Stimmt's – oder nicht? 5 überraschende Fakten über den Busen

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Mythos oder Wahrheit: Jede Frau wünscht sich den Busen von Gisele Bündchen?
Foto: Getty Images

Eine Frage der Schwere

Stillen schadet der Spannkraft, man erbt die Körbchengröße der Mutter, alle träumen von Bündchens Brüsten: fünf Busen-Mythen, was daran wahr ist, und welche Fakten immer noch überraschen.

1. Männer fühlen sich von großen Brüsten magisch angezogen

Natürlich ist der Busen ein Hingucker: "Männer verbinden die Brust unterbewusst mit mütterlicher Wärme, auch wenn sie nicht gestillt wurden", so die Meinung vieler Ärzte. Entscheidender als Riesenmöpse ist aber eine schlanke Taille : Bei einer Studie im Jahr 1993 fanden Männer die Playboy-Girls am attraktivsten, deren Taille-Hüfte-Verhältnis am ausgeprägtesten war. Der Grund: Die Sanduhrsilhouette ist ein Uralt-Merkmal für Fruchtbarkeit. Fazit: Männer lieben Brüste - egal wie die aussehen. In einer Umfrage (Inquest-Institut) gaben nur sieben Prozent der Frauen an, dass ihrem Mann ihr Busen nicht gefällt. Na bitte!

2. Keinen BH zu tragen ist ungesund

Sagen wir es so: Mit BH bleibt der Busen länger straff , da gut eingepackt Bindegewebe wie Bandhalteapparat der Brust geschont werden. Joanne Scurr von der Portsmouth University, England, bewies zudem: Eine Sportart wie Joggen strapaziert den Bandhalteapparat nachhaltig, was dazu führt, dass der Busen hängt - für immer. Und unabhängig von der Körbchen-Größe . Ein Sport-BH hingegen lässt Brüste um 78 Prozent weniger hüpfen, ein herkömmlicher, gut sitzender BH um immerhin 38 Prozent.

3. Man bekommt den Busen seiner Mutter

Unwahrscheinlich. Enthalten die 46 menschlichen Chromosomen doch geschätzte 80 000 Gene - eine Hälfte von Papa, die andere von Mama. Die lassen sich in 64 Billionen Varianten kombinieren. So hat man selbst vielleicht Körbchengröße A, die eigene Schwester aber D. Wer raucht, sich oft und lange sonnt und Radikal-Diäten macht, muss eher aufpassen: All das lässt den Busen schneller altern. Gene hin oder her.

4. Durchs Stillen verliert man eine Körbchengröße

Falsch. Man verliert die schon früher, in der Schwangerschaft. US-Schönheitschirurg Brian Rinker untersuchte 132 Frauen um die 39, darunter Kinderlose, Flaschen-Mütter, Still-Mütter. Die ohne Kind hatten die knackigste Oberweite, bei den anderen unterschied sie sich kaum - da sich der Busen in der Schwangerschaft aufs Stillen vorbereitet , egal ob man's am Ende tut oder nicht. Für die Figur hat Stillen aber einen unschlagbaren Vorteil: Es verbraucht Kalorien, und das Still-Hormon Oxytocin sorgt dafür, dass sich die Gebärmutter schnell zurückbildet.

5. Jede Frau will den Busen von Gisele Bündchen

Zumindest steht die Oberweite des brasilianischen Models ganz oben auf der Wunschliste, wie eine Umfrage des US-Verbands der Plastischen Chirurgen im Jahr 2008 ergab - unter 20 000 Kollegen weltweit. Erstaunlich: Auch Pamela Anderson sahen da viele noch als Vorbild. Danach begann die Trendwende: Seit zwei Jahren lassen sich mehr Deutsche den Busen verkleinern als vergrößern. Und statt Doppel-D wählen sie Körbchengröße C und Implantate in Tropfenform, heißt es bei Polytech, Deutschlands einzigem Hersteller für Silikon-Implantate. Und dieser Trend zur Natürlichkeit hält bis heute an.