Mineralöl in KonservenStiftung Warentest: Diesen Thunfisch aus der Dose lieber nicht kaufen

Thunfisch aus der Dose ist leider nicht immer unbedenklich, wie Stiftung Warentest jetzt herausfand.
Hmm, Thunfisch aus der Dose... Dieser Snack ist leider nicht immer schadstofffrei, wie Stiftung Warentest jetzt herausfand. Zwei der getesteten Konserven waren mit Mineralölen belastet.
Foto: iStock

Eine Dose Thunfisch für zwischendurch ist super lecker, aber nicht immer unbedenklich: Bei Stiftung Warentest fielen ausgerechnet zwei Bio-Konserven durch, weil der Fisch Mineralöle enthält.

Sollten wir deshalb auf einen unserer beliebtesten Speisefische verzichten? Neben Alaska-Seelachs, Lachs und Hering kaufen wir nämlich keinen Fisch lieber als Thunfisch - und in Dosen lässt er sich besonders leicht snacken.

Doch das Ergebnis von Stiftung Warentest lässt uns zum Glück erstmal aufatmen: Alle insgesamt 20 getesteten Thunfischprodukte (16 Konserven und zusätzlich vier TK-Thunfischsteaks) halten sich an den Grenz­wert des giftigen Queck­silbers von 1 Milligramm pro Kilogramm.

Dennoch: Ganz frei von Quecksilber war ebenfalls keiner der Fische.

Welcher Fisch schnitt im Test besonders gut ab?

 

  • "Thunfischfilets in Sonnenblumenöl" von Aldi Süd/Armada, Note GUT (1,9)
  • "Thunfisch-Filets in Sonnenblumenöl" von Kaiser's Tengelmann/Star Marke, Note GUT (2,0)
  • "Thunfischfilets in Sonnenblumenöl" von Edeka/gut & günstig, Note GUT (2,1)

 

Dass aber alle Fischprodukte das Quecksilberlimit einhalten ist eine gute Nachricht, denn zu viel von diesem Schwermetall kann unser Nerven­system schädigen. Besonders für Babys oder Ungeborene ist es eine große Gefahr. Während der Schwangerschaft und beim Stillen rät das Bundes­institut für Risiko­be­wertung deshalb auch davon ab, zu viel Thunfisch zu essen. Stiftung Warentest betont allerdings: "Selbst Schwangere und Stillende könnten alle Produkte der Testwahl essen."

Leckere Fischgerichte zum Schlemmen

Wie kommt das Quecksilber in den Fisch?

In den Thunfischen lagert sich im Laufe ihres Lebens langsam dieses Quecksilber an: Zuerst setzt es sich im Meeresplankton ab, Thunfische nehmen dieses dann als Nahrung auf und reichern dadurch ebenfalls Quecksilber an. Von der Industrie werden heute deshalb überwiegend junge Fische verarbeitet. Doch Quecksilber ist nicht der einzige Schadstoff, der in Fischprodukten enthalten sein kann - und deshalb gab es im Check von Stiftung Warentest auch zwei böse Überraschungen, die im Test durchfielen.

Welchen Thunfisch sollte ich besser nicht kaufen?

 

  • "Weißer Thunfisch ganze Filetsücke in Bio-Sonnenblumenöl" von Fontaine, Note AUSREICHEND (4,3)
  • "Thunfisch in Bio-Olivenöl" von Pan do Mar, Note AUSREICHEND (4,4)

 

Diese beiden Konserven, ausgerechnet aus dem Biohandel, enthalten schädliche Mineralöle. Sie können sich dauerhaft in unserem Körper anreichern und sogar krebserregend wirken. Durch verunreinigte Speiseöle oder während der Fischverarbeitung gelangen sie in die Produkte und können uns durch die Verdauung dieses Fisches schaden.

Beim nächsten Fischkauf lohnt es sich also, ganz genau auf die Marke des Produkts zu schauen!

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