SicherheitsrisikoStiftung Warentest und ADAC: Diese zwei Kindersitze sind gefährlich

Stiftung Warentest und der ADAC warnenvor diesen zwei Kindersitzen
Bei einem Crashtest der Stiftung Warentest flogen zwei Kindersitze aus ihrer Halterung.
Foto: iStock

Die Stiftung Warentest hat Autokindersitze getestet - mit einem erschreckenden Ergebnis. Zwei der Sitze wurden jetzt als Sicherheitsrisiko für Kinder eingestuft.

Aktuell warnen sowohl die Stiftung Warentest wie auch der ADAC vor der Verwendung von zwei Autokindersitzen. Der Recaro Optia in Verbindung mit der Recaro SmartClick Base (ca. 330 Euro) sowie der Grand-Sitz von Jané (ca. 220 Euro) überzeugten die Tester absolut nicht.

Während des Labortests wurde ein Frontalcrash mit einem Dummy simuliert. Dabei fielen beide Sitze durch. Im Fall des Recaro Optia löste sich der Sitz zum Zeitpunkt des Zusammenstoßes aus der Isofix-Station und flog wortwörtlich durch das Labor.

Diese Entdeckung ist besonders erschreckend, da schon im letzten Jahr solche Mängel bei einer Isofix-Verbindung von Recaro festgestellt wurden. Daraufhin hatte der Hersteller den Kunden angeboten, die betroffenen Stationen namens Recaro Fix auszutauschen. Nun sind die Testergebnisse wieder ähnlich beunruhigend.

Vor diesen Kindersitzen warnt die Stiftung Warentest
Links auf dem Bild ist der Grand-Sitz von Jané zu sehen, rechts der Recaro Optia.
Foto: Stiftung Warentest

Auch der Grand-Sitz von Jané soll eigentlich für Kinder bis 18 Kilogramm Sicherheit im Straßenverkehr bieten. Doch die Isofox-Verbindung dieses Kindersitzes hielt ebenfalls nicht. Hätte während des nachgestellten Crashs ein Kind in dem Sitz gesessen, hätte es sich schwer verletzen können.

Die Stiftung Warentest wie auch der ADAC raten Eltern nun dringend davon ab, einen der beiden Sitze zu verwenden.

Auf Anfrage der Stiftung Warentest konnte sich keiner der beiden Hersteller erklären, wie es zu diesen gravierenden Mängeln kommen konnte. Sie wollen nun nach den Ursachen suchen. Währenddessen hat Jané vorübergehend die Auslieferung seiner Grand-Sitze ausgesetzt.

 

Doch nicht nur im Straßenverkehr lauern Gefahren für Kinder und Babys. Auch das eigene Zuhause kann gefährlich werden:

 

(ww8)

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