebiet kann ich euch hierfür zum Beispiel Andrew Hey oder das „David Fitness“ in Wiesbaden empfehlen, deutschlandweit bieten unter anderem die großen Ketten wie Fitness First spezielle TRX–Trainings an. Sucht einfach mal im Internet – bestimmt gibt es auch einen Anbieter in eurer Nähe!

Ich bin mittlerweile dazu übergegangen, eine meiner Krafttrainingseinheiten pro Woche durch ein kurzes TRX–Training zu ersetzen und spiele sogar mit dem Gedanken, mir ein TRX–Set für zu Hause und für unterwegs zu kaufen. Eine TRX-Einheit dauert bei mir nur 25 Minuten – und hat es wirklich in sich. Hierbei führe ich acht verschiedene Übungen aus – jede Übung wird dabei zwei Mal nacheinander für je 30 Sekunden absolviert. Zwischen den einzelnen Übungen mache ich je 30 Sekunden Pause. Der Schwierigkeitsgrad der Übung lässt sich durch den Winkel, in dem die Übung ausgeführt wird, variieren – je steiler der Winkel, desto schwerer wird es.

In dieser Galerie findet ihr beispielsweise einen sehr guten Einsteiger-Plan für ein TRX-Workout, der meinem persönlichen Plan stark ähnelt. Anders als in dem Artikel gezeigt, absolviere ich die Warm-up-Squats einbeinig, um eine höhere Intensität zu erreichen - und anstelle des Triceps Pulls mache ich die Übung „Low Row“, bei der man im Stand mit dem Gesicht zu den Gurten steht, sich mit ausgestreckten Armen in die TRX-Gurte legt und den Körper mehrmals kräftig heranzieht – bei Google findet man gutes Bildmaterial hierzu zur Verdeutlichung.

An guten Tagen, an denen ich nach diesen Übungen noch nicht völlig erschöpft auf allen Vieren in Richtung Umkleidekabine krieche, hänge ich noch ein paar spezielle TRX–Bauchübungen dran – beispielsweise auf dem Rücken liegend in die Grundposition für Crunches kommen und dabei die Arme ausgestreckt mit den Griffen des TRX-Trainers kräftig nach unten drücken.

Probiert es einfach mal aus – am Besten beim ersten Mal unter professioneller Anleitung – ihr werdet erstaunt sein, wie schnell man sich auspowern kann, aber auch, wie schnell man richtig gute Ergebnisse erzielen kann!

Ich wünsche euch viel Spaß damit – kommt gut durch die Woche!Eure Stephanie

Weitere Beiträge von Stephanie findet Ihr hier.

Kategorien: