Stiftung Warentest: Pestizide in Mineralwasser

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Jedes dritte Mineralwasser weist Verunreinigungen auf.
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Günstige Eigenmarken sind Testsieger

Stiftung Warentest testet 30 verschiedene Mineralwasser. Das katastrophale Ergebnis: Jedes dritte Wasser ist verunreinigt. Teuer ist nicht gleich besser.

Der beste Durstlöscher? Wasser. Ein Glas leicht perliges Mineralwasser stillt den Durst und hat kaum Kalorien. Es ist der Inbegriff von Sauberkeit und Reinheit. Denken Sie! Stiftung Warentest hat den Test gemacht und 30 verschiedene Mineralwasser untersucht. Das erschreckende Ergebnis: Jedes dritte Wasser ist verunreinigt.

Von günstig bis teuer

Im Test: 30 Natürliche Mineralwasser der Sorte Medium, davon 17 günstige Eigenmarken und 13 teure Herstellermarken. Die Preisspanne liegt zwischen 13 und 69 Cent pro Liter.

Verunreinigungen im Wasser

Viele der getesteten Mineralwasser-Hersteller werben mit 'ursprünglicher Reinheit'. Das Ergebnis zeigt, die meisten Wasser haben kaum noch etwas mit der ursprünglichen Reinheit zutun. In zehn von 30 Marken fanden die Tester Verunreinigungen wie künstliche Süßstoffe und Abbauprodukte von Pestiziden. Stiftung Warentest betont: Der Gehalt sei so gering, dass die Mineralwasser keine Gefahr für die Gesundheit darstellen. Uneingeschränkt empfehlen können sie trotzdem nur wenige.

Neben den enthaltenen Süßstoffen und Unkrautvernichtungsmitteln sorgt auch der geringe Mineralstoffgehalt im Mineralwasser für Unbehagen. Ein mehr an Kalzium, Magnesium und Kalium gibt es kaum.

Eigenmarken sind Testsieger

Das Testergebnis zeigt: Günstig muss nicht immer schlecht sein. Eindeutige Gewinner sind die günstigen Handelseigenmarken mit einem Preis von 13 Cent pro Liter. Das Saskia-Wasser von Lidl und das K-Classic-Wasser von Kaufland schneiden mit einem Gut ab. Ebenfalls Testurteil Gut erhalten die Handelsmarken Frische Brise und Vio.

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