Stoffwechsel aktivieren mit Figur-Typologie

stoffwechsel aktivieren

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Welcher Stoffwechsel-Typ bin ich eigentlich?

Die Grundlage für einen schlanken Körper ist ein aktiver Stoffwechsel. Warum Ihr Stoffwechsel nicht arbeitet? So kurbeln Sie Ihren Grundumsatz an.

Wie ungerecht: Während die beste Freundin jedes Eis mit Genuss essen kann, ohne zuzunehmen, landet bei Ihnen jeder kleine Bissen direkt auf den Hüften. Und dort bleiben die Kilos regelrecht kleben. Wissenschaftler haben dafür die Ursache festgestellt: Unterschiedliche Stoffwechsel. Auch wenn dieser bei jedem Menschen grundsätzlich gleich funktioniert, können manche Lebensmittel von dem einen besser und von dem anderen schlechter verwertet werden. Das hat verschiedene Körpertypen zu Folge: sehr schlank (leptosom), athletisch (normalgewichtig) und kräftig (pyknisch). Gerade weil das Essen einer unserer wichtigsten Energielieferanten ist, sollten wir stets auf eine gesunde Verdauung achten. Wir zeigen Ihnen die optimalen Ernährungsstrategien für jeden Stoffwechsel-Typen - denn so können Sie Ihren Stoffwechsel aktivieren und dürfen sich über mehr Energie freuen.

Stoffwechsel-Typ 1: Sehr schlank

Sie sind häufig müde, kraftlos und haben einen dünnen bis hageren Körperbau. Zugeführte Energie wird schlecht genutzt, Kalorien nur zu einem geringen Anteil gespeichert. Große Portionen verursachen Bauchschmerzen, Stress führt zu ungesundem Gewichtsverlust. So kurbeln Sie Ihren Stoffwechsel an: Mindestens alle zwei bis drei Stunden etwas essen - etwa fünf bis sieben kleine Portionen am Tag. Bekömmlich sind Suppen und Eintöpfe. Weiches Obst enthält wenig unverdauliche Fasern, lässt sich daher leichter verwerten. Ideal: Bananen, da sie viel Glukose enthalten, also jenen Zucker, den der Körper direkt in Energie umwandeln kann. Zudem liefern sie Kalium, Eisen, Magnesium sowie die Vitamine B1 und B2. Sie werden aufgrund der leichten Verdaulichkeit sofort verwertet. Fette haben den höchsten Energiegehalt. Entsprechend sollte dieser Typ mehr davon zu sich nehmen (80 g täglich).

Stoffwechsel-Typ 2: Normales Gewicht

Sie verwerten Lebensmittel am ehesten entsprechend ihres Nährwerts. Das heißt: Sie können ihr Gewicht allein schon über das Essen anpassen. Allerdings führt das zu Gewichtsschwankungen. Bei Wohlbefinden neigen Sie zur Zunahme, bei Stress purzeln die Kilos. Ernährungstipp: In stressigen Zeiten sollten Sie auf leicht bekömmliche Lebensmittel zurückgreifen (Suppen, Eintöpfe). In entspannten Phasen sind Äpfel eine ideale Kleinigkeit für zwischendurch, da ihre Quellstoffe anhaltend sättigen. Auch Buttermilch (200ml/Tag) ist dann bekömmlich. Das Mineral kurbelt den Stoffwechsel an und aktiviert wichtige Enzyme für die Fettverbrennung. Abends sind Kohlenhydrate für Sie tabu. Denn der erhöhte Insulinspiegel stört die Fettverbrennung. Tipp: Magnesium steigert den Fettstoffwechsel. Eine Brausetablette in Wasser auflösen, vor dem Zubettgehen trinken.

Stoffwechsel-Typ 3: Kräftig und füllig

Sie haben schon einige erfolglose Diäten hinter sich. Pykniker haben oft ein leichtes bis starkes Übergewicht. Nahrung wird schnell und effizient verwertet. Es werden leicht Energie-Überschüsse produziert und als Fettreserven gespeichert. Ernährungstipp: Sie vertragen große Portionen, die für mehrere Stunden sättigen. Je eine Mahlzeit morgens, mittags und abends reicht aus. Gerade eine eiweißhaltige Ernährung (täglich 60-80 g Protein) ist dazu ideal. Ihr Körper kann die zugeführte Energie sehr gut verbrennen, Sie setzen keine lästigen Fettpolster an. Eine optimale Wertigkeit der Proteine erreicht man durch die Kombination von tierischen und pflanzlichen Eiweißen (z.B. eine Scheibe Vollkornbrot mit Käse). Tipp: Abends eine kleine Portion Nüsse, Magerquark mit frischen Beeren oder Äpfeln essen. Die Mischung aus Vitaminen und Proteinen aktiviert den Stoffwechsel über Nacht.

Zehn Tipps für einen gesunden Stoffwechsel

  • Beständige Bewegung: Wählen Sie Treppe statt Fahrstuhl, fahren Sie Fahrrad statt Auto. Jede Bewegung hilft!
  • Reines Wasser: Schon ein halber Liter stilles Wasser steigert den Energieverbrauch im Körper innerhalb einer Stunde um 30 Prozent!
  • Weniger Mahlzeiten: Bei jedem Essen schüttet der Körper Insulin aus. Schweizer Forscher fordern deshalb eine Umkehr zu nur drei Mahlzeiten pro Tag.
  • Morgendliches Licht: US-Forscher fanden heraus, dass besonders das helle Morgenlicht den Stoffwechsel am stärksten beeinflusst und fördert.
  • Scharfe Gewürze: Studien der amerikanischen Purdue Universität zeigen, dass Cayennepfeffer, Ingwer und Chili Hungergefühle den Energieumsatz ankurbelt.
  • Viel Schlaf: Schlafforscher empfehlen sieben bis acht Stunden Schlaf pro Nacht.
  • Ballaststoffreiche Ernährung: Ballaststoffe regen den Darmstoffwechsel an und fördern eine gesunde Verdauung.
  • Starke Muskeln: Sie sind aktive Körpermasse und verbrauchen selbst im Ruhezustand Energie.
  • Wechselnde Reize: Wechselduschen, Saunagänge, Spaziergänge bei kaltem Wind und heiße Bäder bringen den Kreislauf in Schwund
  • Gute Laune: Beim Lachen und bei guter Laune schüttet der Körper Glückshormone aus, das Herz schlägt schneller und der Kreislauf kommt in Schwung.