Stiftung Warentest : Testsieger Spaghetti für nur 50 Cent

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Stiftung Warentest

Nudel ist nicht gleich Nudel. Stiftung Warentest hat 25 Spaghetti unter die Lupe genommen. Das Ergebnis: Teuer muss nicht immer gut sein - im Gegenteil.

Die Lieblingsnudel der Deutschen: Spaghetti - als Spaghetti Bolognese , Carbonara oder aglio e olio . Aber welche sind die Besten? Stiftung Warentest hat 25 Spaghetti unter die Lupe genommen und dabei ein überraschendes Gewinner-Doppel ermittelt.

Über 100 Jahre ist es her, dass die erste Nudelproduktionsanlage über das Band lief. Und heute - ist die Spaghetti so begehrt wie noch nie. Wie sie hergestellt wird? Aus Hartweizengrieß und Wasser. Die beiden Zutaten werden verknetet, getrocknet, abgepackt und anschließend verkauft. Aber - Nudel ist nicht gleich Nudel.

Discount-Spaghetti ist Testsieger

Im Test: 25 Spaghetti aus Hartweizen, Vollkorn und ohne Gluten - von No-Name- bis Markenprodukten. Das Ergebnis: Überraschend. Zehnmal hat Stiftung Warentest die Note gut verteilt, der Rest schneidet mit befriedigend ab. An der Spitze: die K-Classic Spaghetti von Kaufland (0,49 Euro). Sie schneiden in allen Prüfpunkten gut und sehr gut ab, sind 'al dente' und erinnern an Vollkorn. Das Besondere: Die günstigen Spaghetti von Kaufland werden in Italien hergestellt. Dicht dahinter: die Bio-Vollkornspaghetti der Marke Denree (0,99 Euro) und die Mondo Italiano Spaghetti von Netto Marken-Discount. Letztere weisen leider einen erhöhten Gehalt eines Schimmelpilzgiftes auf, was sie den Platz der Gewinnernudel gekostet hat.

Und wie sieht es mit den bekannten Markenherstellern aus?

Nur der italienische Nahrungsmittelkonzern Barilla (1,59 Euro) schafft es auf einen der vorderen Plätze. Die Spaghetti von Buitoni (1,39 Euro) schmecken etwas fade und auch die Nudeln des britischen Starkochs Jamie Oliver konnten die TesterInnen nicht überzeugen.

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