Stress lass nach

stress lass nach

Hilfe bei seelischer Belastung

Ihr Blutdruck steigt und Sie bekommen Hektikflecken im Gesicht, nur weil das Telefon klingelt? Klarer Fall von Überstressung! Nur keine Panik, unsere Tipps lassen Sie wieder durchatmen.

"Hilfe, ich bin so gestresst!” Dieser Satz ist mehr als nur eine Floskel. Gerade hat eine EU-Studie bestätigt: Stress ist der häufigste Grund für Krankmeldungen. Dabei ist Stress per se keine schlechte Sache. Denn bei Druck schüttet der Körper die Hormone Adrenalin und Cortisol aus, die wiederum Reaktionen anstoßen, die uns leistungsfähiger machen. Unser Herz schlägt schneller, sodass Gehirn und Lunge besser versorgt und unsere Sinne geschärft sind. Wir sind wach, fit und aufmerksam. Allerdings handelt es sich dabei ausschließlich um sogenannten positiven Stress.

Probleme gibt es erst, wenn die Anspannung sich zum Dauerzustand ausdehnt. Denn die ständige körperliche oder seelische Überbelastung ruft Alarmreaktionen des Körpers hervor. Wir wälzen uns unruhig im Bett hin und her, wachen mit Bauchschmerzen auf und bekommen präventiv Kopfdröhnen, wenn wir daran denken, welche Arbeitsberge uns heute erwarten. Nervöses Nägelkauen, Panikattacken, ein Gefühl von Lähmung oder die plötzliche Unfähigkeit, auch nur kleine Entscheidungen zu treffen, sind typische Stress-Symptome. Die Reaktion des geplagten Körpers schränkt sogar die Denkfähigkeit ein!

Häufig führt die Dauerstrapaze in eine Stress-Spirale. Aufgrund des Gestresstseins haben wir das Gefühl, dass wir unser Leben nicht mehr kontrollieren können - was uns noch mehr anspannt. Bis uns irgendwann schon Kleinigkeiten aus der Fassung bringen.

Aber es gibt Auswege jenseits vom Kopf-in-den-Sand-Stecken.

Welche? Das lesen Sie auf der nächsten Seite.

Wie Sie sich gegen Überbelastung wappnen

Damit Sie wie ein Fels in der Druckwelle stehen, sollten Sie folgenden 6-Punkte-Plan beachten:

1. Stress vermeiden steht vor der akuten Stressbewältigung.

2. Führen Sie Rituale in Ihren Alltag ein. das Knoppers morgens um halb zehn, der Spaziergang in der Mittagspause, das Telefonat mit der besten Freundin am Abend. Vertrautes gliedert den Tag und gibt ihm Stabilität.

3. Gewöhnen Sie sich zudem Pünktlichkeit an. Wer ständig unter Zeitdruck steht, weil er zu spät kommt, verliert leichter den Überblick.

4. Ordnung macht den Meister. Räumen Sie Ihren Schreibtisch auf. Ordnung am Platz schafft Ordnung im Kopf.

5. Überfrachten Sie Ihren Arbeitstag nicht. Auch wenn Sie sich unersetzlich fühlen - überlegen Sie, was andere Ihnen abnehmen können.

6. Setzen Sie Prioritäten. Erledigen Sie wichtige Dinge gleich morgens, wenn der Kopf noch frei ist.

Weitere Hilfsmaßnahmen finden Sie auf der nächsten Seite

Entspannungsprogramm für Körper, Geist und Seele

Zehn Sachen liegen zugleich an, der Stress steht auf der Schwelle? Ruhig, Brauner. Durchatmen und ran. Wichtig: Konzentrieren Sie sich stets nur auf eine Aufgabe, dafür aber 100-prozentig. Und beklagen Sie sich nicht so oft. Ja, es tut zwar gut, sich bei anderen aussprechen. Aber nutzen Sie die Zeit mit Ihren Freunden lieber, um Spaß zu haben. Zu viel Lamentieren hebt weder Ihre Laune, noch befreit es Sie von Ihren Pflichten.

Essen Sie vitaminreich! Besonders in Stresszeiten benötigen Sie viel Vitamin C. Pfirsiche und Aprikosen enthalten viel Niacin, ein nervenstärkendes Vitamin; getrocknete Datteln und Feigen sind reich an Magnesium, einem Anti-Stress-Mineral.

Powern Sie sich aus! Den Stress im wahrsten Wortsinn abzuschütteln, bringt viel. Boxen Sie in einen Sandsack, schreien Sie dabei laut, joggen oder tanzen Sie. Auspowern baut nämlich Stresshormone ab.

Zu guter Letzt: Gönnen Sie sich bewusste Entspannung mit Yoga, Tai Chi, Massage oder Meditation - oder einfach in der Badewanne. So hat Ihr Körper Zeit, von seinen Alarmreaktionen herunterzukommen. Stress - ade!

Buchtipp für Stressbekämpfer

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