Aus und vorbeiStudie belegt: Das sind die 10 häufigsten Trennungsgründe!

Die 10 häufigsten Trennungsgründe
Eine Studie hat die 10 häufigsten Trennungsgründe erfasst
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Was glaubst du? Ist es vielleicht Streit? Langeweile? Oder Untreue? Wenn man es genau nimmt, ist es nichts von alledem, wie eine im Pesonality and Social Psychology Bulletin veröffentlichte Studie (eine Metastudie bestehend aus sechs Studien) zeigt. Die Studie untersuchte die K.O.-Kriterien für kurze und lange Beziehungen: Wann gehen wir sie ein? Wann lassen wir die Finger von ihnen oder beenden sie? Das Ergebnis sieht wie folgt aus:

Top 10 K.O.-Kriterien für Kurzzeit-Beziehungen:

  1. Gesundheitsprobleme und sexuell übertragbare Krankheiten
  2. Geruch
  3. Schlechte Hygiene
  4. Ist verheiratet oder vergeben
  5. Datet mehrere Leute
  6. Verhält sich aggressiv und / oder beleidigend
  7. Ist schlecht im Bett
  8. Ist nicht attraktiv
  9. Ist ein Rassist und / oder voreingenommen
  10. Kümmert sich nicht um sich selbst

Top 10 K.O.-Kriterien für Langzeit-Beziehungen:

  1. Verhält sich aggressiv und / oder beleidigend
  2. Datet mehrere Leute
  3. Ist nicht vertrauenswürdig
  4. Ist verheiratet oder vergeben
  5. Gesundheitsprobleme und sexuell übertragbare Krankheiten
  6. Hat ein Alkohol- und / oder Drogenproblem
  7. Ist nicht aufmerksam / fürsorglich
  8. Lehnt die Interessen / Vorlieben des anderen ab
  9. Schlechte Hygiene
  10. Geruch

Die Studienleiter betonen allerdings, dass die meisten Punkte natürlich subjektiv wahrgenommen werden. Oder anders gesagt: Was für den einen "schlecht im Bett" (1. Kategorie, Punkt 7) heißt, kann jemand anderem den Orgasmus seines Lebens bescheren. Wie viel Aufmerksamkeit man vom Partner erwartet (2. Kategorie, Punkt 7), ist ebenfalls ziemlich individuell. Das gleiche gilt für die Wahrnehmung des Geruchs oder der Attraktivität.

Zudem geben die Studienleiter einen Tipp mit auf den Weg: Die Menschen sollten häufiger auf ihr Bauchgefühl bei der Partnerwahl hören. Nur weil jemand auf dem Papier einen guten Eindruck macht, heißt es noch lange nicht, dass er einem auch ein gutes Gefühl vermitteln kann. Oder anders gesagt: auch Menschen mit einem Doktor-Titel können sich als beziehungsunfähig erweisen.

Natürlich basieren gute Partnerschaften auf der Kompromissfähigkeit der Partner. Allerdings sollte man den jeweils anderen nicht versuchen zu ändern - das kann, wie Studien beweisen, nur schief gehen. Ist einer (oder beide) nicht zu Kompromissen bereit, raten Experten zur Trennung - und der Suche nach jemand kompatibleren...

Und noch etwas: Den "perfekten" Partner für jeden gibt es den Forschern nach übrigens auch nicht. Kompromisse sind also unerlässlich für eine stabile Beziehung.

 

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