Stephanies erster Post

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Gastbloggerin Stephanie
Foto: Gastbloggerin Stephanie Päthe

Stephanies Ernährungstagebuch

Hallo ihr Lieben! Ich bin dann also die Neue im Bunde. Aber bevor ich mich vorstelle, möchte ich mich erst einmal für diese Gelegenheit, hier bloggen zu dürfen, bedanken. Danke, liebes SHAPE-Team! Ich freue mich riesig – yippie!

Hallo ihr Lieben! Ich bin dann also die Neue im Bunde. Aber bevor ich mich vorstelle, möchte ich mich erst einmal für diese Gelegenheit, hier bloggen zu dürfen, bedanken. Danke, liebes SHAPE-Team! Ich freue mich riesig – yippie!

An dieser Stelle lest ihr zukünftig Berichte über verschiedene Workouts, mein Ausdauertraining, Wettkämpfe, Rezeptideen und vieles mehr. Wenn ihr Fragen habt, immer her damit!

Das bin ich

Los geht’s: Mein Name ist Stephanie, ich bin 26 Jahre alt und lebe im schönen Mainz. Gebürtig komme ich aus dem idyllischen Allgäu – dort, wo die Wiesen grüner sind, der Himmel blauer und die Welt noch in Ordnung ist. Ich bin wie ein typisches Landkind aufgewachsen. Ich war immer viel in Bewegung, habe die lieben langen Tage draußen verbracht, im Schwimmbad, auf Rollschuhen, auf dem Fahrrad oder hoch zu Ross. Ich kann nicht wirklich von mir behaupten, als Kind oder Jugendliche ein Moppel gewesen zu sein, eher im Gegenteil. Ich war schon recht früh verhältnismäßig groß für mein Alter und brachte bis zu meinem 14. Lebensjahr bei einer Körpergröße von 1,75 m nie mehr als 53 kg auf die Waage.

Wie es bei uns Mädels ja leider oft ist: Mein erster Freund kostete mich meine Traummaße. Kino, gammeln, Popcorn, Chips und Cola schlichen sich klammheimlich und leise auf meine Hüften. Eines Morgens wachst du auf, bist zehn Kilo schwerer, deine Muskulatur ist kleinen bis mittelgroßen Wabbelröllchen gewichen und du fragst dich: „Huch, wo kommt das denn so plötzlich her?“

Meine ersten Erfolge

Mit 16 hatte ich die Nase voll und fing an zu joggen. Naja zugegeben, zunächst bin ich mehr flott gegangen als gejoggt, doch mein Ehrgeiz war geweckt. Nachdem ich eine Grundkondition aufgebaut hatte. begann ich jeden Tag zu joggen. Anfangs fünf Kilometer täglich, dann acht und schließlich zehn. Binnen eines halben Jahres verlor ich meine ungeliebte Portion Extra-Speck fast vollständig. Aber noch viel wichtiger: Ich fühlte mich fit und gut.

Die richtige Ernährung

Auf meine Ernährung habe ich zu dieser Zeit nicht besonders geachtet. Scheinbar habe ich instinktiv vieles richtig gemacht. Diese Zufriedenheit, das Wohlfühlen im eigenen Körper, konnte ich über die folgenden Jahre mehr oder weniger beibehalten. Bis mich Anfang 2010 eine Herzmuskelentzündung niederstreckte.

Schlagartig war ich gezwungen, tagein, tagaus zu liegen. Muskulatur, Kondition, einfach alles schwand dahin und ich konnte nichts tun als zuzusehen. Rückblickend wurde zu dieser Zeit auch mein Stoffwechsel ins Nirvana befördert, denn seither scheine ich über eine Standleitung zwischen Mund und Hüfte zu verfügen. Kaum gegessen, schon an der Hüfte festgewachsen.

Neue Motivation

Meine bisherige Methode, den kleinen Röllchen einfach mit ein wenig Sport zu Leibe zu rücken, funktionierte nicht mehr, also musste ein Plan B her. Zu dieser Zeit begann ich, mich mit Ernährung auseinanderzusetzen und verschiedene Sportarten auszuprobieren.

Schlussendlich bin ich wieder beim Ausdauersport angelangt, bin im letzten Jahr drei Halbmarathons gelaufen und habe vor, dieses Jahr beim München Marathon zum ersten Mal die 42,195 Kilometer zu laufen. Was soll ich sagen – a long way to go!

Richtig tapen

Ich würde gerne an dieser Stelle einen kleinen Trainingsrückblick dieser Woche geben. Dank eines mittelgroßen Malheurs vor drei Wochen liege ich jedoch mit hochgelagertem Bein und Bänderriss auf dem Sofa und hadere mit mir selbst. Dazu trage ich eine schicke „Damit passt dir garantiert kein Schuh!“-Stabilisations-Schiene. Traumhaft!

Deshalb gibt es für euch stattdessen ein kleines „How to tape yourself“ für instabile Sprunggelenke. Kinesiotape hat mir bereits in vielen Situationen das Leben erleichtert und auch jetzt hilft es mir enorm. Es stabilisiert mein Fußgelenk, führt meinen Tritt und schützt mich vor erneutem Umknicken.

Mit ein wenig Übung schafft man das Tapen auch kinderleicht allein. Ich hatte für die Fotos dieses Mal Hilfe von meiner Freundin Carolin. Probiert es doch einfach mal aus! Alles was man braucht, ist eine Rolle Kinesiotape und eine Schere. Das Tape gibt es mittlerweile in sehr vielen Apotheken oder online für circa fünf Euro zu kaufen.

Auf dem Bild mit meiner Stabilisations-Schiene sieht man sehr deutlich, wie mein Fuß beim Auftreten nach außen abknickt. Das versuche ich, mit Tape zu bessern.

Mein Tape-Streifen ist circa 40 Zentimeter lang. Bevor ihr klebt, rundet die Enden ab, damit das Tape sich nicht durch das An- und Ausziehen von Socken lösen kann. Achtet auch darauf, dass die Haut trocken und frei von Cremes und Seifenrückständen ist!

Das eine Ende des Tapes wird am Fußballen des großen Zehes befestigt. Drückt es gut an, denn jetzt muss ordentlich gezogen werden!

Mit angewinkeltem Fuß führt ihr das gespannte Tape unter eurem Fuß diagonal zum Außenknöchel.

Anschließend wird der Fuß auf dem Boden abgestellt, sodass Unter- und Oberschenkel im 90-Grad-Winkel zueinander stehen.

Das Tape wird nun mit ein bisschen weniger Spannung über den Fußrücken und um die Ferse, wieder zurück zum Außenknöchel geführt.

Danach nehmt ihr sämtliche Spannung aus dem Tape und drückt das Ende gut an.

Das war es auch schon! Obwohl ich ohne Schiene laufe, ist mein Fuß dank Tape in der richtigen Position.

In diesem Sinne, kommt gut durch die Woche!Eure Stephanie

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